vereint24 – Virtuelle Mundpropaganda

Individuelles Sponsoring: Im Gespräch mit Udo Henke

Es gibt Menschen, die immer sofort nach Lösungen suchen, wenn sie ein Problem erkennen. Udo Henke ist einer von ihnen. Im Laufe seines Berufslebens hat der in Löhne lebende 57-Jährige Erfahrungen in unterschiedlichsten Bereichen sammeln können. Gelernt hat er in der Gastronomie, Garagenfirmen hat er zu Millionen verholfen und er arbeitete jahrzehntelang mit international renommierten Unternehmen zusammen. Das Credo „nach oben beten und nach unten treten“ war dabei überall gegenwärtig und Grund genug, beruflich endlich einen anderen Weg für sich zu finden. In diesem Jahr gründete er dann das Portal vereint24, mit dem er ein Sponsoring-Modell anbietet, das sich besonders an Vereine, Teams, Firmen, Verbände und Initiativen wendet, die für bestimmte Investitionen Geld brauchen. Mehr zu dieser Idee und dazu, wie das Sponsoring funktioniert, erklärt der Unternehmer in FRIEDA-online:

FRIEDA im Gespräch mit Udo Henke

(c) Udo Henke

FRIEDA: Was hat Sie dazu veranlasst, vereint.24 aus der Taufe zu heben?

Udo Henke: Da der Einzelhandel in der Fußgängerzone von Nord nach Süd gegen die großen Ketten ausgetauscht wird, und auch keine Chance gegen den Versandhandel hat, wird es immer schwerer, in den einzelnen Orten Sponsoren zu finden. Dadurch haben viele kleine Vereine kein Geld mehr für Sonderausgaben. Und da kommen wir ins Spiel.

FRIEDA: Wen unterstützen Sie konkret?

Udo Henke: Alle diejenigen, die Unterstützung brauchen und gewillt sind, dafür Empfehlungen auszusprechen. Damit kann jeder auf einfache Art die Gemeinschaft stärken und etwas für den jeweiligen Verein bewegen. Große Vereine werden von großen Firmen unterstützt, doch die kleinen bleiben dabei auf der Strecke. Mit unserem Konzept haben wir einen Weg gefunden, um auch kleinste Vereine, Einzelpersonen, Firmen etc. zu unterstützen. Dabei entsteht eine so genannte WIN-WIN-Situation auf regionaler Ebene. Man begegnet sich wieder mehr auf Augenhöhe.

FRIEDA: Wenn ich das richtig verstehe, bauen Sie also Brücken zwischen kleinen bzw. mittelständigen Unternehmen und Vereinen, Initiativen, Künstlern usw. vor Ort und nutzen dazu auch die heutigen virtuellen Möglichkeiten?

Udo Henke: Ganz genau. Selbst die großen Bundesligavereine oder sogar Gourmetrestaurants etc. haben in der Vergangenheit bemerkt, dass sie das, was sie lieben, nicht nur über ihre normalen Einnahmen finanzieren können. Auch sie sind durch ihre Sponsoren erst wieder solvent geworden. Mit dem Modell vereint24 beleben wir das Miteinander zum wirtschaftlichen Nutzen aller Beteiligten auf der Grundlage des eigenen Engagements.

FRIEDA: Wie funktioniert so ein Sponsoring konkret?

Udo Henke: Da das Wort Sponsoring „GEBEN UND NEHMEN“ bedeutet, sollte der Kontaktsuchende bereit sein, Empfehlungen auszusprechen und diese mit den heutigen Möglichkeiten (Website, Facebook, Instagram etc.) zu publizieren. Da beim Sponsoring nichts verallgemeinert werden kann, ist es grundsätzlich wichtig, beim ersten Telefongespräch diese Bereitschaft abzuklären. Sobald das geschehen ist, kann ich die Kontaktsuchenden beim jeweiligen Sponsor anmelden: Dieser vergibt die Website und die Produkte können darüber empfohlen werden. Mit jeder daraus resultierenden Bestellung beginnt dann das Geldverdienen für den Verein o.ä..

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FRIEDA: Das Modell trägt demnach dazu bei, regionale Strukturen wieder zu stärken, aber auch dazu, die Bekanntheit von den teilnehmenden Vereinen etc. zu vergrößern oder wie ist das zu verstehen?

Udo Henke: Ich bin der Ansicht, dass vereint24 die Möglichkeit bietet, die Gemeinschaft zu stärken, um mit Leidenschaft ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und dieses auch zu erreichen. Dies fördert die Freundschaften untereinander. Die Begeisterung für geniale Produkte und Initiativen wiederum bringt die Sponsoren ins Boot. Die Mundpropaganda wird dadurch zum Motor des Mittelstandes und gegenseitige Wertschätzung wird wieder gefördert.

FRIEDA: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Ggf. zum Weiterlesen: Gemeinwohl: Bürger vermögen viel, Zurück zur Gemeinschaft, Earthships – nachhaltig bauen im besten Sinne, Bienen – eine Herzensangelegenheit,

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