Memetik – Gewalt als Bumerang?

Verstandesparasiten und die Sache mit der Rückkopplung

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Memetik und die Absorption von „Geistesinhalten“

Was könnte Memetik mit Gewalt oder Gewalt mit Memetik zu tun haben? Dazu zunächst ein paar Zahlen: Laut dem Portal statistika beliefen sich die weltweiten Militärausgaben 2016 auf rund 1,69 Billionen US-Dollar, die von Deutschland in 2016 auf 40,99 Milliarden USA-Dollar, nachzulesen hier: https://de.statista.com/themen/666/ruestung/

Interessante Daten zum Thema Pornofilmkonsum in Deutschland sind hier zu finden: http://www.giga.de/extra/porno/specials/porno-konsum-deutschland-ist-weltmeister-infografik/

Auch der Alkoholkonsum hierzulande ist aufschlussreich. Eine Übersicht dazu gibt es hier: http://www.aktionswoche-alkohol.de/fakten-mythen/zahlen-und-fakten/

Die Verkaufszahlen von Krimis und Thrillern sind auf dem deutschen Buchmarkt übrigens seit 2012 enorm gestiegen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249941/umfrage/verkaufszahlen-ausgewaehlter-krimis-und-thriller-im-buchmarkt/

Ich geb‘s ja zu. Ich habe früher auch zuweilen ganz gerne mal einen Krimi angesehen oder gelesen. Mitunter auch mal mit einem Glas Rotwein. Oder, in Gesellschaft, auch mal mit zwei. Damit ist seit einigen Jahren Schluss. Und das hat Gründe, denn:

Im Universum (Plasmaversum?*) geht nichts verloren!

Meme – Viren des Geistes? Der Begriff „Mem“, zunächst durch Richard Dawkins in seinem Buch „Das egoistische Gen“ beschrieben, wurde später entscheidend durch die Management-Trainerin Vera Birkenbihl geprägt. Einige ihrer unterhaltsamen und lehrreichen Vorträge, darunter auch einer mit dem Titel „Einführung in die Memetik – Viren des Geistes“, sind beispielsweise bei youtube zu finden. So genannte „Meme“ sind demnach als Bewusstseinsinhalte zu verstehen: Gedanken, die wir denken und Bilder, die wir „empfangen“, sind somit auch Meme, die sich vervielfältigen können. Weitergegeben werden sie „im Feld“ durch jegliche Art von Kommunikation (auch durch die im eigenen Kopf).

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Dazu kommt dann noch die Epigenetik, was die Vermutung zulässt, dass diese Meme sogar vererbt werden – als Informationsinhalt. In der Homöopathie spricht man auch von Miasmen. Ganz gut sichtbar wird die Wirkweise von Memen besonders auch im Bereich der Mode. So fiel mir in letzter Zeit auf, dass plötzlich überall junge Männer mit rauschenden Vollbärten unterwegs sind. Anscheinend sind Vollbärte wieder modern. Erstaunlich nur, dass solche Moden (Meme?) stets so extrem schnell um sich zu greifen scheinen und selbst Menschen, die vorher vermutlich nie auf die Idee kamen, sich einen Vollbart wachsen oder ein Piercing machen zu lassen, dem jeweiligen Trend so schnell „im Kollektiv“ folgen.

Was dieses uns umgebende Bewusstseinsfeld angeht, können alle, die Themen wie Memetik und Quantenphysik interessant finden, zum Beispiel in einigen der auf FRIEDA-online empfohlenen Bücher selbst forschen. Spannenden Lesestoff bietet, wie ich finde, das Buch „Alles lebt“ von Gabi Müller, eine Physikerin, Programmiererin und Heilpraktikerin aus Dresden.

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Unsere Bundeskanzlerin ist ja auch Quantenphysikerin. Das mag erklären, warum sie mit stoischer Ruhe, wie es oft scheint, Tendenzen abnickt, die in der Bevölkerung auf viel Unmut stoßen. Mit ihren Entscheidungen hat sie natürlich Einfluss auf Situationen in diesem Land. Doch für die Entscheidungen der einzelnen Menschen kann man sie nun wirklich nicht verantwortlich machen. Insofern?

Bewusstseinsinhalte und das Feld der Möglichkeiten

Nur mal angenommen, an der Sache mit den Memen und den Quanten ist was dran, könnte man ja schlussfolgern, dass all jene, die Vergewaltigungen und Kriegsfilme im Fernsehen gut finden, auch irgendetwas damit zu tun haben, wenn diese Bewusstseinsinhalte sich im Feld irgendwo und irgendwann verwirklichen. Ja, das könnte man in der Tat schlussfolgern, finde ich. Welche „Meme“ speisen wir da denn mit Blick auf den Weltfrieden künftig ins Feld ein? Bei mir hat die Auseinandersetzung mit dem Thema zumindest dazu geführt, dass ich auf entsprechenden „Input“ verzichte! Schließlich hat „Der Geist keine Firewall“ – in unsere Wohnung lassen wir – normalerweise – ja auch nicht jedes Ungeziefer rein, oder?

Denken wir einfach mal an einige Science-Fiction-Filme aus den 70er oder 80er Jahren. Wie viel von der dort oft vorgestellten Technologie ist schon real geworden? Und wenn wir uns nun die gegenwärtigen Film-Neuerscheinungen ansehen, die meisten darunter natürlich aus den USA, besonders die, die 2018 auf den Markt gebracht werden sollen, dürfen wir uns fragen, ob wir solche WIRKlichkeiten mitgestalten wollen, denn das tun wir, wenn wir diese Filme in unser „Körper-Geist-Seele-System“ lassen! Wir sprechen doch seit Jahren ganz selbstverständlich von „Körper, Geist und Seele“! Beinahe jedes Yoga-Studio wirbt damit… – also so ganz abwegig scheint das mit den „Memen“ nicht zu sein…

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In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf einen m.E. sehr wichtigen Aufruf von Peter Russel hinweisen, der sich an Ray Kurzweil (google) richtet: http://www.peterrussell.com/SP/kurzweil.php

In dem Beitrag „Die Parkinson’sche Erkrankung“ deutete ich bereits eine m.E. nicht sehr erfreuliche Entwicklung in Richtung Transhumanismus an. „Gewisse Leute“ wissen, wie unser Gehirn funktioniert – und sie nutzen das nicht unbedingt zu unserem Besten. Daher halte ich es für wichtiger denn je, „seine eigene mentale Firewall“ zu errichten…

*Bei youtube gibt es einen m.E. interessanten Film dazu mit dem Titel „PlasmaVersum“

Noch ein Buchtipp: „Hygiene der geistigen Arbeit“ von Otto Dornblüth

Evtl. zum Weiterlesen: https://www.zeitenschrift.com/news/gewalt-durch-videospiele#.WhFnpBaDOX4

Dazu passt auch: Evolution und Identität, Pötters Perlen, Nature Deficit Disorder, Jamaika und der Kammerton A u.v.a.m.

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