Menschenraub – Engagement für das Recht auf ein Leben in Würde

Offener Brief von Heiderose Manthey an Donald Trump

Menschenraub ist längst kein Thema mehr, das nur so genannte Entwicklungsländer betrifft, mal ganz davon abgesehen, dass diese besonders perfide Art von Kriminalität, wo auch immer sie auf der Welt geschieht, generell grausam und ein Armutszeugnis für die Gesellschaft im 21. Jahrhundert ist. Und Menschenraub hat viele Gesichter: Entfremdung von Kindern durch Justiz und Behörden, Organhandel, illegale Adoptionsgeschäfte, sexueller Kindesmissbrauch, Prostitution.

Heiderose Manthey, Leiterin der ARCHE, engagiert sich national und international seit vielen Jahren im Bereich Kinderschutz, insbesondere dann, wenn es um behördliche Anordnungen geht, an denen begründete Zweifel bestehen. Die Pädagogin spricht sich zudem entschieden gegen die Frühsexualisierung von Kindern aus. Die Erfahrungen, die sie teilweise mit ihren Aktionen hierzulande mit Vertretern aus Behörden und Politik machte, sind niederschmetternd. Als Pädagogin weiß Manthey nicht nur, wie wichtig eine verlässliche Bindung für die Reifeprozesse und die seelische Gesundheit von Kindern ist, sondern auch, zu welchen oft schweren psychischen Problemen es führen kann, wenn diese Bindung eben nicht gewährleistet ist, durch die Staatsgewalten sogar verhindert wird. Selbstverständlich geht es bei dem Engagement von ARCHE nicht um Fälle, in denen das Wohl des Kindes durch die eigenen Eltern tatsächlich bedroht ist. Manthey engagiert sich für die Kinder, die ohne triftige Gründe von den Eltern entfremdet werden. Behördenwillkür ist dabei kein seltenes Phänomen.

(c) Heiderose Manthey

Mit einem Hilferuf in Form eines offenen Briefes wandte sich die Pädagogin aus Keltern-Weiler, Baden-Württemberg, kürzlich an Donald Trump und das aus gutem Grund. Während nämlich die hiesigen Springer- Medien den Präsidenten der Vereinigten Staaten häufig als neurotischen Trottel darstellen, gibt es durchaus Informationen darüber, dass dieser Präsident, bei aller womöglich gerechtfertigten Kritik, ernsthaft bestrebt ist, dem Menschenhandel mit rigorosen Maßnahmen zu begegnen. Das geht zumindest aus der Executive Order des US-Präsidenten vom 21. Dezember 2017 hervor, mit der Donald Trump ein Zeichen gegen die Missachtung von Menchenrechten und die Korruption setzt. Dort heißt es:

I, DONALD J. TRUMP, President of the United States of America, find that the prevalence and severity of human rights abuse and corruption that have their source, in whole or in substantial part, outside the United States, such as those committed or directed by persons listed in the Annex to this order, have reached such scope and gravity that they threaten the stability of international political and economic systems.“ Quelle: https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/executive-order-blocking-property-persons-involved-serious-human-rights-abuse-corruption/

Das unermüdliche Engagement von Heiderose Manthey siedle ich in der Rubrik „Herzmenschenland“ an, wenngleich der eigentliche Anlass sicherlich dem Anliegen dieser Rubrik nicht gerecht wird. Doch das Engagement von Manthey verdient Wertschätzung und mehr öffentliche Aufmerksamkeit, wie ich finde.

Zum Brief von Heiderose Manthey an Donald Trump geht es hier:

http://www.archeviva.com/kooperationen/the-white-house/heiderose-manthey-an-donald-trump/

Der Schutz unserer Kinder sollte ein gesamtgesellschaftliches Anliegen sein, das nicht Politikern allein zu überlassen ist. Die Erfahrung zeigt, dass mehr denn je engagierte Menschen gefragt sein dürften, die „NEIN!“ zu besorgniserregenden Tendenzen in diesem Land sagen! Dass online-Petitionen und Demonstrationen bisher noch keinen durchschlagenden Erfolg brachten, um die Berufspolitik dazu zu bringen, ihrem Arbeitgeber, nämlich dem Volk, zu dienen, wird in vielen Bereichen immer offensichtlicher. Das Kindeswohl ist einer davon.

„Wertschätzung hört natürlich nicht bei Mädchen und Frauen auf; sie ist genauso auf Jungen und Männer zu übertragen. Sie ist letztendlich nicht geschlechtsspezifisch zu sehen, sondern als ehrerbietende Verneigung vor dem Leben. Ehre muss erarbeitet werden. Ehren kann ich den, der mit mir sorgsam und achtsam umgeht, und geehrt werde ich von denen, die mit mir sorgsam und achtsam umgehen“, so Heiderose Manthey. Dabei sei es ganz gleich, wo die Wurzeln dieser Menschenrechts-Verbrechen um Kindesraub und Entfremdung anzusiedeln seien. Manthey schreibt am Ende ihres Briefes an Trump: „Die Folge dieser Verbrechen hat transgenerationale Auswirkungen. Seit 20 Jahren laufen ich und unzählige Betroffene gegen Mauern, die wir bislang nicht durchbrechen konnten.“

Mit ihrem Netzwerk baut Heiderose Manthey weltweit Strukturen auf, um kid – eke – pas = Kindesraub (nicht nur) in Deutschland – Eltern-Kind-Entfremdung – Parental Alienation zu überwinden. Heiderose Manthey fordert: „Kinder brauchen BEIDE Eltern, um gesund groß werden zu können, beide Eltern in einem geistig, seelisch und wirtschaftlich stabilen Zustand. Sie brauchen ihre Familie, ihre Heimat und ein glückliches Leben … und zu deren Erhalt müssen ALLE Politiker auf dieser Erde sorgen, denn genau dafür sind sie gewählt worden!“

Wer Heiderose Manthey und den ARCHE e.V. unterstützen möchte, wendet sich bitte direkt an sie. Die Ziele des ARCHE e.V. zur Überwindung von kid – eke – pas auf einen Blick:

http://www.archeviva.com/konsequente-schritte-zur-ueberwindung-von-kid-eke-pas/

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