Massenveranstaltungen und Manipulation – Cui bono?

Propaganda durch Symbole, Musik und Demagogen

Beitrags- und Titel-Foto: Photo by Mike Erskine on Unsplash

Als Tochter eines Flüchtlings aus Schlesien … (für den Begriff „Flüchtling“ gibt’s, glaube ich, noch keine gendergerechte Schreibweise, gelle? 😉 ), … eine Region, die heute größtenteils in Polen liegt, habe ich mich schon als Jugendliche gefragt, wie es den Nationalsozialisten damals gelingen konnte, in vergleichsweise kurzer Zeit so viele Menschen für ihre Ideologie zu gewinnen. Dass Propaganda dabei ein zentrales Element war, liegt auf der Hand. Und wie Propaganda funktioniert, beschreibt schon Gustave Le Bon in seinem Buch „Psychologie der Massen“, das bereits im Jahre 1895 (!) erschien.

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Propaganda setzt die Manipulierbarkeit der Menschen voraus. Und diese geschieht oft unbewusst, etwa durch Symbole, Begriffe, „Gratis-Geschenke“ und besonders auch durch den Einsatz von Klängen sowie heute, nicht zu vergessen, maßgeblich durch die „Glotze“. Was diesen Einfluss von Klängen (Frequenzen) angeht, empfehle ich bei dieser Gelegenheit das Interview „Jamaika und der Kammerton A“ mit dem Musiker Magnus Schlichtig.

Masseninszenierungen sind immer Manipulationsveranstaltungen

Wer sich mehr für die Symbolik, und somit für die Massenmanipulation durch okkulte Methoden der Nazis interessiert, findet in dem Buch „Die schwarze Sonne – Mythologische Hintergründe des Nationalsozialismus“ von Rüdiger Sünner weitere Informationen – oder in dem gleichnamigen Film (youtube). Von Rüdiger Sünner stammt auch ein Film über Dorothee Sölle. Sie war evangelische Theologin, Feministin, Friedensaktivistin und beschäftigte sich intensiv mit der Mystik im Sinne einer jenseits von religiösen Dogmen (!) angesiedelten und individuellen Gotteserfahrung.

„Bei der historischen Analyse tauchten Fragen auf, die unmittelbar in die heutige Zeit reichen“, sagt Autor und Filmemacher Rüdiger Sünner in seinem Buch bzw. Dokumentarfilm. Er stellt darin die Frage, wann spirituelle Suche in Fanatismus und Gewalt umschlägt. Diese Frage zu stellen und einen Bezug zu aktuellen Ereignissen herzustellen, halte ich für äußerst interessant. Recherchiert man in den Suchmaschinen nach Fotos von Heinrich Himmler, finden sich auch welche, auf denen der damalige Reichsführer mit einer Mütze abgebildet ist, die das Emblem eines Totenkopfes als Symbol trägt. Dieser SS-Totenkopf symbolisierte im Nationalsozialismus den Tod des „Feindes“ und die Treue zu Adolf Hitler. Es heißt ja, ein Bild sage mehr als 1000 Worte…

„Emotionspolitik diktatorischer Regime hatte immer janusköpfigen Charakter. Auf der einen Seite der Medaille stand die Erzeugung von Begeisterung, Hingabe und Liebe – auf der anderen generierte sie Hass, aber auch Angst. Die Produktion von Feindbildern und das Schüren von Hass waren integrale Bestandteile der offiziellen Emotionsrhetorik“, schreibt Arpad von Klimo in seinem Buch „Rausch und Diktatur“.

Der schwarze Würfel und Massenveranstaltungen – gestern und heute

Der Mensch re-agiert überwiegend aus seinem Unterbewusstsein heraus. Diesen Sachverhalt nutzten und nutzen nicht nur Demagogen; auch Film- und Werbeindustrie stützen ihre Vermarktungsstrategien schon seit vielen Jahrzehnten auf dieses Phänomen. Heute nennt man so etwas Neuromarketing. Die Huffingtonpost schrieb dazu am 14.11.2014 einen Beitrag mit dem Titel „19 Psychotricks, mit denen uns Werbung manipuliert“ Folgendes: „Der Einkauf von Wein hängt davon ab, welche Musik läuft. Bei klassischer Musik wird mehr hochwertiger Wein gekauft, zeigten Studien. Gleiches hätten Studien gezeigt, die den Dessous-Kauf von Frauen analysierten. Auch hier griffen Frauen bei klassischer Musik zu teureren Produkten.“ Daran lässt sich unschwer erkennen, wie manipulativ und subtil allein Musik wirken kann. Silja Uckert beleuchtet in ihrem Buch Die Verführung des Unterbewusstseins, wie die US-Serie „Sex in the City“ dazu diente, die Vermarktung ganz bestimmter Produkte voranzutreiben.

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Aber zurück zum Einfluss von Symbolen und deren Wirkung auf das Unterbewusstsein in der Nazi-Zeit. Diesen Einfluss hat auch Dr. Daniel Hermsdorf näher untersucht. In seinem Buch „Saturn Hitler“ hat der Kultur- und Medienwissenschaftler insbesondere die Saturn-Symbolik im manipulativen Instrumentarium der Nazis näher analysiert. Manches daraus erscheint mir ein wenig zu weit hergeholt, aber die in dem Buch gezogenen Schlussfolgerungen stützen sich meiner Ansicht nach durchaus auf schlüssig nachvollziehbares Material und auf dokumentierte Fakten. So taucht im Zuge der NS-Zeit immer wieder ein schwarzer Würfel auf, der als saturnische Symbolik betrachtet wird. Dr. Daniel Hermsdorf beschreibt diesen Sachverhalt ausführlich.

Die Symbolik des schwarzen Würfels, auch Hexaeder genannt, scheint im Nationalsozialismus also eine spezielle Bedeutung gehabt zu haben. Auch in manchen monotheistischen Religionen spielt der schwarze Würfel als Symbol eine große Rolle, wie die Kaaba im Islam und das Tefillin im Judentum beweisen.

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Fahndet man nun in den Suchmaschinen mal nach Luftaufnahmen des zurückliegenden Konzerts in Chemnitz, ist etwas Interessantes festzustellen. Ich verlinke hier bewusst nicht zu entsprechenden Aufnahmen, weil jeder Mensch das selbst herausfinden kann. Einige der Luftaufnahmen zeigen nämlich, dass der Bühnenaufbau, wo sich auch die Toten Hosen präsentierten, ziemlich genau die Form eines schwarzen Würfels hat. Auf diese Bühne werden dann bei Konzerten dieser Art auch die meisten Scheinwerfer mit künstlichem Licht gerichtet. Der Begriff „Schein-Werfer“ erscheint mir in diesem Zusammenhang übrigens recht aufschlussreich…

In einem weiteren Buch mit dem Titel „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ untersucht Daniel Hermsdorf auch den heutigen Einfluss subliminaler Botschaften auf die Massen. Als so genannte Subliminals gelten unterschwellige Botschaften, die normalerweise nicht bewusst wahrgenommen werden, ihre Wirkung aber nicht verfehlen, weil sie eben im Unterbewusstsein landen. Zu dem Thema empfehle ich noch die Bücher „Die Männer hinter Hitler“, „Ärzte im Dritten Reich“ und „Hitlers heimliche Helfer – Der Adel im Dienst der Macht“.

Subtile Manipulation durch Symbole – und Auswege daraus

Subliminals sind also mit Suggestionen vergleichbar, mittels derer Menschen hypnotisierbar sind. Und wer hypnotisiert ist, steckt in einer Wahrnehmungsfalle. Zu dem Thema äußerte sich Dr. Hans Hein, Arzt und Psychotherapeut aus Hannover, ausführlich in den Interviews Linie 41 – Ein Beispiel für Kollektive Anosognosie?, Missbrauch – Eine Gesellschaft von Tätern?, Das Globalbrain und unsere Zukunft sowie besonders in Souveränität – Von Karpfen und Delfinen. Dr. Hans Hein erklärt in den Interviews auch, wie man sich aus Wahrnehmungsfallen befreien kann.

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Man sagt ja auch, wo die Aufmerksamkeit ist, ist die (Lebens-)Kraft. Gehen wir nun einmal davon aus, dass Menschen so etwas wie elektromagnetische Wesenheiten sind. Immerhin spielen elektromagnetische Vorgänge in unserem Stoffwechsel eine große Rolle. Wenn wir sterben, dann nicht etwa allein deshalb, weil unsere Körperchemie versagt, sondern weil unser Elektromagnetismus zum Erliegen gekommen ist. In dem Buch „The Body Electric“ von Robert O. Becker, M.D. und Gary Selden, wird das Zusammenspiel auf der Grundlage dieses Gedankenkonzepts näher erklärt. Leider gibt es das Buch, soweit ich informiert bin, noch nicht in deutscher Sprache.

Demnach könnte man davon ausgehen, dass dort, wo sich viele Menschen als elektromagnetische Wesen versammeln, auch elektromagnetische Felder entstehen. Und das Feld gewinnt immer, wie Dr. Hans Hein mehrfach in den genannten Interviews betonte. Mit „gewinnt“ ist hier gemeint, dass sich genau die Bewusstseinsqualität durchsetzt in einer Gruppe von Menschen, die der Geisteshaltung der Mehrheit dieser Menschen entspricht. Innerhalb von Menschenansammlungen, also Gruppen von elektromagnetischen Wesen, wirken diese Felder auch auf das sie umgebende Kollektiv.

Gut beobachten lässt sich das in Fußballstadien, wenn die „Fans“ „wie auf Kommando“ aufstehen und Laola-Wellen formen, um 22 Millionären, die hinter einem Ball herrennen, zu huldigen. Wir haben es also mit einem Phänomen zu tun, das sich gut dort beobachten lässt, wo sich Menschen in großen Gruppen zusammenfinden, besonders dann, wenn mit Symbolen, Klängen und Parolen gearbeitet wird – oder mit einem Ball. Wer sich näher für dieses Thema interessiert, findet in den Suchmaschinen unter den Begriffen „Symbolik Fußball“ weitere Informationen. Sieht man sich nun einmal spaßeshalber die Songtexte der in Chemnitz aufgetretenen Bands an, tritt in Bezug auf deren Geisteshaltung doch Erstaunliches zutage (siehe ggf. Suchmaschinen).

Dr. Hans Hein vom Forum Synergie verwendet in seinen Synergieaufstellungen übrigens keinen Würfel (Kubus, Hexaeder, Box…), sondern einen Tetraeder. Dieser wird aus Sicht der Chakren-Klassifizierung dem Sonnengeflecht zugeordnet.

Massenveranstaltungen – Der Mensch, nur ein Herdentier?

Mich erstaunt ja auch, in welcher Windeseile plötzlich Großveranstaltungen, wie das Konzert in Chemnitz, organisiert werden können, während die Mühlen der Behörden sonst ja eher langsam mahlen. Ich denke da an verschiedene Interviews in diesem Magazin, in denen deutlich wird, wie sich genau die Menschen, die in der Gesellschaft etwas zum Positiven verändern wollen, oftmals an den Behörden mit all den Paragraphen, Verordnungen und Regulierungen die Zähne ausgebissen haben (Krank durch Nanopartikel?, Politikum Glühlampe u.a.)…

Aber was geschieht nun energetisch, wenn Menschenmassen solche Veranstaltungen aufsuchen und sich mit ihrem Bewusstsein, also ihrem Sender-Empfänger-System „Körper – Geist – Seele“, auf einen schwarzen Würfel fokussieren? Hmmm. Das weiß ich auch nicht so genau, doch ich ahne es. Wie Propaganda im Nationalsozialismus funktioniert hat, wissen wir zumindest. Und ein Würfel ist ein Würfel. Auch die Aufforderung zum Heben eines Armes beispielsweise dürfte – kollektiv betrachtet – so gesehen natürlich ebenfalls eine Wirkung auf das uns alle umgebende Feld haben. Bei Massenveranstaltungen neigen die Menschen ja auch zuweilen dazu, einen ihrer Arme zu heben und da viele eben Rechtshänder sind, meistens dann eben auch den rechten Arm…

Auch dazu findet man unter entsprechenden Suchbegriffen interessante Fotos vom Chemnitzer Konzert. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Symbole, die sich der Frontman der Toten Hosen als Tattoos auf seine Haut stechen ließ (findet man ebenfalls in Suchmaschinen). Fazit: So einen richtigen Unterschied zwischen den manipulativen Methoden der Nazis und denen von gewissen Massenveranstaltungen, darunter Großkonzerte und Fußball-Events, erkenne ich nicht – so bewusstseinsmäßig betrachtet. Brot und Spiele eben…

Insofern: „Think outside the box!“ 😉

Meine Oma mütterlicherseits (Schlesien) hat sich zumindest geweigert, im Nationalsozialismus den rechten Arm zum Hitlergruß zu heben und blieb konsequent bei ihrem „Grüß Gott!“ Das war damals ihre Art und Weise der Zivilcourage. Keine große Aktion, aber immerhin ein Zeichen für Integrität und ein Signal, nicht blind der Herde zu folgen – ob sie nun von links oder rechts gesteuert wird, denn beide Extreme führen zur Spaltung und über Rechts-Links-Spaltung freuen sich immer die, die auch davon profitieren, wenn sich das Volk streitet – und das schon seit Jahrhunderten. Und die Frage, ob souveräne Menschen Würfel, Fußballstars oder andere Promis „anbeten“ sollten – denn das tun sie, wenn sie bestimmte Massenveranstaltungen besuchen – kann sich jeder Mensch selbst beantworten…

Zum Weiterlesen:

Strahlen und Wellen, Piercing the Veil of Reality

Verwandte Themen:

Pötters Perlen, Souveränität – Von Karpfen und Delfinen, Campino – Blut ist eben dicker als Wasser, Rechte und linke Ideologien und was sie mit missglückter Bindung zu tun haben könnten, Fraktale und was sie mit uns zu tun haben, Eggregore und was sie bewirken, Neue Meme braucht das Land, Linie 41 – Ein Beispiel für kollektive Anosognosie?, Transformation – Es ist kompliziert?, Missbrauch – Eine Gesellschaft von Tätern, Das Globalbrain und unsere Zukunft, Kreise der Kraft, Von der Harmonie zur Synergie, Bürger vermögen viel, Gender-Gaga – Themen, die die Welt nicht braucht u.v.a.m.

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