Philippinen: Hilfe für Menschen in den Slums

Ein Weihnachtsprojekt von Dr. Norbert Enders

Wie überall in den Slums dieser Welt leiden arme Menschen auch auf den Philippinen unter katastrophalen Bedingungen. Obwohl die Philippinen über viele Ressourcen verfügen, haben etwa 60% der Einwohner weniger als 1,5 Euro pro Tag zum Leben. Auf dem Portal Philippinen-Life ist zu lesen, dass 50 Millionen Arme auf den Philippinen ohne ausreichende soziale Absicherung leben und der Anteil der absolut Armen, mit weniger als 1 Euro pro Tag, seit vielen Jahren bei 40% der Bevölkerung liegt. Das reichste Fünftel der Bevölkerung kassiere mehr als die Hälfte des gesamten Volkseinkommens. 22 Millionen Menschen auf den Philippinen seien vom Hunger betroffen und viele von ihnen hätten oft oder nie genug zu essen. Laut UNICEF gehören die Philippinen zu den zehn Ländern weltweit mit der höchsten Anzahl an fehlernährten Kindern unter fünf Jahren.

(c) Foto: VPHCS.Blogspot

Dr. Norbert Enders, der sich für die Armen auf den Philippinen einsetzt, konnte schon vielen Menschen dort mit der Homöopathie helfen, gerade auch dann, wenn die Betroffenen aus schulmedizinischer Sicht hoffnungslose Fälle waren. In dem Interview zum Thema „Zeitgeist der Spinnenepoche“ wurde der engagierte Arzt und Homöopath schon näher vorgestellt.

„Die Megaarmen vertrauen meist auf die reichlich ansässigen, kostenfreien Heiler, die dem prähispanischen Animismus verbunden sind. Ihnen ist auch die Homöopathie willkommen, die übrigens seit drei Jahren auf den Philippinen staatlich erlaubt ist. Allerdings mangelt es an Ausbildungen zur Homöopathie; bisher bleibe ich der einzige ‚klassische‘ Praktiker und Ausbilder, und dies nur im Rahmen der dortigen Hilfsorganisationen. Dabei scheint sich ein weltweites Phänomen breitzumachen, dass die erhaltene Lehre bei den Krankenschwestern und -pflegern viel tiefer verankert ist als bei den anwesenden Ärzten…!“, sagte er im Interview über die Spinnenepoche.

Die Weihnachtsfeiertage verbringt Dr. Enders auch in diesem Jahr in den philippinischen Slums. Um den Menschen dort ein Licht in dunklen Zeiten zu sein, möchte er im Büro der Organisation Visayas Primary Health Care Services Incorporation (VPHCS) den Bedürftigen Essen, Geschenke und Hilfe direkt zukommen lassen. Wer seine Arbeit unterstützen möchte, findet am Ende dieses Beitrags eine Kontoverbindung in Frankreich sowie die Möglichkeit, Dr. Enders direkt etwas über paypal zu spenden. Zahlungsvermerk: „Philippinen“.

(c) VPHCS.Blogspot, Untersuchung eines Patienten mit rheumatischer Herzerkrankung

Ein weiteres aktuelles Hilfsprojekt von Dr. Enders ist das Abtragen des Schuldenberges einer Familie, die sich wegen einer Gehirntumoroperation eines Familienmitglieds, Edgar, dazu gezwungen sah, sich bei einem indischen Geldverleiher finanziell völlig zu übernehmen – zu Wucherzinsen von mehr als 20% pro Monat.

„Im vergangenen August 2017 stellte man mir Edgar zum ersten Mal in meiner Ambulanz-Sprechstunde im VPHCS-Büro vor. Im Januar 2018 wurde er in einer feudalen Neurochirurgie in Cebu an einem Gliom operiert. Man glaubte, dass die Homöopathie bei einer solchen Erkrankung nichts bewirken könne, was aber nicht stimmt. Von der OP erfuhr ich erst im Mai 2018 durch unsere Vorsitzende Dr. Petty De Castro, nachdem sie mit 200 Euro zur Ersthilfe für die Familie in die Vereinskasse gegriffen hatte, woraufhin ich die gleiche Summe beisteuerte. Das reichte aber gerade mal aus, um die Wucherzinsen zu begleichen! Während einer späteren Konsultation bei mir wirkte Edgar einigermaßen ‚aufgeräumt‘, doch die Familie berichtete, dass er phasenweise ‚völlig weggetreten und aggressiv‘ sei. Ich vermutete eine Narkosevergiftung und verschrieb ihm zuerst Hyoscyamus D12 bis die Aggressionen sich legten, danach Phosphorus D12. Derzeit ist er nach Angaben seiner Familie friedlich, aber immer noch zeitweise abwesend, was die Familie sehr verunsichert“, berichtet Dr. Enders. Wer speziell die Familie von Edgar unterstützen möchte, möge das bei der Spende vermerken mit dem Hinweis „Edgar“.

Um zu entscheiden, ob es immer sinnvoll ist, für so genannte NGO zu spenden oder ob es wirksamer ist, engagierten Menschen wie Dr. Enders, die vor Ort tätig sind, zu helfen, bietet der Beitrag mit dem Titel „Mit Hungerkindern und toten Eisbären gehen Misereor, UNICEF, Greenpeace & Co. auf Spendenfang. Erfolgreich. Doch Millionen fließen erst mal in fürstliche Gehälter für Vorstände und Verwaltung“ Informationen zu den Spitzengehältern im Management der großen „Wohltätigkeitsorganisationen“: https://www.mmnews.de/vermischtes/52562-spitzengehaelter-bei-hilfsorganisationen-wohlfahrt-in-die-eigene-tasche

Wären all diese – oft angeblich christlich orientierten – NGOs wirklich effektiv und landeten Entwicklungshilfegelder wirklich größtenteils immer dort, wo sie helfen sollen, gäbe es keine Armut mehr auf der Welt!

Mail-Adresse für das Paypal-Konto von Dr. Enders: norbertenders@free.fr

Seine Kontoverbindung in Frankreich lautet:

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