Männerrat – gemeinsam vorangehen

Im Gespräch mit Volker Nietfeld

Der Männerrat ist ein Angebot des Integralis-Institutes Bremen. Das Integralis-Institut bietet unterschiedliche Methoden und Handwerkszeuge an, wenn es um Wünsche nach persönlicher Veränderung oder Neuorientierung geht, nach einer lebendigeren und liebevolleren Gestaltung von Beziehungen oder nach mehr Zufriedenheit im Beruf.

Volker Nietfeld, Jahrgang 1974, ist Leiter des Männerrates. Er ist von Haus aus Diplom- und Sonderpädagoge und außerdem Integralis-Berater und Musiker. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der potentialorientierten Unterrichts- und Schulentwicklung sowie in der Lebensberatung. Hier ist Volker Nietfeld Spezialist für innere Veränderungsprozesse wie etwa Schulung der Intuition und/oder der Selbstführung in kritischen Lebensphasen, wie Umbrüchen oder Burnout.

„Kapitän des eigenen Schiffes werden“ ist ein Motto des Männerrates

Die Arbeitsschwerpunkte des Männerrates liegen bei der Selbstvorsorge, der Orientierung im eigenen Leben, der Würdigung eigener Lebenserfahrungen- und abschnitte, der Sinngebung eigener Entwicklungswege, der Freude am Sein mit anderen Männern und der Auf- bzw. Ablösung destruktiver Muster. Systemaufstellungen, Feedback, Beratung, Arbeit mit Visualisierungstechniken, Selbsterfahrungsübungen zu Aspekten von Kraft, Kommunikation und Körpersprache kommen dabei unter anderem zum Einsatz.

FRIEDA im Gespräch mit Volker Nietfeld

FRIEDA: Sie sind in der Integralis-Methode ausgebildet. Worauf stützt sich diese Methode und was macht sie aus?

Volker Nietfeld: Die Integralis Methode wurde vor ca. 15 Jahren entwickelt. Sie besteht aus Elementen aus der humanistischen Psychologie, der Systemtheorie, Transpersonaler Psychologie und enthält wichtige Bestandteile aus körpertherapeutischen Schulen. In Kurzform könnte man sagen, die Methode beruht auf den drei Säulen Körper, Beziehung und Transpersonalität. Die transpersonale Sichtweise kann helfen, die Bedeutung der eigenen Befindlichkeit und Situation zu relativieren und in größere Zusammenhänge zu stellen. Dazu gehört auch die Erweiterung des Bewusstseins im Sinne, sich als Teil eines (Welt-)Ganzen zu begreifen. Unter dem Wortstamm „integral“ ist im Duden zu lesen, „einem Ganzen dazugehörend und es erst zu dem machend, was es ist“ und damit kommt ganz gut zum Ausdruck, was den besonderen Blick der Integralis-Methode ausmacht: Es geht darum, das zum Leben zu bringen, was im Grunde tief in uns angelegt ist, all das Potential, über das wir verfügen, angstfrei – also in Liebe – in die Welt zu bringen. Diese Sicht bettet die Matrix der Persönlichkeit in die Landschaft der Erde ein und ermutigt damit zu freundlicher und freudvoller Handlungsweise, denn das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Ein einfaches Beispiel: Schönheit fängt im Auge des Betrachters, in dessen Wahrnehmung an. Hat der Betrachter keine Linse für „Schönheit“, wird er in der Welt nichts Schönes entdecken können. Um Schönheit oder Freude sehen zu können, brauchen wir einen sicheren Platz für alle unsere angstgespeisten Erfahrungen und Gedanken. Ängsten begegnen wir freundlich und mit liebevollem Blick, so dass sie sich zeigen, akzeptiert und integriert werden können.

(c) Volker Nietfeld

Die Arbeit am und mit dem Körper betrachten wir als Dreh- und Angelpunkt von Entwicklungsschritten, weil der Körper ein Erfahrungsspeicher ist. Veränderungen werden nicht unabhängig von der eigenen Erfahrung vorgenommen. Die eigene Erfahrung ist der Ausgangspunkt sowohl für Interventionen als auch wesentliches Arbeitsmittel zum Aufspüren von eigenen Themen. Die eigene Erfahrung wird dabei zutiefst respektiert.

Da wir als Menschen immer auch in und durch unsere äußeren Umfelder geprägt werden, sind Methoden aus der Systemtheorie wichtige Arbeitsmittel, um mit diesem Eingebunden-Sein umzugehen. Prägend sind dabei vor allem das familiäre und das berufliche Feld. Einzelne Veränderungen haben immer eine Wirkung auf das Gesamtsystem. Aus diesem Grund kommt die potentialorientierte Aufstellungsarbeit oft zum Einsatz. Einerseits um Zusammenhänge sichtbar zu machen und andererseits, um innerhalb der Komplexität wirksame Faktoren auszumachen, die bei Veränderungen wichtig sind. Ein wichtiger Faktor ist das Vertrauen in lebendige Prozesse. Dazu braucht es Bereitschaft „Nicht-Wissen“ auszuhalten und Mut, sich dem Prozess gegenüber zu öffnen.

FRIEDA: In welchen wesentlichen Lebens- oder Konfliktsituationen wenden Männer sich an Sie?

Volker Nietfeld: In erster Linie suchen die Teilnehmer den Kontakt zu einer Männergruppe, weil sie vorher schon viel ausprobiert haben, aber nicht das fanden, was sie suchten. Gerade wenn es um Fragen nach männlicher Identität geht, bietet der Männerrat den richtigen Rahmen, um mehr zu sich selbst zu finden. Der Männerrat ist ein Ort, an dem Männer Stärkung finden können, in dem sie Antworten auf Lebensfragen erhalten und zwar nicht in Form von Ratschlägen oder schlauen Ideen, sondern vor allem durch den Erfahrungsaustausch untereinander. Während es in einer therapeutischen Gruppe gezielt um die Bearbeitung bestimmter Anliegen geht, ist der Männerrat ein Ort, an dem jeder von jedem profitieren kann. Männer, die schwierige Zeiten durchlebt haben, können für jene, die sich aktuell in kritischen Phasen befinden, ein Anker sein. Männer in stabilen Phasen finden Wertschätzung für das Erreichte. Im Männerrat findet das, was gerade im Leben ist, Würdigung; von Männern unter Männern. Neben Begleitung, Stärkung und Ermutigung ist dieses Teilen von Erfahrung ein zentrales Element. Das ist simpel und wird als Bereicherung erlebt. Es besteht darüber hinaus jederzeit die Möglichkeit, in Unklares und Schwieriges Licht zu bringen, durch verschiedene Methoden wie systemische Aufstellungen, Aggressions- und Körperarbeit oder andere Formen innerer Dialogarbeit. Auch dabei schwingt immer mit, dass sich die Männer in einem Feld befinden, in dem die Bereitschaft wächst, seine besonderen Fähigkeiten wertschätzend zur Verfügung zu stellen.

Buch direkt bestellen

FRIEDA: Wie sieht die Altersstruktur der Ratsuchenden in etwa aus?

Volker Nietfeld: Auch wenn der Männerrat sich prinzipiell an alle Männer ab etwa 25 Jahren richtet, sind die Teilnehmer meist zwischen 40 und 60. Das kann damit zusammenhängen, dass Männer in dieser Lebensphase bereits viel erreicht haben und mit ihren Grenzen und ihrer Endlichkeit in Kontakt kommen. Sinnfragen tauchen auf, genauso wie Fragen nach dem, was noch ins Leben kommen soll oder darf. Dabei kann es darum gehen, alte Rollenmuster zu prüfen und neue zu probieren, alte Gewohnheiten zu würdigen und verabschieden zu können.

FRIEDA: Sind Ihre Angebote so zugeschnitten, dass sich beispielsweise ein Akademiker im Männerrat ebenso gut aufgehoben fühlt wie etwa ein Handwerker?

Volker Nietfeld: Das Angebot des Männerrates bedient keine bestimmten beruflichen Sparten. ich möchte Männer dort abholen, wo sie stehen und sie mit ihren Lebens- und Entwicklungsfragen ernst nehmen. Die Teilnehmer kommen aus allen möglichen beruflichen Bereichen, wie Handwerk, Bildung, Gesundheit oder technischen Berufen. Es ist dann spannend zu beobachten, wie die eigene Vorstellung von Männlichkeit sich im Laufe der Zeit bei den Teilnehmern entwickelt. Viele kommen mit dem Wunsch, in einer Gruppe mehr über die eigene männliche Identität zu erfahren. Sie fühlen sich mit Aspekten ihres Mannseins unsicher. Durch den Austausch in der Gruppe haben Teilnehmer z.B. die Gelegenheit, zu ihren Ängsten und Zweifeln eine entspanntere Einstellung zu entwickeln. Sie werden durchlässiger und entwickeln mehr Empathie für sich und die Welt. Durchweg spiegeln die Männer einen Zugewinn an Spielraum und Handlungskompetenz. Das bedeutet nämlich, dass zur Schaffenskraft noch wichtige zwischenmenschliche und kommunikative Kompetenzen aufgebaut oder verfeinert werden. Die Männerpersönlichkeiten werden runder und ruhen mehr in sich selbst. Die Bereitschaft, Konflikte anzugehen, nimmt dadurch aber paradoxerweise zu und nicht ab. Das mag daran liegen, dass es den Teilnehmern leichter fällt, zu sich zu stehen. Das Ergebnis selbst rückt dadurch in den Hintergrund. Es wird nicht unwichtig, aber es ist nicht mehr mit so viel Biss etwa durch Erwartungen von Sieg und Niederlage verknüpft.

Viele Fragen und Themen entwickeln sich oft aus zwischenmenschlichen Zusammenhängen am Arbeitsplatz und in der Familie. Sinnfragen tauchen auch auf, doch wir schauen dahinter: Was hat das mit dir zu tun? Wer bist du in Beziehung zu deinen Fragen? Berufliche Identität ist für Männer natürlich wichtig, doch das Angebot des Männerrates ist kein berufliches Coaching. Es geht immer auch zentral um die persönliche Identität als Mann im Bezug zum Ganzen, zur Welt und den ganz konkreten Lebenswelten in Beruf und Familie. Der Umgang mit Veränderungen nimmt dabei auch großen Raum ein: Wenn ich mich verändere, mein Partner, meine Firma, bin ich dann noch dort, wo ich mal hinwollte? Will ich dort noch hin? Wenn nein, wo will ich dann hin? Also, es geht darum, sich zu zeigen mit dem was gerade ist und dann darum, Worte dafür zu finden. Und oft geht es auch darum, dass Männer sich mit diesen Fragen spiegeln können. Über den Austausch mehr zu sich selbst finden, so kann es kurz ausgedrückt werden.

Buch direkt bestellen

FRIEDA: Ich stelle diese Fragen an Sie natürlich auch aus der Perspektive einer Frau, allerdings als eine, die (alleinerziehende…) Mutter eines Sohnes ist. Bestandteil Ihrer Beratungstätigkeit ist auch, wie ich einem zuvor übersandten Skript entnahm, Männer dazu zu ermutigen, ehrlicher mit sich selbst umzugehen und Flagge zu zeigen. Nicht zuletzt deshalb halte ich Ihre Arbeit für sehr wichtig, denn aus eigenem Erleben (und sehr ähnliche Erfahrungen machten auch Frauen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis) vermissen Frauen oft genau diese Ehrlichkeit mit sich selbst bei Männern und auch einen gewissen Mut, „Flagge zu zeigen“, also zu dem zu stehen, was sie denken und fühlen. Worauf führen Sie zurück, dass es da offenbar sogar einen großen Bedarf gibt, sich das, was ja eigentlich selbstverständlich sein sollte, im späteren Leben erst aneignen zu müssen?

Volker Nietfeld: Spannende Frage, bei der sehr viele Faktoren eine Rolle spielen. Flagge zeigen bedeutet auch für mich, mutig für sich zu stehen. Ich glaube, mit dieser Fähigkeit ausgestattet kommt jedes Wesen auf die Welt. Insofern betrachte ich das nicht als einen Aneignungsprozess, sondern vielmehr als ein Wiederergreifen des eigenen Geburtsrechtes. Es geht dabei um Exploration und Wirkmächtigkeit. Thomas Scheskat, der seit vielen Jahren Aggressionsarbeit mit Männern anbietet, bemerkt dazu: „Selbstbehauptung ist eine Kraft, die sich nicht gegen etwas richtet, sondern massiv an jemanden: Die Bezugspersonen.“ Jeder Säugling hat diese assertive Energie. Im Lateinischen bedeutet assero = (Würde) sicherstellen, (Recht) schützen, Assertor = der Befreier, der Wahrer der Freiheit. Stellen Sie sich ein Kind vor, das laufen und gerade malen kann, auf explorativer Erkundungstour der elterlichen Wohnung ist. Es hat einen Stift in der Hand und kritzelt die frisch tapezierte Wand voll. Schreit man das Kind nun an, schimpft es aus und reißt ihm den Stift weg, dann wird es sich bedroht und frustriert fühlen und eine selbstschützende Aggression mobilisieren.

Geschieht dieser Prozess über einen längeren Zeitraum (Monate/Jahre), wird die gesunde Selbstbehauptungsfähigkeit des Kindes „vergiftet“. Diese Vergiftung wirkt durch die Gefühle der Frustration, Wut und Resignation und durch das „Vorbild“ des selbst aggressiv feindselig agierenden Erwachsenen, der ablehnt oder bestraft. Die Verinnerlichung der würdeverletzenden aggressiven Ablehnung macht einen vom Assertor zum feindseligen Aggressor (vgl. Scheskat 2001, S. 6f.). Aggressive Feindseligkeit kann dann gegen andere, aber auch gegen sich selbst gerichtet werden.

Wer in seinem erwachsenen Leben Schwierigkeiten hat, Flagge zu zeigen, der hat aller Wahrscheinlichkeit nach auch einen Schattenbereich, in dem er suchtartig und/oder exzessiv die assertiven Energien in einem verdeckten Bereich lebt. Wenn wir in diesem Zusammenhang über Konditionierung und oder Erziehung sprechen, dann müssen wir feststellen, dass Erziehung, die den Menschen zum Objekt eigener Interessen macht, immer mit einer Einschränkung der Würde und des Respekts der Lebendigkeit einhergeht. Es braucht viel Einfühlung, Weisheit und Liebe, um einen Menschen so zu begleiten, dass seine assertiven und explorativen Energien erkannt und achtsam gespiegelt werden. Ich denke, es sollte möglich sein, in diesem Bereich eine wache Pädagogik im oben genannten Sinne zu kultivieren. Dafür müssen sich Bezugspersonen ihrer eigenen Erziehungsgeschichte zuwenden, sie reflektieren und die eigenen Schatten sollten schon erkennbar geworden sein.

Buch direkt bestellen

Nochmal zurück zu ihrer Beobachtung, dass es einen großen Bedarf daran gibt, zu lernen, wie man Flagge zeigt. Für sich einzustehen ist ein Akt, bei dem Menschen sich mit ihren Wünschen, Ängsten und Sehnsüchten zeigen und damit auch verletzlich und angreifbar machen. Für Männer ist dieser Schritt oftmals deshalb so schwer, weil es wenig Kultur der Anerkennung männlicher Impulse zur Introspektion gibt. Die männliche Innenwelt zu erforschen ist aber genau das, was dem Mann die liebevollen und verständnisvollen Facetten an die Hand geben kann, die unsere Welt braucht, um eine sanftere Form von Stärke ins Leben zu bringen, die kraftvoll, unbeirrt, zielstrebig und in Verbundenheit handeln kann. Dazu zählt auch Hilfe und Unterstützung annehmen zu können.

FRIEDA: Um Kapitän des eigenen Schiffes zu sein, wozu Sie die Männer ja ermutigen wollen, braucht es sicher Souveränität. Was bedeutet Souveränität für Sie als Eigenschaft oder Haltung eines Menschen oder genauer, eines Kapitäns auf einem Schiff?

Volker Nietfeld: Souveränität bedeutet für mich Freiheit in der Wahl. Und die bewusste Wahl ist immer eine Wahl aus einem erwachsenen Bewusstsein heraus. Was uns Menschen immer wieder in die Quere kommen kann, sind die inneren Stimmen, die genau dieses Bewusstsein verhindern. Wer sich in seinen Entscheidungen primär an äußeren Dingen orientiert, der ist in seinem Erleben abhängig davon, dass die Dinge im Außen gut laufen. Hat der Mensch Erfolg, ist er glücklich. Stellt sich kein Erfolg ein, nimmt die Anstrengung zu und das Leistungspensum erhöht sich. Selbstredend, dass dieser Vorgang irgendwann an Grenzen stößt. So erklärt sich vielleicht auch die Zunahme an Depressionen und Burnout in den vergangenen Jahren. Souverän bedeutet für mich, Entscheidungen so zu treffen, dass sie meinen Zielen dienen und ihnen nicht entgegenlaufen bzw. diese sabotieren. Wenn ich bis zum Umfallen arbeite und dabei davon träume, dass ich paradiesisch auf einer Insel entspanne, dann unterlaufe ich meine Souveränität, um den Moment zu ergreifen und entweder gleich zu entspannen oder Maßnahmen zu ergreifen, die dazu führen, dass ich genügend Ruhepausen habe. Wenn ich jederzeit alles mitbekommen und erreichbar sein will und wütend werde, wenn mich jemand konkret um eine Verabredung bittet, weil ich dann meinen ungestörten Informationsfluss einschränken muss, habe ich die Gestaltungsmacht über mein Leben abgegeben. Souverän bedeutet ganz einfach nur die Selbstwahrnehmung zu kultivieren und die persönlichen Entscheidungen an den wahrgenommen Bedürfnissen entlang auszurichten. Die beste App sitzt im eigenen Gehirn. Der Rest ist Verkaufsstrategie. Wer diesen Gedanken glauben schenken kann, wird mehr Souveränität in seinem Leben finden.

FRIEDA: Im November 2016 fand in Bremen eine Militärmesse statt. Das Bremer Friedensforum protestierte dagegen. Ich nahm eine Pressemeldung des Bremer Friedensforums zum Anlass für einen Beitrag mit dem Titel „Militärmesse und phallische Phase“. Ich gehe davon aus, dass Sie, wie wir alle, Frieden und eine lebenswerte Natur auf diesem Planeten wünschen, schon unserer Kinder und Kindeskinder wegen. Dass Frieden auf der Welt mit Frieden in sich selbst beginnen dürfte und auch damit, zentriert zu sein, als Frau oder Mann mutig Flagge zu zeigen, versteht sich von selbst. Wer Flagge zeigt, Farbe bekennt, ehrlich sagt, was er denkt, dürfte sich nicht mehr für andere Zwecke instrumentalisieren lassen; zumindest nicht mehr so leicht. Aufrüstung, Gewalt, Trauma – auf mögliche Zusammenhänge ging ich bereits in mehreren Artikeln und Interviews auf FRIEDA-online ein. Was braucht es Ihrer Ansicht nach, um Männer derart zu stärken, dass sie schlichtweg keine Lust mehr auf Gewalt, Macht, Unterdrückung und Erfolgsstreben haben, sondern sich einfach nur ihres Lebens freuen?

Buch direkt bestellen

Volker Nietfeld: Männer zu stärken bedeutet, ihre Liebesfähigkeit wieder ins Leben zu holen, sie bewusst zu machen. Und dazu müssen Menschen, wie Sie das gerade angedeutet haben, in sich beginnen, Formen der Selbstunterdrückung durch Erziehung und autoritäre oder nachlässige Bezugspersonen aufspüren und auflösen. Zuerst muss ich selbst aufhören, meine Gefühle zu unterdrücken oder wie es so schön heißt, zu kanalisieren. Dadurch entstehen nämlich falsche Selbstbilder –Egos -, die ihr Unwesen im äußeren Leben genauso betreiben wie in sich selbst. Chopich/Paul (Das innere Kind) bezeichnet diesen Vorgang, sich selbst verlassen. Dieses Sich-selbst-verlassen ist in meinen Augen der Ursprung von Krieg und Gewalt. Die eigene gelernte Misshandlung sich selbst gegenüber zu erkennen ist das eine. Das andere ist, aktiv dagegen anzugehen, die Misshandlung nicht immer wieder selbst zu vollziehen, wenn unangenehme und schwierige Gefühle auftauchen.

Ihre Formulierung „schlichtweg keine Lust mehr zu haben auf Gewalt, Macht, Unterdrückung und Erfolgsstreben“ macht es sich ein wenig einfach. Es geht schon darum, in sich einen Platz für Liebe und Frieden zu finden. Liebe ist Schwingung, kein Gefühl. Man kann todunglücklich sein und sich in Liebe aufgehoben wissen. Sich einfach des Lebens freuen klingt zwar toll, erfordert aber Bereitschaft, hinter die eigene Fassade zu blicken. Freude wiederzuentdecken ist ein Motor, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und die Welt in kleinen Bereichen zu transformieren. Neben diesem Freudeschub gibt es aber noch mehr: Demut, Dienen und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich schwierigen Situationen zu stellen und Flagge zu zeigen. Ja zu sagen, wenn ich Ja meine und Nein zu sagen, wenn ich Nein meine. Der Dalai Lama hat das mal folgendermaßen in Bezug auf das Erlangen von Erleuchtung ausgedrückt: „Wenn ich zu einer Verabredung gehe, mache ich mich rechtzeitig auf den Weg.“ Ein Mensch, der sich selbst und andere lieben kann, lässt sich nur schwer blenden. Er wird unterscheiden können zwischen dem, was realistisch ist und was nicht. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist das Ergebnis einer inneren Verbundenheit. Der Mensch wird realistische Ziele verfolgen und unrealistische Ziele enttarnen. Diese Veränderungen führen langfristig zu einer gelingenden Lebensführung. Da kann dann auch Freude einen Platz einnehmen. Es geht um das Wiedererlangen von persönlicher Macht. Die will nicht über andere Macht haben, sondern diese Macht mit anderen teilen.

Ein anderer Aspekt ist die Generierung von Friedfertigkeit. Ich sehe vor meinem Auge nicht den friedlichen Mann, der seinen Frieden einmal findet und dann wird alles gut. Vielmehr sehe ich den Mann, der den Krieg beenden kann, dies bewusst immer wieder praktiziert. Friedfertigkeit braucht da die Präsenz des ganzen Menschen, der sowohl in sich als auch in der Welt so handelt, dass Verständnis und Mitgefühl Platz finden können. Dieser Weg ist unbequem. Er erfordert Bereitschaft und Verantwortungsübernahme

Buch direkt bestellen

FRIEDA: Im Bildungssystem ist es ja immer noch so, dass der Logos (Verstand) gegenüber der Sophia (Weisheit, Inspiration) höher angesiedelt ist. In dem Interview „Eltern wissen das nicht“ empfiehlt mein Interviewpartner Horst Költze, mehr feminine Intelligenz, wie er es nennt, im Bildungssystem zu integrieren. Er sagt: „Eine Bildung, die die feminine Intelligenz in den Lernprozess integriert, aktiviert das Herz-Gehirn. Das bedeutet, der junge Mensch lernt, Körperempfindungen und emotionale Zustände während des Lernprozesses wahrzunehmen und zu reflektieren. Er wird für seine inneren Vorgänge sensibilisiert, während er seine kognitiven Fähigkeiten entwickelt. Im Laufe der Entwicklung einer bewussten Beziehung zu sich selbst wächst die Fähigkeit zu Kooperation und Empathie. Dazu gehören auch die Wahrnehmung und Akzeptanz von Intuition.“

Tatsächlich aber erleben wir einen Trend zur Frühsexualisierung und zum Genderismus, auch in der Bildung. Das, was also so dringend nötig wäre, um Kindern und Jugendlichen Reifeprozesse entlang ihres Fragehorizontes zuzugestehen, wird von der Politik größtenteils ignoriert und das wiederum dürfte nicht zur Heilung der von Dr. Joachim Maaz beschriebenen normopathischen, beziehungslosen Gesellschaft beitragen. Wie ich in dem Beitrag „Aufruf zum Leben“ schrieb, brachten 2010 leitende Ärzte psychosomatischer Kliniken in einem Appell zur psychosozialen Lage in Deutschland ihre tiefe Erschütterung über das Ausmaß seelischer Erkrankungen und psychosozialer Probleme zum Ausdruck. Sie wollten damit auf eine besorgniserregende Entwicklung aufmerksam machen und einen offenen gesellschaftlichen Dialog über die möglichen Ursachen und Konsequenzen anstoßen. Doch statt in diese Bereiche zu investieren, entscheidet die Politik sich eher für mehr Digitalisierung (mittels unserer Steuergelder) und zwar allen Warnungen von Hirnforschern und Psychologen zum Trotz. Da drängt sich mir der Eindruck auf, unsere Kinder sollen nur funktions-, aber nicht lebenstüchtig werden. Auch die Neurobiologin Prof. Dr. Dr. Teuchert-Noodt kritisiert den Trend zur Digitalisierung an Schulen und rief sogar dazu auf, sich an einem offenen Brief an die Kulturminister zu beteiligen, der genau die geschilderten Bedenken und Sorgen zum Thema hat: Irrweg in der Bildungspolitik

Sie waren oder sind also im Bereich Potenzialentwicklung an Schulen unterwegs. Wenn Sie mal eine Brücke bauen zwischen „Schule“ und „Männerrat“ – worin sehen Sie die Kernprobleme junger Männer in Bezug auf ihre Identitätsfindung und was braucht es Ihrer Ansicht nach in einer Gesellschaft, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, Menschen von Anfang an in ihrer Identität zu unterstützen, statt sie system-kompatibel zu prägen?

Volker Nietfeld: Diese Frage berührt sehr viele Aspekte, die zweifelsfrei im Zusammenhang zu betrachten sind. Zuallererst mal ist festzustellen, dass in Institutionen Menschen leben und arbeiten. Das, was Institutionen spiegeln, ist die Summe der Werte und Normen, die jeder einzelne Mensch in der Institution in sich trägt und die er innerhalb der Institution auch bereit ist zu zeigen. Ich glaube, dass die meisten Menschen davor zurückschrecken, ihre Werte wirklich zu vertreten (Flagge zeigen) und stattdessen einen Kompromiss eingehen, indem sie sich mit den Gegebenheiten arrangieren. Was nicht klappt. Die gute Botschaft ist, dass in Institutionen mehr Potential vorhanden ist, als sich realisiert. Für Schulen bedeutet das, in dem Maß, in dem Lehrkräfte es verstehen, ihre Potentiale mutiger einzubringen als ihre fachliche Qualifikation, wird sich die Institution ebenso entfalten. Die Kultur der Potentialentfaltung geht radikal davon aus, dass es dieses Potential gibt und nur sichtbar und lebendig gemacht werden muss. Die Organisation „Schule im Aufbruch“ steht für diese inspirierende Kultur der Potentialentfaltung. Dabei geht es um das Wecken von Begeisterung, um eine Kultur der Wertschätzung von Vielfalt und des Lernens miteinander und voneinander. In diesem Kontext sind auch die UNESCO Schulen zu sehen, die auf vier Säulen bauen: lernen, Wissen zu erwerben; lernen, zu handeln; lernen, zusammenzuleben und lernen für das Leben.

Buch direkt bestellen

Um die Ziele von mehr Begeisterung, Wertschätzung, Beziehung und Verantwortung ins Schulleben zu bringen, braucht es weder Reformation noch Revolution, sondern vielmehr Transformation: in Form von Menschen, die ihre inneren Bilder bzw. Träume von Lernen und Schule ins Leben bringen. So verändern sie die Institution von Grund auf. Was es dafür braucht, ist Bereitschaft, Lust und Mut zur Veränderung. Nur eine Person muss damit beginnen und aufbrechen. Was ist Veränderung anderes als Lernen? Wenn Schulen Orte sind, in denen Wissen nicht mehr vermittelt, sondern von allen gestaltet wird, dann sind wir einen Riesenschritt in die Richtung gegangen, in der Menschen in ihrer Identität unterstützt werden. Das gilt für beide Geschlechter. Es geht darum, dass Menschen in ihrem Sein gesehen werden im Sinne von Beachtung: Ich sehe dich, so wie du bist. Die verzerrte Form, der Hunger nach Anerkennung, geht immer an der Primärpersönlichkeit vorbei, denn diese Form des Sehens ist an Leistung und an Bedingungen geknüpft. Ganz leistungsfrei muss Schule dabei gar nicht mal werden. Menschen, die sich respektiert fühlen, stellen gerne ihre Energie für eine Gemeinschaft zur Verfügung, einfach, weil dies Spaß macht.

Wenn es darum geht, noch einen Faktor zu identifizieren, der für junge Männer in ihrer Identitätsfindung wichtig sein kann, so sind das männliche Lehrkräfte, die ihren Schülern auch Einblicke in ihre Gefühlswelten gewähren und es verstehen, Grenzen so zu setzen, dass Freiräume entstehen können. Echte Männer mit Ecken, Kanten, Launen und vor allem mit Fehlern. Wie viel Größe steckt in der Fähigkeit, um Entschuldigung bitten zu können, wenn man jemanden verletzt hat? Wie viel Mut steckt darin, eine Niederlage einzugestehen? Wie viel Kraft hat es, wenn man Menschen um Mitarbeit bittet kann, anstatt sie für ihre mangelnde Mitarbeit zu bestrafen?

FRIEDA: Das Interview „Emanzipation mal anders betrachtet“, das ich mit dem Apotheker Carsten Pötter führte, ist übrigens auch bei Männern sehr gut angenommen, wie ich aufgrund einiger Reaktionen erfuhr. Carsten Pötter interpretiert Frauenleiden etwas anders als gewohnt, doch seine Interpretationen dürften sich auch auf Männerleiden übertragen lassen. Ein Zitat aus dem Interview lautet: „Gelingt es hingegen, die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu richten und den dahinter stehenden Mangel zu erfassen, macht es Sinn, den Konflikt zu erkennen und den Mangel zu erfüllen. Das geht nach meiner Erfahrung nur über das Fühlen und das Wahrnehmen der eigenen Befindlichkeit jenseits der linkshirnig gesteuerten Kontrolle. Das Nachempfinden des Schmerzes ist für viele zunächst eine große Zumutung, die dann aber der Erleichterung weicht, wenn sich die Betreffenden ihren Lebenslügen gestellt haben und ein aufrichtiges Bekenntnis sich selbst gegenüber abgelegt haben. Wahrheit tut fast immer weh, weil die durch das Gehirn konstruierte Wirklichkeit zusammenbricht und der Betreffende auf sich selbst zurückfällt. Das wird dann existentielle Lebenskrise genannt, die nur einen einzigen Zweck hat, nämlich aufzuwachen“. Es geht also um die rechte Gehirnhälfte. Lassen Sie in Ihre Arbeit im Männerrat auch spielerische und kreative Elemente einfließen, die die rechte Gehirnhälfte ansprechen und wenn ja, auf welche Weise geschieht das?

Buch direkt bestellen

Volker Nietfeld: Wir nehmen der übermäßigen Identifikation mit dem Denken den Treibstoff, indem wir mit einem Resonanzkreis beginnen. Dabei wird die Aufmerksamkeit auf den Atem gelenkt und das Denken wird beobachtet. Diese innere Instanz, der innere Beobachter, ist sozusagen die bewusste wahrnehmende Instanz, die nicht nur das Denken, sondern auch das Fühlen beobachtet. Durch diese Beobachtungsschulung findet eine Distanzierung statt, die eine sehr wohltuende und entspannende Wirkung haben kann. Wenn ich nicht das Denken oder das Fühlen bin – denn ich beobachte ja – wer denkt oder fühlt dann?

Es gibt im Männerrat außerdem immer Zeit, den Körper in Bewegung zu bringen durch Tanzen. Ein zentrales Element ist eine etwa halbstündige Atemmeditation, die das Gehirn und den Körper beim Ausdruck unterstützt. Die Bearbeitung von Anliegen bietet Möglichkeiten, kreativ und spielerisch in Form von Übungen, Aufstellungen, Spielen oder ähnlichem mit dem Thema umzugehen. Bei den Übungen und Aufstellungen nehmen wir uns immer viel Raum, schrittweise vorzugehen und laden dabei den ganzen Körper ein, tiefer wahrzunehmen.

FRIEDA: Es wird ja viel Geld für Jobs im Gender-Bereich ausgegeben. Doch auf das männliche Denken hat sich das anscheinend bisher nur bedingt ausgewirkt. Ich denke dabei unter anderem an einen Beitrag im SPIEGEL 24.11.2017 in Bezug auf einen archäologischen Fund aus dem Neolithikum, um die „Venus vom Hohle Fels“, die von Archäologen und dem SPIEGEL-Wissenschaftsredakteur als prähistorisches „Erotik-Spielzeug“ gedeutet wurde. Das veranlasste mich zu der Frage, ob man so auch geurteilt hätte, wäre eine männliche Figur mit einem Phallus gefunden worden? Die Vorstellung, dass Gott eine Frau oder zumindest auch Frau ist, halten anscheinend viele Männer für einen schlechten Witz. Woran liegt es Ihrer Ansicht nach, dass das Denken in unserer modernen Zeit bei Themen dieser Art alles in allem noch recht mittelalterlich geprägt zu sein scheint oder ist es das nicht?

Volker Nietfeld: Ihre Einschätzung, dass Männer sich Gott nicht auch als Frau vorstellen können, kann ich so nicht nachvollziehen. In den östlichen Lehren finden sich zahlreiche Hinweise auf die Verehrung weiblicher Kräfte, z.B. in Tara, der Göttin des Mitgefühls oder in Kali, der Göttin des Todes, der Zerstörung und der Erneuerung. Viele Männer beschäftigen sich mit östlichen Lehren. Ich sehe den von Ihnen erwähnten Artikel eher im Kontext des marktwirtschaftlich ausgerichteten „sex sells“. Ein wichtiger Punkt, auf den ich dabei zu sprechen kommen möchte, ist die innere Unverbundenheit vieler Menschen. Sexualität geht von den Genitalien direkt in den Kopf, bzw. vom Kopf macht sich die Energie nicht den Umweg über das Herz. Das ist das, was meiner Meinung nach hier fehlt: Herzensenergie und damit auch die Fähigkeit zu spüren, u.a. was man da gesagt hat.

FRIEDA: Was wäre Ihr Appell an die Politik und an die Gesellschaft basierend auf Ihrem Erfahrungsreichtum, beispielsweise für die Bereiche Familien- und Bildungspolitik?

Buch direkt bestellen

Volker Nietfeld: Alle Maßnahmen, die Menschen helfen, sich verletzlich zu zeigen, sind politisch und menschlich die richtigen Maßnahmen. Die Angst vor Verletzung ist gleichzeitig die Angst nicht liebenswert zu sein. Wenn wir unsere Verletzlichkeit zu verbergen suchen – und viele Männer sind dazu erzogen worden – dann verbergen wir unser Sein vor der Welt. Zur eigenen Verletzlichkeit zu stehen bedeutet sich selbst genügend Liebe geben zu können, aufrichtig sich selbst gegenüber zu sein, Mitgefühl mit sich selbst zu haben. Aus dieser Selbstliebe heraus kann sich Mitgefühl für andere entwickeln. Brené Brown hat das in ihrem Buch „Die Macht der Verletzlichkeit“ sehr schön beschrieben.

Familien- und Bildungspolitik täte darüber hinaus gut daran, die Situation alleinerziehender Mütter wirklich ernst zu nehmen und Unterstützungsangebote zu generieren, welche die Mütter wirklich entlasten können. Wenn Männer nicht mehr Größenfantasien hinterherrennen, sondern sich in ihrem Sein mit allen Fehlern und Macken annehmen können, dann müssen sie vielleicht auch nicht mehr von ihren Frauen und Kindern davonlaufen aus Angst, nicht gut genug zu sein.

Für Schulen würde ich mir wünschen, dass junge Lehrer immer von älteren an die Hand genommen werden, dass Lehramtstudenten Selbsterfahrung in den Bereichen „Beziehung“ und „Persönlichkeitsentwicklung“ angeboten bekommen, dass Fächer wie „Familie“, „Liebe“, „Kommunikation“ und „Spiritualität“ Eingang in den Fächerkanon finden. Alles was hilft, dass Menschen sich nicht gegenseitig zu Objekten machen, sondern sich als wertvolle Geschöpfe erkennen können, dient diesem Ziel.

FRIEDA: Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft zu diesem Interview.

Anmerkung: Mehrere Vorträge von Dr. Hans-Joachim Maaz sind u.a. bei youtube zu finden.

Ähnliche Beiträge:

Die Heilung der Mutterwunde durch die eigene Stimme, Männer – Was sie gefangenhält und was sie befreien könnte, Technik und Herrschaft, Co-Abhängigkeit – Im Schatten der SuchtDer männliche GebärneidMilitärmesse und phallische PhaseSexsymbol oder Tunnelblick?Gefühle artikulieren statt Gewalt ausagierenGewalt in der PartnerschaftSoziopathie – Eine gesellschaftliche HerausforderungDie Masken der NiedertrachtWelchen Verfassungsschutz brauchen wir?Der Hannibal aus der NachbarschaftBizarre MachtfantasienHypnose bei Schwangerschaft, Geburt und Kinderwunsch, Linie 41 – Kollektive Anosognosie?Souveränität: Von Karpfen und DelfinenMissbrauch – Eine Gesellschaft von Tätern?Krieg und Panik – Eine endlose Tragödie? u.v.a.m.

FRIEDAs Kaffeekasse:

 

Danke.

Weitersagen auf

Monetäres für FRIEDAs Kaffeekasse