Von der Allianz gegen Demenz…

...hin zu einer Allianz für eine gesunde Region

Aus dem aktuellen Newsletter der Akademie für menschliche Medizin:

Kurzgefasst: „Von der Allianz gegen Demenz hin zur Allianz für eine gesunde Region“ lautet die Botschaft von Prof. Dr. Spitz, Gründer der Akademie für menschliche Medizin. In einem der vielen erhellenden Vorträge, der Bestandteil des digitalen Kongresspaketes „Kongress für menschliche Medizin – Schwerpunktthema Demenz“ ist, geht es im Wesentlichen um folgende Aussagen:

In der Studie „The Global Burden of Disease Study 1990-2013“ wird ein Anstieg der Lebenserwartung von durchschnittlich 65,3 Jahren auf 71,5 Jahre postuliert. Gleichzeitig haben ein Drittel der Menschen (2,3 Milliarden) mehr als fünf Gesundheitsprobleme und nur 4% der Weltbevölkerung sind ohne Gesundheitsprobleme.

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Um die Zivilisationskrankheiten wirkungsvoll in den Griff zu bekommen, muss man einerseits multifaktoriell arbeiten: Ernährung, Bewegung, Vitamin D und andere Hormone, Stressmanagement, sozialer Bezug, Mikrobiome des Darms und der zirkadiane Rhythmus sind Ansatzpunkte. Andererseits reicht nicht nur eine Verhaltensprävention, sprich wenn einzelne sich gesund verhalten. Es braucht vor allem eine Verhältnisprävention, das bedeutet das Schaffen einer gesunden Umwelt. In einer gesunden Umgebung fällt es viel leichter, sich gesund zu verhalten.

Das menschliche System ist extrem regenerationsfähig, viele Gewebe erneuern sich innerhalb von Stunden bis Tagen. Der Mensch ist selbst entfaltend, selbst erhaltend, selbst reparierend selbst optimierend und selbst vermehrend und dennoch schafft er es, durch sein krankmachendes Verhalten das komplexe System zu sabotieren.

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Die Umwelt ist der Schlüsselfaktor für unsere Gesundheit. Dabei wird die Umgebung des Menschen zunehmend komplexer: Neben der natürlichen Umwelt gibt es ebenso eine soziale und technische Umgebung sowie den Mikrokosmos des Einzelnen. In jedem der verschiedenen Umweltbereiche gibt es Schad- und Schutzfaktoren. Schutzfaktoren der sozialen Umwelt sind beispielsweise eine sinnhafte Arbeit, Meditation und Regenerationsphasen. Schadfaktoren in der technischen Umwelt sind u.a. toxische Substanzen und Luft-, Licht und Wasserverschmutzung.

Aktuelle wissenschaftliche Paradigmenwechsel führen zu einem völlig neuen Verständnis für unseren Körper und seinen Bezügen zur Umwelt. Nicht die Gene steuern die Zellen, sondern die Umwelt unsere Gene (Epigenetik). Chronische Krankheiten beginnen nicht erst in der Kindheit, sondern schon bei der epigenetischen Veränderung von Spermium und Eizelle sowie im Mutterleib (z.B. Alkohol oder Schwermetallbelastung der Eltern). Beispiele für Verhältnisprävention, d.h. das Schaffen einer gesunden Umwelt, sind betriebliches und regionales Gesundheitsmanagment (z.B. die Initiative „gesundes Kinzigtal“). Die Akademie für menschliche Medizin bietet unter dem Motto “Auf dem Trittbrett der Natur zu gesunden Lebenswelten” ein Netzwerk interessierter, gesundheitsbewusster und unabhängiger Menschen und Organisationen.

Und hier ist eine Kostprobe aus dem Vortrag:

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