Zur Gesundheitspolitik des Jens Spahn

Toxische Silikon-Implantate bleiben im Umlauf

Gesundheitsminister Jens Spahn, gelernter Bankkaufmann mit Lobbyistenhintergrund, machte sich in weiten Teilen der Bevölkerung schon durch die verordnete Organspende unbeliebt, zuletzt auch wegen seiner anvisierten Impfpflicht. Die soll sogar beinhalten, dass impfunwillige Eltern mit Bußgeldern belegt werden. Nebenbei bemerkt: Die vom Verein „Ärzte für Individuelle Impfentscheidung“ initiierte Petition gegen eine solche Impfpflicht erreichte innerhalb von wenigen Wochen weit mehr als 100.000 Unterstützer und wird aktuell fortgesetzt. Eine Pressemeldung dazu ist hier zu finden: https://www.individuelle-impfentscheidung.de/petition.html

Gesundheitspolitik in den falschen Händen

Seinen Stallgeruch in Sachen Lobbyismus wird Jens Spahn, der seine Hochzeit 2017 mit dem Journalisten Daniel Funke von der Funke-Mediengruppe in Essen auf Schloss Borbeck feierte, anscheinend nach wie vor nicht los. Aber vermutlich will er das auch gar nicht. Über die weitreichenden Aktivitäten der Funke-Mediengruppe findet, wer will, nähere Informationen im Internet.

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Schon klar: Homosexuelle Männer müssen nicht zwangsläufig etwas gegen Frauen und deren weibliche Attribute haben. Dass Jens Spahn, wie die Süddeutsche Zeitung am 01.03.2019 in dem Beitrag „Spahn zieht keine weiteren Konsequenzen aus ‚Implant Files‘“ berichtete, Hersteller von fragwürdigen Medizinprodukten, in diesem Fall insbesondere „Silikon-Implantate“, weiterhin schützen will, stimmt allerdings nachdenklich. Denn: Immer mehr Frauen leiden an der Breast Implant Illness (BII), wenn sie sich Silikon-Implantate einsetzen ließen.

Im besagten Artikel der SZ heißt es: „Ende November hatten 250 Journalisten weltweit die ‚Implant Files‘ veröffentlicht, eine Serie von Berichten, die zeigen, wie lasch die Zulassung von Medizinprodukten ist und wie häufig Patienten durch unzureichend getestete Implantate zu Schaden kommen. Spahn ließ noch am Tag der Veröffentlichung mitteilen, dass sein Ministerium ‚diese Berichte sehr ernst‘ nehme und versprach Änderungen.“

So „ernst“ nahm Jens Spahn die Sache dann anscheinend doch nicht. Was von der Gesundheitspolitik der Sorte Jens Spahn zu halten ist, offenbart sich also zunehmend. Und die Genderforschungsfraktion scheint es wichtiger zu finden, Sprachverwirrungen zur Norm zu erklären, als für die konkreten Belange von Frauen einzutreten…

Die Janusköpfigkeit des Jens Spahn

Als janusköpfig bezeichnet man im Volksmund Menschen, die zwei Gesichter haben. Der Begriff wird auch für gespaltene Persönlichkeiten verwendet. Auf lobbypedia und auf abgeordnetenwatch sind über unseren Gesundheitsminister, der der CDU angehört (zur Erinnerung: CDU ist die Abkürzung von Christlich Demokratische Union – Ironie off….), weitere interessante Details zu finden. Man könnte auch sagen: Keine Antwort ist auch eine, denn auf viele Anfragen antwortet der Mann gar nicht erst und wenn, dann nur mit Textbausteinen. 2017 war Jens Spahn übrigens beim Neujahrsempfang des Lions-Clubs in Weilburg zugegen.

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Als Motto des Treffens wurde ein Zitat von Marcus Tullius Cicero (röm. Staatsmann, 106 – 43 v. Chr.) ausgesucht, nämlich: „Salus populi suprema lex!“ („Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz“). Der Weilheimer Bürgermeister Hans-Peter Schick eröffnete seine Rede anlässlich der Veranstaltung mit den Worten: „Neujahrsempfang im Januar ist der ideale Termin für den römischen Gott Janus, der mit zwei Gesichtern ausgestattet gleichzeitig nach vorne und nach hinten schauen kann. Obwohl wir Menschen hinten keine Augen haben schauen wir zu 70 % nach hinten in die Lösung der Vergangenheit und nur zu 30 % nach vorne in die Gestaltung der Zukunft, dabei wäre es anders besser und gesünder.“ Die vollständige Rede ist hier nachzulesen: (ggf. „copy and paste“) https://www.weilburg.de/de/rathaus-aktuelles/archiv/item/2851-19-neujahrsempfang-des-lions-club-weilburg-2017.html

Und das Volk regt sich über 0,038% CO2 in der Luft auf, duldet aber Leute in der Regierung, die aus ihrer Vetternwirtschaft nicht einmal ein Geheimnis machen – und bezahlt sie auch noch üppig dafür. Ach ja, und Heidi Klum hat bei twitter 5,16 Millionen (!) „Follower“…

Tja, wundern wir uns also nicht über die politische Situation, denn offenbar ist es für viele Menschen wichtiger, ein „Fan“ von irgendeinem „Promi“ zu sein, um am „Maskenball der Scheinidentitäten“ teilhaben zu können (und sei es nur virtuell), als sich für ein nachhaltiges und artgerechtes Gesundheitssystem zu engagieren, das mit einem Jens Spahn nicht möglich sein dürfte. Aber machen wir uns nichts vor: Gesundheitsminister/innen waren schon immer mit der Pharmaindustrie verbandelt, auch Ulla Schmidt (SPD), die immerhin neun Jahre im Amt war. Wie sich „Absahnerin“ Ulla Schmidt, Erfinderin der Praxisgebühr, sponsorn ließ, ist u.a. hier nachzulesen: https://michael-mannheimer.net/2018/02/23/neues-von-der-verraeterpartei-spd-wie-sich-ulla-schmidt-ehemalige-spd-gesundheitsministerin-von-firmen-fuerstlich-bezahlen-laesst/

Und weil es irgendwie zum Thema passt, kann hier eine Inhaltsangabe des Buches „1984“ von George Orwell nachgelesen werden: https://www.inhaltsangabe.de/orwell/1984/

Ein Auszug daraus: „Die Bevölkerung Ozeaniens besteht zu 85 Prozent aus »Proles«, die unterdrückt und ausgebeutet werden. Sie sind aber frei, sich billigen Vergnügungen hinzugeben, und ihr fehlendes politisches Bewusstsein verhindert eine Revolution.“ Quelle: 1984 – Zusammenfassung
https://www.inhaltsangabe.de/orwell/1984/

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