Nanotechnologie – Segen oder Fluch?

Noch mehr Geister, die wir riefen...

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„Nanopartikel überwinden Bluthirnschranke“ – so lautet die Überschrift eines Beitrages, den die Toxikologin Dr. Eleonore Blaurock-Busch auf der Website ihres humandiagnostischen Instituts Microtrace veröffentlicht hat. Demnach können mit Wirkstoffen beladene Nanopartikel über die Blut-Hirn-Schranke (BHS) ins Zentralnervensystem gelangen. Das BHS stellt also keine Barriere für Nanopartikel dar, ein Sachverhalt, der angesichts der starken Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen viele Antworten liefern dürfte; Antworten auf Fragen, die aber noch zu selten öffentlich thematisiert werden. Wieso wird bei immer mehr Kindern und Jugendlichen die Diagnose „Autismus“ gestellt? AD(H)S? Alzheimer/Demenz, ALS etc. – auch diese Krankheiten nehmen zu statt ab. Letztere betreffen längst nicht mehr nur ältere Menschen.

Die Ursachenforschung bleibt oft auf der Strecke. Stattdessen wird nach neuen Möglichkeiten zur Verwaltung betroffener Menschen gesucht, sei es in der Altenpflege oder in der Jugendhilfe. Ganze Industrie- und Dienstleistungszweige profitieren von Menschen, die sich nicht (mehr) selbst helfen können. Abgesehen vom individuellen Leid jener, deren Stoffwechsel aufgrund von Umweltgiften durcheinander geraten ist, sind auch die Betreuungskosten für die Solidargemeinschaft der Steuer- und KV-Beitragszahler immens.

Kaum ein Bereich, der noch „ohne“ ist…

Zurück zur Nanotechnologie: Über Risiken ist wenig bekannt“ ist sogar auf der Website des Umweltbundesamtes zu lesen. Nanopartikel sind durch Strukturen gekennzeichnet, die mehr als 1.000mal dünner sind als der Durchmesser eines Menschenhaares. Sie sind inzwischen besonders in der Elektronikbranche im Einsatz, ebenso in der Pharmazie, der Medizin, der Farbindustrie, in Pflegesprays (z.B. für Schuhe) und nicht zu vergessen in der Kosmetik. Hier sind sie besonders in Sonnenschutzmitteln zu finden in Form von Titan- und Zinkoxidpartikeln. Eine Kennzeichnungspflicht besteht bislang nicht. Je höher der so genannte „Lichtschutzfaktor“ (LSF), desto höher der Anteil an Nanopartikeln (Titandioxid) – und desto gravierender ist vermutlich auch der Mangel an Vitamin D.

Nanotechnologie – Allgegenwärtige Gefahr

Die Zahl der Produkte, in denen künstlich erzeugte Nanopartikel enthalten sind, steige stetig, so das Umweltbundesamt. Daher sei damit zu rechnen, dass Mensch und Umwelt künftig verstärkt synthetischen Nanopartikeln ausgesetzt seien. Wer sich nun fragt, wieso eine Technologie, die derart umstritten und wenig untersucht ist, bereits einen flächendeckenden Einsatz verbuchen kann, während auf der anderen Seite Naturheilmittel und bewährte Rezepturen sukzessive durch EU-Verordnungen vom Markt genommen werden, sei an die Dichte der Lobbyistenagenturen allein in Brüssel erinnert. Die Initiative Lobbycontrol bietet auf ihrer Website aufschlussreiche Informationen darüber. Die Lösungsansätze? Verbrauchermacht nutzen: weitgehender Verzicht auf synthetische Produkte und Unterstützung jener, die sich für mehr Verbraucherschutz und Transparenz engagieren. Und wenn die nette Schuhverkäuferin beim nächsten Einkauf wieder das tolle Allwetterspray zur Imprägnierung der neuen Stiefel empfiehlt, einfach mal „Nein danke!“ sagen.

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