Medizin: Visionen für ein Miteinander

Im Gespräch mit Andreas Diemer

Wenn Körper, Geist und Seele aus dem Gleichgewicht geraten sind, braucht es oft mehrere Sichtweisen auf das Geschehen im Organismus, um nachhaltige Heilungsprozesse in Gang zu bringen – bei Mensch und Tier gleichermaßen. Dass es mit der Umsetzung des interdisziplinären Dialoges in der Medizin noch hapert, wurde schon in dem Interview mit Apotheker Carsten PötterVernetzt denken – Was bedeutet das?“ thematisiert. Doch immer mehr Ärzte und andere Therapeuten schätzen den großen Wert des Austausches. Einer von ihnen ist Andreas Diemer.

Der Allgemeinmediziner, der viele Jahre in der Nähe von Karlsruhe eine Praxis mit Schwerpunkt Naturheilverfahren betrieb, ist auch Diplom-Physiker. Dadurch erkannte er bereits früh, dass der Blick über den Tellerrand der Schulmedizin neue Perspektiven eröffnet. Er kommt zu Schlussfolgerungen über Zusammenhänge, welche sich dem einseitig ausgerichteten Experten zunächst nicht erschließen.

Visionen für eine effektive, menschliche, bezahlbare und nachhaltige Medizin

Wie Andreas Diemer im Vorwort seines Buches „Die fünf Dimensionen der Quantenheilung“ schreibt, erlebte er in 25 Jahren als Arzt in eigener Praxis die Begrenztheit des materialistischen Medizinsystems. Er entwickelte die Vision einer effektiven, menschlichen und bezahlbaren sowie nachhaltigen Medizin. Als Autor zahlreicher Publikationen ist er seit Jahren im In- und Ausland ein gefragter Referent. Zusammen mit seiner Ehefrau Christina Diemer gründete er 2005 die Akademie Lebenskunst und Gesundheit (www.akaleku.de).

Andreas Diemer ist zudem Sprecher der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für unabhängige Impfaufklärung (DAGIA) und engagiert sich für einen längst fälligen sachlichen Dialog in Bezug auf die nach wie vor stark polarisierte Debatte rund um das Thema Impfen.

FRIEDA im Gespräch mit Andreas Diemer

FRIEDA: Der Trend geht zum Facharzt. Hausarztpraxen auf dem Land oder in städtischen Randgebieten sind kaum noch zu besetzen. Was müsste hier anders werden?

(c) Andreas Diemer, Arzt und Diplom-Physiker

Andreas Diemer: Die Wertschätzung der Hausärzte seitens der Bevölkerung ist hoch, von Seiten der Politik, Behörden, Kassen usw. leider niedrig. Sprechen und Zuhören sind die Haupt-„werkzeuge“ des Hausarztes; bezahlt werden jedoch hauptsächlich Apparateeinsatz und chemische Arzneimittel. Dabei gibt es durchaus gute Belege für die Wirksamkeit der sog. nichtstofflichen Medizin, die mit der Kraft der Gedanken, der guten Absicht, der positiven Erwartung, der Lösung energetischer und emotionaler Blockaden usw. arbeitet. Nötig wären

  • geänderte Zugangsvoraussetzungen zum Studium, die menschliche Qualitäten in den Vordergrund stellen
  • ein völlig überarbeitetes Abrechnungssystem mit stärkerer Gewichtung der sprechenden Medizin
  • die Erstattungsfähigkeit von Naturheilverfahren und energetischer Medizin durch die Kassen
  • eine Basiskrankenversicherung, die die gesunden, wohlhabenden (bisher privatversicherten) Bürger in die Solidargemeinschaft einbindet
  • eine viel effektivere Kontrolle der Einflussnahme der Industrie auf den Medizinbetrieb

FRIEDA: Im Bildungssystem sind Fächer wie Musik und Kunst sehr unterrepräsentiert. Eine gute Note in Mathe oder Physik ist heute immer noch höher angesehen als beispielsweise in künstlerischen Fächern. Welche Bedeutung haben Kunst und Musik für Heilungsprozesse?

Andreas Diemer: Die Überbewertung der technischen Fächer gegenüber den musischen schon in der Schule führt zu mehreren Schieflagen. Erstens führt sie dazu, dass zum Medizinstudium (wegen des numerus clausus) hauptsächlich rational-technisch orientierte Menschen gelangen, in meinen Augen eine Negativauswahl für den Arztberuf! Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, kreatives Denken und Handeln werden in der Abiturnote kaum oder nicht abgebildet. Zweitens wird der Bildungsauftrag der Schulen weitgehend darauf reduziert, Menschen mit möglichst viel Sachwissen zu produzieren und nicht solche, die kreative Ideen entwickeln, Beziehungen pflegen, achtsam mit dem Körper und ihrer Gesundheit umgehen usw. Dabei ist aus der modernen Gehirnforschung längst bekannt, dass Gesundheit sehr wesentlich von der Einbeziehung der rechten Gehirnhälfte, also der kreativen Elemente lebt.

Unsere Kultur ist viel zu sehr auf das Sachlich-Stoffliche reduziert. Dabei sagt uns die moderne Physik, dass wir nur zu 0,000000001% aus Materie bestehen! Deshalb legen wir in der Akademie Lebenskunst und Gesundheit großen Wert auf das Nichtstoffliche, und da besonders auf kreatives Gestalten. Auch meine Beschäftigung mit Musik schon seit der Kindheit ist nicht nur Hobby, sondern eine große Hilfe in meiner Lebensgestaltung.

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FRIEDA: Immer mehr Menschen interessieren sich für alternative Heilverfahren unterschiedlichster Schwerpunkte. Da nicht jeder Therapeut alles wissen kann, ist die Notwendigkeit nach mehr interdisziplinärem Austausch nicht mehr zu leugnen, wenn wir ein Gesundheitssystem anstreben wollen, das wirklich Körper, Geist und Seele berücksichtigt. Und das braucht eben mehr als den Austausch unter Vertretern verschiedener medizinischer Fachrichtungen, sondern konzeptflexibles Denken und Brücken zwischen beispielsweise der Biochemie, der Physik, der Psychologie, der Soziologie, der Systemtheorie – um nur einige zu nennen. In Ihrer Akademie Lebenskunst und Gesundheit verbinden Sie und Ihre Frau schon eine Menge. Sie räumen dort auch mit der Etikettierung „Esoterik“ auf, wenn es beispielsweise um Quantenphysik und Biophotonenforschung geht. Wie erleben Sie selbst in schulmedizinisch orientierten Medizinerkreisen die Bereitschaft, sich gegenüber der Informationsmedizin im engeren und weiteren Sinne zu öffnen?

Andreas Diemer: Leider ist diese Bereitschaft bis heute nicht sehr ausgeprägt. Die Schulmedizin belächelt, verurteilt und bekämpft die alternativen und erweiterten Heilmethoden bis heute vehement, wohl hauptsächlich aus Angst, ihr bisheriges Weltbild korrigieren zu müssen. Ich musste mir einiges an Häme anhören von meinen „Kollegen“, was mich letztlich bewogen hat, meine Tätigkeit als Kassenarzt zu beenden. Der Begriff „Esoterik“ gehörte dabei noch zu den harmlosen Ausdrücken. Anschließend begann ich, zusammen mit meiner Frau, in der dann gegründeten Akademie Lebenskunst und Gesundheit mit anderen Menschen zu arbeiten und Interessierte auszubilden, mit viel mehr Freiheit und Akzeptanz.

Es sind allerdings auch Hoffnungsschimmer am Horizont zu entdecken. In England etwa werden an ganz „normalen“ Kliniken auch Heiler hinzugezogen, wenn die übliche Medizin an ihre Grenzen stößt (warum eigentlich erst dann?). Eine zunehmende Zahl von Ärzten erkennt auch die Begrenztheit des etablierten Systems und bildet sich auf eigene Faust weiter in Naturheilverfahren, psychotherapeutischen Methoden, energetischer Medizin usw. Trotz der noch vorhandenen Verhärtung des Medizinbetriebs spüre ich eine gewisse Aufbruchstimmung, und das macht mich zuversichtlich.

FRIEDA: Nach meiner Wahrnehmung gibt es wohl kaum ein Thema in der Medizin, das derart emotional und polarisiert diskutiert wird, wie das Impfen. Worauf führen Sie das zurück?

Andreas Diemer: Impfen ist eigentlich nur ein Bespielthema, an dem jetzt aber der ganze Streit um Nutzen und Risiken von Arzneimitteln voll entbrannt ist. Der Streit wird deshalb so erbittert geführt, weil es (für die Befürworter) um sehr, sehr viel Geld geht. Und wo es um viel Geld geht, wird leider oft mit unfairen Mitteln gearbeitet, gelogen, betrogen, verleumdet und bestochen, egal ob es um die Vergabe von Fußball-Weltmeisterschaften nach Qatar, um Abgase von Dieselautos oder eben um das Impfgeschäft geht.

FRIEDA: Impfkritikern wirft man oft vor, sie beriefen sich nicht auf „wissenschaftliche Fakten“, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein, denn erstens kommen die Verstrickungen zwischen der Industrie, den Instituten, welche die Impfempfehlungen geben und der Politik immer mehr ans Licht, zweitens zeigt sich, dass gerade bei den Studien, auf die sich Impfempfehlungen stützen, eben oftmals keine wissenschaftlichen Standards eingehalten werden. Auf der Website von DAGIA sind 10 Mindestforderungen an Zulassungsstudien für Impfstoffe genannt und Ärzte können sich dort in eine Unterstützerliste eintragen. Werden diese Anforderungen derzeit nach wie vor nicht erfüllt und worauf stützt sich Ihre Kritik an der gängigen Impfpraxis konkret?

Andreas Diemer: Die Impfskeptiker müssen gar nichts beweisen! Dieser Versuch, den Spieß umzudrehen, funktioniert nicht. Beweisen muss stets der Hersteller eines Arzneimittels, dass sein Mittel im statistischen Durchschnitt mehr Nutzen als Risiken bringt. So ist die deutsche (und wohl auch die internationale) Rechtsprechung. Und für diese Beweisführung sind Studien erforderlich, die wenigstens einige wenige, einfache wissenschaftliche Standards erfüllen. Diese liegen jedoch bis heute kaum vor. Außerdem ist das gesamte Zulassungsregelwerk, von den Universitäten über das RKI bis zur STIKO und zu den Politikern, von den Interessen der Hersteller über finanzielle Zuwendungen und massives Marketing unterwandert. 6000 Lobbyisten in Berlin für 650 Abgeordnete – Kommentar überflüssig! Impfende Ärzte sind außerdem schon alleine völlig überfordert, was die (gesetzlich vorgeschriebene) Aufklärungspflicht angeht. Für die Aufklärung über eine (heute ganz normale) 7fach-Impfung wäre rund eine Stunde Zeit erforderlich. Meist wird überhaupt nicht aufgeklärt = Körperverletzung!

FRIEDA: Vor einigen Monaten startete ich eine Parteienumfrage zur Gesundheitspolitik. Abgesehen davon, dass nur wenige der gesundheitspolitischen Sprecher überhaupt auf meine – oft mehrfachen schriftlichen – Anfragen reagierten, zeigte sich auch dabei, dass sich kaum jemand mit den Hintergründen des Impfens beschäftigt hatte – oder aber sich bei diesem Thema nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollte und das, wo nahezu alle Parteien doch immer für mehr „Transparenz“ plädieren, doch bei genauerem Hinsehen scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Wer gegen die etablierte Lehrmeinung etwas sagt, ist „des Todes“; das erinnert mich an Faschismus – und niemand merkt‘s oder wie sehen Sie das?

Andreas Diemer: Wahrscheinlich ahnen oder wissen die meisten Politiker, dass unser Gesundheitssystems in Schieflage geraten ist, trauen sich aber letztlich nicht, sich mit der mächtigen Industrie anzulegen. Horst Seehofer, von dem ich die folgende Aussage nicht erwartet hätte, bringt es auf den Punkt: „Die Gewählten entscheiden nicht, und die, die entscheiden, sind nicht gewählt“. Wir leben also in Wahrheit weniger in einer Demokratie als vielmehr in einer Plutokratie (nicht das Volk, sondern das Geld regiert).

FRIEDA: Wie ist denn aus Sicht der Informationsmedizin zu beurteilen, dass Impfstoffe teilweise auch auf Mückenpüree gezüchtet werden?

Andreas Diemer: Dass bei der Herstellung von Arzneimitteln mitunter tierisches Gewebe (z.B. Hühnerembryonen) verwendet wird, ist keine angenehme Vorstellung; das kann ich jedoch tolerieren, wenn wenigstens ein nachweislich wirksames Mittel mit vertretbarem Nebenwirkungsrisiko dabei herauskommt. Aus der Sicht der Informationsmedizin ist allerdings im Endprodukt die gesamte Information der Ausgangsprodukte zunächst noch enthalten, und das macht es problematisch.

FRIEDA: Aus eigener Erfahrung, und von sehr vielen Berichten anderer Menschen, weiß ich, dass weder Politiker noch viele Ärzte jemals auf die Idee gekommen sind, sich mit impfkritischer Literatur zu befassen, denn viele von ihnen behaupten einfach weiter, Impfen schütze vor Infektionskrankheiten. Jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch müsste doch zumindest die Bereitschaft signalisieren, sich einmal mit all den Fakten und Argumenten der Impfkritiker auseinanderzusetzen, statt stur zu behaupten, das seien Verschwörungstheorien. Was vermuten Sie, macht es diesen Leuten so schwer, ihrerseits mal über den Tellerrand zu blicken? Angst? Bequemlichkeit? Sturheit? Dünkel?

Andreas Diemer: Ich mache keinem Arzt, der sich nicht mit den kritischen Aspekten des Impfens beschäftigt, einen Vorwurf. Vor vielen Jahren war ich selbst einer davon. Um sich kritisch mit dem System auseinanderzusetzen, braucht man zunächst eine Ahnung, dass das System fehlerhaft oder ergänzungsbedürftig ist. Und dann braucht es

  • viel Zeit, um neben dem Berufsalltag die „Parallelwelt“ zu erkunden
  • die Bereitschaft, seinen eigenen bisherigen Weg in Frage zu stellen und ggf. zu korrigieren
  • die Bereitschaft, „gegen den Strom zu schwimmen“
  • die Bereitschaft, auf einen Teil des Einkommens zu verzichten. Denn Geld gibt es nur für offiziell „anerkannte“ Methoden
  • die Bereitschaft, ein erhebliches juristisches Risiko einzugehen. Nicht nach den offiziellen Leitlinien (ich nenne sie lieber „Leidlinien“) zu behandeln, kann bis zu Gefängnis und Berufsverbot führen.

Das beste und umfassendste Buch zur Impfkritik ist das von Anita Petek-Dimmer: „Kritische Analyse der Impfproblematik“. Auf www.impfkritik.de oder www.impf-report.de findet man weitere wertvolle Informationen.

FRIEDA: Wie könnte man Mediziner, die derzeit noch skeptisch sind, denn Ihrer Ansicht nach für mehr Offenheit gegenüber den impfkritischen Fakten gewinnen?

Andreas Diemer: Es ist eine Frage der Lebenseinstellung, ob ich automatisch das glaube, was mir vorgesetzt wird. Ich selbst habe mir vorgenommen, immer dann sehr vorsichtig zu werden, wenn es um viel Geld geht, wenn massiv Werbung gemacht wird oder wenn „Dogmen“ tausendfach wiederholt werden („Impfungen gehören zu den wirksamsten, verträglichsten und……“).

FRIEDA: Dass nicht jeder impfkritische Arzt bei all den zu befürchtenden Repressalien den konsequenten Weg geht, sich öffentlich als Impfkritiker zu „outen“, kann ich verstehen. Es gibt zum Glück auch Ärzte, die impfkritisch sind und im Stillen agieren. Meine vorherige Frage zielte auch eher darauf ab, wie man jene Ärzte gewinnen könnte, die momentan noch vehement das Impfen propagieren, da sie sich vermutlich bisher nie mit impfkritischer Literatur befasst haben? Bei all den Informationen, die uns heute vorliegen, an impfkritischer Literatur, an Belegen für die Korruption – da müsste doch bei vielen Ärzten der Gewissensdruck zunehmen? Erleben Sie bei DAGIA da vermehrte Anfragen in den letzten Jahren?

Andreas Diemer: Seit vielen Jahren führe ich impfkritische Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte durch, spreche vor Laien (meist interessierte Eltern), halte Vorträge, z.B. auf dem jährlich stattfindenden Impfsymposium in Leinfelden. Diese Vorträge sind teilweise im Internet zu finden oder können auf CD erworben werden. Ich hoffe, dass ich damit einige Menschen erreiche und zum Mit- und Umdenken bringen kann. Dass in letzter Zeit etwas in Bewegung kommt, ist auch daran erkennbar, dass es (z.B. im September 2017 in Berlin) große Demos gegen den Impfwahn gibt. Die DAGIA- Initiative hat aktuell fast 300 Unterstützer. Das ist beachtlich, jedoch noch viel zu wenig, um entscheidenden Druck auf die Politik auszuüben.

FRIEDA: Oft haben Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen wollen, Angst davor, ihr Kind sei dann völlig ungeschützt den Erregern ausgeliefert. Was meinen Sie dazu?

Andreas Diemer: Unser Körper ist von Natur aus ausgestattet mit einem fantastischen Abwehrsystem. Wir müssen es lediglich trainieren anstatt es zu zerstören. Natürliche Schwangerschaft, Geburt, Stillen und angstfreies Aufwachsen in natürlicher Umgebung gehören dazu. Was Kinder (und Erwachsene!) schützt, sind Nestwärme, gesunde Ernährung und gesunde Beziehungen. Kinderkrankheiten können hervorragend naturheilkundlich behandelt werden.

FRIEDA: Vielen Dank für das Interview!

Anmerkung: Andere Beiträge zum Thema sind hier zu finden. In einer Übersicht, die ich für das Spirit of Health Magazin schrieb, werden weitere impfkritische Initiativen vorgestellt. Sehr gute impfkritische Bücher gibt es m.E. viele. In vorherigen Beiträgen zum Thema Impfaufklärung wurden schon einige davon empfohlen. Erinnert sei nochmals an die Demonstration für Impffreiheit am 16.09.2017 in Berlin!

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