Lyme-Borreliose biologisch behandeln

Hoffnung für Betroffene

„Die biologische Behandlung der Lyme-Borreliose“ lautet der Titel eines Buches von Dr. Dietrich Klinghardt und Ariane Zappe. „Die Persistenz von Erregern als Ursache chronischer Erkrankungen“ ist der Untertitel. Die Autoren favorisieren bei ihren Therapieempfehlungen eine Behandlung, die verschiedene körperliche Ebenen anspricht. Eine Antibiotika-Therapie lehnen sie ebenso wie der Kulturanthropologe und Ethnobotaniker Dr. Wolf-Dieter Storl ab. Dr. Klinghardt studierte Medizin und Psychologie. Er ist Gründer des INK-Institutes für Neurobiologie. In der konventionell schulmedizinischen Behandlung von Borreliose konzentriere man sich, so Klinghardt, auf die jeweils im Vordergrund stehende Infektion, die unterschiedliche Anzeichen haben könne, aber häufig auf den Keim Borrelia burgdorferi zurückzuführen sei. Dieser Keim, so vermutet Klinghardt nach seiner langjährigen Erfahrung, sei vermutlich der Türöffner für andere Keime. Eine Antibiotikabehandlung könne die Symptome zwar reduzieren, dies aber meistens nicht dauerhaft, da die eigentlichen Ursachen nicht behoben würden. Weitere Keime können Borrelia garinii und Borrelia Afzelii sein.

Lyme-Borreliose – Erreger aus dem Labor?

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Bezugnehmend auf das in den USA erschienene Buch „Lab 257 – The disturbing Secret of the Government’s Secret Germ Laboratory“ von Michael Christopher Carroll ist Dr. Klingardt der Ansicht, dass Borrelia burgdorferi eine im Labor gezüchtete Mikrobe sei. Dabei bezieht er sich auf Experimente in einem Labor, die auf Geheiß von Himmler und Hitler den Zweck verfolgten, die russische Landwirtschaft zu schädigen, indem Borrelien aus Flugzeugen versprüht worden seien. Das Buch von Carroll ist allerdings umstritten, was aber nicht heißt, dass die darin beschriebenen historischen Details völlig aus der Luft gegriffen sind. Russia Today (RT) recherchierte zumindest zu den Vorkommnissen und gelangte zu der Ansicht, dass die Unterdrückung der Wahrheit durch die Regierungen und Pharmakartelle erfolgte. RT wird zwar in hiesigen Medien als Putins Propagandasender tituliert, aber das muss nicht viel heißen. Informationen darüber, in wessen Interessen viele der Medien hierzulande unterwegs sind, gibt es auf dem Blog Netzfrauen von Doro Schreier, die übrigens auch Ostfriesin ist.

Laut M. C. Carroll seien nach dem Krieg in einem Labor auf Plum Island weitere Experimente durchgeführt worden. In Lyme, einem Ort im US-Bundesstaat Connecticut, trat jedenfalls in den 1970er Jahren die erste große Borrelienepidemie auf. Daher stammt auch die Bezeichnung Lyme-Borreliose. Die Epidemie führte seinerzeit zu auffällig vielen Fällen von rheumatischer Politarthritis.

Dr. Klinghardt gibt in seinem Buch klare Anregungen für die nachhaltige Therapie betroffener Patienten. Dabei bezieht er Erkrankungen, die eine Folge von Borreliose sein können, mit ein. Umfangreiches naturheilkundliches Wissen des Arztes bietet auf anschauliche Weise Informationen für eine erfolgreiche Therapie. Seine Empfehlungen stützt er auch auf zahllose dokumentierte Behandlungserfolge.

Das Buch umfasst 320 Seiten, kostet 59,00 Euro und ist im Narayana-Verlag erschienen.

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