Soylent – von Sci-Fi zum „Start up“?

Essen als sinnliches Erlebnis? Nichts für US-Nerds...

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ZEIT-online veröffentlichte am 20. Oktober 2014 unter der Überschrift „Das Ende des Essens“ einen Beitrag von Thorsten Schröder. „Für Rob Rhinehart war Essen ein Bug, den es zu beheben galt. Mit seinem Fertigdrink Soylent will der Amerikaner Ernährung effizienter machen“, ist dort zu lesen. Was der Computerspezialist Rhinehart aus Silicon Valley unter effizienterer Ernährung versteht, ist in dem Artikel zu lesen. Nachdem Rob Rhinehart 170.000 US-Dollar als Startkapital für seine Geschäftsidee für „preiswerte Mobilfunkmasten“ versenkt hat, wittert der Elektroingenieur, für den „Essen eine große Belastung“ war, ein neues Betätigungsfeld. „Statt eines schnellen Döners oder einer Tiefkühlpizza sollen wir Soylent trinken. Und anstatt eine lange ungesunde Mittagspause zu machen, sollen die Programmierer im Silicon Valley dank Rhinehart durcharbeiten können. Inzwischen hat er die Zusammensetzung leicht verbessert, das Getränk ist weniger süß und beinhaltet Enzyme, die die Verdauung erleichtern sollen“, steht in dem Artikel.

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Am 15.03.2013 stellt SPIEGEL-online in dem Beitrag „So funktioniert das Soylent-Rezept“ die Zutaten von Rob Rhineharts „Soylent Green“ vor.

Was die Ernährung angeht, kam aus den US eigentlich noch nicht viel Gutes: Fastfood-Ketten, ungesunde Getränke und nun scheinen Produktentwickler aus dem Silicon Valley genau das anzustreben, was bereits 1973 in dem US-amerikanischen Sci-Fi-Film „Jahr 2022…die überleben wollen“ mit Charlton Heston in der Hauptrolle angekündigt wurde – eine Einheitsverpflegung in Plastikflaschen für die breite Masse – kontrolliert vermutlich von Kartellen. Wird unsere Ernährung also künftig von Computerfreaks entwickelt? Wir schreiben das Jahr 2018!

SPIEGEL fragte in dem am 15.02.2018 veröffentlichten Artikel „Künstliche Intelligenz wird unsere Nahrung mischen“ Thomas Ellrott, Ernährungsphysiologe an der Universität Göttingen, zum Thema „Soylent Green“. Die meisten solcher All-in-One-Produkte seien ausgesprochen ressourcenschonend, es seien vegetarische Mahlzeiten, manche auch vegan, antwortete der Wissenschaftler. Zusammen mit einer gewissen Birgit Ellrott schrieb er das Buch „Fettfalle Supermarkt“. Birgit Ellrott ist übrigens beim Göttinger Lions-Club PR-Beauftragte (…). Dass man dort weniger auf Soylent Green steht, wenn es um die eigene Verköstigung geht, wird am Menüplan für Lions-Veranstaltungen deutlich. Ein Blick auf die Website des Göttinger Clubs offenbart keineswegs eine grüne Pampe in Plastikflaschen auf dem Speiseplan für die Damen und Herren, sondern eher so etwas wie Rinderwurstessen. Auch diverse Grillaktionen sind geplant, nachzulesen hier: https://www.lcg7.de/impressum/

(keine Direktverlinkung in diesem Fall, daher bei Interesse bitte „copy&paste“)

Zeitgleich ist immer häufiger von Mikroplastik in Lebensmitteln zu lesen. (Wer dazu recherchieren möchte – einfach „Mikroplastik“ in die Suchmaschinen eingeben!) Dass die „Geister, die wir riefen“ über die Nahrungskette schon längst wieder beim Verursacher landen, zeigt sich also immer häufiger, nicht zuletzt an der Zunahme mysteriöser Erkrankungen, darunter Morgellons (Morgellons Desease). Doch innovative Technologien, wie beispielsweise das Kryo-Recycling, mit dem sich Plastik zu 100 Prozent recyceln ließe, werden nach wie vor ausgebremst. Die Politik ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt und außerdem zu sehr mit Wirtschaft und Industrie verbandelt. Was also tun?

Einige aus meiner Sicht hilfreiche Internetportale mit vielen im Alltag gut umsetzbaren Tipps und weiteren Informationen sind:

Bewusst vegan und froh

All Health Alternatives

Deine Gesundheit

Utopia

Gesundheitliche Aufklärung

Akademie für menschliche Medizin

Spirit of Health Magazin

sowie besonders die in dem Artikel „Impfkritische Initiativen“ genannten Ansprechpartner: http://www.spiritofhealthmagazin.com/2016/11/01/impfkritisches-engagement-tendenz-steigend/

Ergänzende Informationen:

Denke Anders Blog

Signs of Times

Natural News

sowie in eigener Sache ein Vortrag von Bernhard Guenther von Veil of Reality

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