Kreise der Kraft

Im Gespräch mit Christina Brückmann

Ob national oder international – die Politik bietet, so scheint es, kaum noch Lösungen für die Probleme dieser Welt an. Zu viele Interessengruppen, zu viele Seilschaften, zu viele Egomanen versuchen, sich ihre Machtpositionen zu erhalten. All die vielen Initiativen und Vereine, die seit Jahrzehnten Petitionen starten, um mehr Mitbestimmung der Bevölkerung gegenüber der Politik durchzusetzen, investierten viel Zeit und Engagement – im Ergebnis häufig nur mit kleinen oder gar keinen Erfolgen. Die Diskrepanz zwischen politischen Entscheidungsträgern und dem wohl mehrheitlichen Wunsch der Menschen, Frieden, eine intakte Natur und eine harmonische Ko-Existenz auf diesem Planeten zu erreichen, scheint immer größer geworden zu sein. Es braucht somit Engagement von der Basis aus, eine Art Graswurzelrevolution im Einklang mit einem neuen Bewusstsein, das auf Kooperation und Konsens abzielt statt auf Konkurrenz und Wettbewerb.

Und Konsens lässt sich, das zeigt die Erfahrung, eher in der Kreiskultur erreichen. Erst die Kreiskultur ermöglicht „Augenhöhe“. Die Kreiskultur sei, so schreibt die Referentin, Seminarleiterin und Mutter Vivian Dittmar aus München, die „Grundform nachhaltiger Sozialstrukturen und Organisationsformen“. Ferner schreibt sie: „Der Kreis ist die Grundstruktur aller natürlichen Prozesse. Nachhaltige Modelle, ob im sozialen, im ökologischen oder im ökonomischen Bereich, können nur dann funktionieren, wenn sie den Schritt von linearen Modellen in Kreismodelle schaffen. Ein lineares Modell ist endlich. Ein Kreislauf kann sich, solange er in Balance ist und lernfähig, immer weiter fortsetzen, wie die Natur es seit Jahrmillionen vorlebt. Kreiskultur ist die soziale Entsprechung natürlicher Modelle.“ Quelle: http://viviandittmar.net/wp-content/uploads/kreiskultur-kommunikation.pdf

Auch Christina Brückmann aus Kassel hat die Bedeutung des Kreises in gemeinschaftlichen Prozessen erkannt. Sie ist als Medium, Autorin, Visionärin, Netzwerkerin, Erdenhüterin und Heilerin tätig. Als Regionalkoordinatorin bei gatherthewomen.org ist sie Ansprechpartnerin für Frauenkreise in Deutschland und hält Kontakt zu deutschsprachigen Kreisen in Österreich und der Schweiz (D-A-CH). Darüber hinaus ist sie bei Transition Town in Kassel aktiv.

FRIEDA im Gespräch mit Christina Brückmann

FRIEDA: Worum geht es bei diesen Frauenkreisen?

(c) Christina Brückmann

Christina Brückmann: Diese regionalen Kreise dienen der Ermutigung und Unterstützung unter Frauen. Sie erweisen sich als sehr wertvoll und inzwischen spinnt sich das Netzwerk weltweit in die entferntesten Regionen. Über dieses Netzwerk und den Rundbrief, den ich schreibe, werden natürlich auch Veranstaltungen ausgetauscht. Zum Beispiel unterstützen wir eine Mitgliedsfrau im Kreis, Margret Hofmann, die den WoMens Peace March in Berlin am 2. Juni 2018 und das Konzert von Yael Deckelbaum organisiert. Gerne gebe ich dazu mehr Infos weiter! Yael Deckelbaum ist eine preisgekrönte israelisch / kanadische Singer-Songwriterin und Aktivistin. Yael hat den Song “Prayer of The Mothers” geschrieben und komponiert, der zur Hymne der großen Bewegung „March of Hope“ wurde. Am 4. Oktober 2016 begannen jüdische und arabische Frauen das gemeinsame Projekt „March of Hope“. Tausende von Frauen marschierten aus dem Norden Israels nach Jerusalem mit der Forderung nach Frieden. Das Lied hat die Botschaft des „Marsches der Hoffnung“ in die ganze Welt getragen und hat viele universelle Frauenbewegungen inspiriert.

FRIEDA: Wenn ich Sie richtig verstehe, dienen diese Frauenkreise also keinen kommerziellen Zielen, wie es beispielsweise von Visitenkartenparties bekannt ist, sondern in erster Linie dem Austausch konstruktiver Ideen und deren Umsetzung?

Christina Brückmann: Auch nicht ganz, die Kreise verstehen sich als ein Raum von Schwesternschaft. Im Vordergrund steht die Begegnung auf Augenhöhe, also Gleichwertigkeit und das Gespräch in Kreisform, mit Redestein und aktivem Zuhören. Es geht eher um persönlichen Austausch, wie zum Beispiel das Teilen von Befinden, Gefühlen und Erlebnissen. Das kann, muss aber nicht Projekte oder Veranstaltungen betreffen. Dies geschieht tatsächlich eher am Rande, zumindest in den mir bekannten Kreisen. Die Themen und Fragen, zu denen Austausch geschieht, werden von den teilnehmenden Frauen, meist im rotierenden Wechsel, eingebracht und moderiert.

Der Ablauf ist weitgehend gleich in den Kreisen unter GTW in den verschiedenen Ländern, sogar in den Telefonkonferenzen und Videokonferenzen, sind so der vertraute Rahmen und die zeitliche Struktur sehr ähnlich und orientieren sich an unseren Kreisvereinbarungen: Wir erschaffen einen Rahmen, in dem wir die Form und die Prinzipien des Kreises praktizieren – mit Ausrichtung auf geteilte Führung, gemeinsame Verantwortung und gegenseitiges tiefes Zuhören. Konkreter heißt das: Nur diejenige spricht, die den Redegegenstand hat. Wir hören mit unserem Herzen zu. Wir sprechen aus dem Herzen. Wir sprechen, was vom Herzen gesagt werden möchte, einfach, knapp und klar. Wir sprechen, was uns, dem Kreis und dem großen Ganzen dient. Wir kommentieren nicht und erteilen keine Ratschläge. Was im Kreis gesagt wird, bleibt im Kreis.

12 CDs direkt bestellen

FRIEDA: Das klingt sehr nach etwas, das ich als indigenes Erbe der Menschheit betrachte, eine Form der Kommunikation, die eben auch aus matriarchalen Ethnien bekannt ist. Klappt das in der Praxis immer oder gibt es da auch zuweilen so etwas wie „Stutenbeißen“ und „Rumgezicke?“

Christina Brückmann: Ja, der Hintergrund ist die Urform des Kreises, die es in den alten Kulturen gab. „Rumgezicke“ habe ich bisher nicht erlebt, auch wenn am Anfang die Eine oder Andere meinte, sie wäre sehr erfahren oder sie müsse therapeutisches Wissen weitergeben. Meist können sich die Frauen dankbar da hinein entspannen und sind erstaunt, wie leicht frau sich angenommen und vertraut fühlt. Schon der Rahmen des Kreises drückt aus, dass alle gleichberechtigt sind. Der Redestein wird weitergegeben und zeigt an, wer spricht. Alle hören aufmerksam zu und bleiben still. Es gibt Regeln, die zu beachten sind, nämlich mit dem Herzen zu hören und zu sprechen, in der Rede wesentlich zu bleiben und das Gesagte nicht nach außen zu tragen. Wenn dies beachtet wird, entsteht eine respektvolle und vertrauensvolle Atmosphäre innerhalb der Gruppe.

Aus dieser Erfahrung mit Gruppen habe ich den ‚SonnenSchluessel‘ entwickelt, eine Konsensmethode, die genau mit diesen Regeln und mit Hilfe von Spielkarten eine leichte und auch tiefenwirksame Kommunikation ermöglicht.

FRIEDA: Um welche Themen geht es in den Frauenkreisen überwiegend?

Christina Brückmann: Da kann ich nur über die mir bekannten Kreise sprechen. Mit Sicherheit sind die Themen so vielfältig wie die Frauen, die teilnehmen. Es geht oft um Erlebtes seit dem letzten Treffen, Geburten, Arbeitswechsel, Umzüge, Ängste, Beziehungsthemen, gesellschaftliche Ereignisse, Familienkonflikte, Krankheiten, Krisen, Verlust geliebter Menschen, bis zu Tod und Trauer. Wir haben schon Gedichten gelauscht, Hörspiele angehört, Karten gezogen, Zeitungsartikel gelesen, Collagen gestaltet, getanzt, gesungen, Übungen gemacht, uns gehalten, gemeinsam gelacht und geweint. Es gibt Kreise, die gemeinsam singen und musizieren, oder nur tanzen oder manche, die nur sitzen und sprechen wollen.

FRIEDA: Besteht da nicht die Gefahr, dass die Treffen zu einer Art Kaffeeklatsch ausarten oder dienen die Frauenkreise auch dazu, ganz konkret über realisierbare Maßnahmen zu sprechen und diese dann auch umzusetzen?

Christina Brückmann: Es mag durchaus Kreise geben, die eher an einen Kaffeeklatsch erinnern, aber auch das ist so in Ordnung, wenn sich alle beteiligten Frauen wohl fühlen und sich darin einig sind. Es gibt keinen von außen angeordneten Sinn dieser Treffen, außer dem, den sich die Frauen selbst setzen. Da es ein Merkmal von Bewusstheit ist, sich über den eigenen Tellerrand hinaus auch mit der Gesellschaft und der Welt bzw. der Erde zu befassen und viele Frauen, die in Kreisen zusammenkommen, auch in anderen Vereinen oder auch selbstständig mit eigenen Projekten sind, ergeben sich natürlich manchmal Synergien oder ein Zusammenwirken darüber hinaus. Das entsteht jedoch organisch und kann, muss aber nicht sein.

FRIEDA: Sind Ihnen vergleichbare Veranstaltungen von Männern bekannt?

Christina Brückmann: Es gibt wohl Männerkreise, vorwiegend wohl im indianischen Kontext, auch mit Schwitzhütten oder Trommeln und Musik. Ob dies allerdings vergleichbar ist, kann ich nicht sagen. Bei uns in Kassel im TransitionTown Umfeld gibt es bisher leider keine Männergruppen, obwohl es eine Initiative gibt um die ‚Charta für ein Europa der Regionen‘, in der die Organisationsbasis Konsensfindung in getrennten Männer- und Frauenkreisen ist.

Buch direkt bestellen

FRIEDA: Dass uns Friedensdemonstrationen bislang keinen Weltfrieden bescherten, sehen wir alltäglich in den Medien. Demos dürften also nicht (mehr) das ideale Instrument sein, um gesellschaftliche Reformen für den Frieden anzustoßen. Welche große Chance sehen Sie in den regionalen Treffen von Menschen, die sich eben nicht nur virtuell austauschen, sondern ganz konkret physisch begegnen können?

Christina Brückmann: Meine Überzeugung ist, dass wir Frieden nur initiieren können, wenn wir uns zuerst mit uns selbst und unserem inneren Unfrieden auseinandersetzen. Dazu sehe ich die physische Begegnung als sehr elementar, da wir uns hier auch real spüren, auch mal umarmen und uns in die Augen schauen können. Es passiert so viel mehr an Kommunikation, wenn wir miteinander im Raum sind. Natürlich sind auch Spannungen stärker spürbar und von sehr sensiblen Menschen schwerer auszuhalten. Doch ich sehe es als sehr wichtig und wesentlich an, sich gegenseitig zu fühlen, mitzufühlen und Wege zu finden, um sich auszudrücken. Wir wollen im Ursprung nur gesehen und wahrgenommen werden, natürlich auch geliebt, so wie wir sind. Indem wir einen respektvollen Umgangston miteinander üben und Toleranz gegenüber anderen Meinungen und Bedürfnissen haben, desto mehr Platz finden wir selbst mit unserer Einzigartigkeit. Und genau das führt zu einer inneren Zufriedenheit, also Frieden, den wir nun ausstrahlen und in andere Bereiche hereintragen können. Wenn wir Selbstwirksamkeit erfahren, also durch unser lebendiges Vorleben eine Wirkung haben und diese erkennen, können wir bewusst friedvoll agieren und durchaus ohne Anprangern nach außen in wesentlichen Lebensbereichen Veränderungen herbeiführen. Besonders im Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, das, was wir uns wünschen, vorzuleben. Egal, was wir erwarten oder verbal vermitteln wollen, praktisch überträgt sich Wissen nur durch Vorbild und Nachahmung. Das hört auch bei den Medien, allen sozialen Medien ebenso wie Film, Fernsehen und Rundfunk nicht auf. Im Gegenteil, aktuell haben die Medien enorm starken Einfluss, leider eben durch die zunehmende Isolation und Digitalisierung.

In Kassel sind die Bürger durchaus in vielen Initiativen und Vereinen sehr aktiv. In der Broschüre „Kassel – Stadt im Wandel“ haben wir von TransitionTown Kassel mehr als 40 Vereine und Initiativen durch die Kraft der Kooperation zusammengebracht und machen den Wandel sichtbar. Es gibt Projekte wie solidarische Landwirtschaft, Essbare Stadt e.V. und das Regionalgeld „BürgerBlüte“, um nur einige zu nennen, die bereits seit vielen Jahren alternative und gelebte Strukturen aufgebaut haben. Am ‚Tag der Erde‘ dieses Jahr am 22. April, dem traditionellen Straßenfest in Kassel, kommen wieder viele zum Feiern und Miteinander zusammen. Die Stadt Kassel nimmt die Aktivitäten der Vereine zunehmend wahr und bezieht uns als TransitionTown Kassel sowie die mit uns aktiven Zivilgesellschaften in die aktuelle Bewerbung „Kassel im Wandel zur Kulturhauptstadt Europas 2025“ mit ein. Ob nur in der Übernahme des Namens und des Motto’s oder auch in inhaltlichen Ideen und Projekten wird sich zeigen. Konkret wurden wir persönlich zur Kulturkonferenz mit Workshops eingeladen und die Wichtigkeit unserer aktiven Beteiligung für den Verlauf des Prozesses und der Formulierung zeitgemäßer kulturpolitischer Leitlinien und Maßnahmen betont!

FRIEDA: Von der Globalisierung profitieren in erster Linie Konzerne und Banken. Die politische Führung strebt dennoch immer mehr Zentralisierung an, was zur weiteren Verdichtung von Machtknotenpunkten führen dürfte. Die Natur funktioniert dezentral. Wenn Menschen sich „im gemeinsamen Geist“ vor Ort treffen, entstehen Synergieeffekte auf natürliche Weise, Allianzen sozusagen. Das ist einfach ein Naturgesetz, das man als Kollektiv nutzen kann, wenn man Profit und Wachstum, also das bisherige Denken, loslässt und sich den gemeinschaftlichen Prozessen hingibt, zu denen eben auch kreative Elemente gehören, wie Kunst, Musik usw.. Dass Wahlen nichts ändern, höchstens zu einer Art Origami der Seilschaften führten, wird auch immer mehr Menschen klar. Der Journalist Ernst Wolff sagte in einem Interview mit acTVism Munich, dass politische Bewegungen immer mehr Bedeutung bekommen. Welche besondere Rolle nehmen Ihrer Ansicht nach bei den bereits laufenden und noch zu erwartenden gesellschaftlichen Veränderungen die Frauen ein?

Buch direkt bestellen

Christina Brückmann: Ich glaube, wir Frauen haben, besonders wenn es uns wieder bewusst wird, einen natürlichen Zugang zum Miteinander und zu zyklischen Naturabläufen. Wenn wir uns mehr mit unserer eigenen Natur verbinden und uns in der Natur stärken und aufladen, geschieht vieles von selbst und harmonisch. Fast alle Frauen, die ich kenne, leben dies und nutzen die Kraftquelle Natur im Alltag, oder eben, um den Alltag zu bewältigen. Ich sehe durchaus die Pionier-Aufgabe bei den Frauen, die Kommunikation auf Augenhöhe miteinander und mit der Natur zurückzubringen, allein dadurch, dass wir mehr und mehr „dezentrale“ Kreise bilden und so vor Ort unsere Themen selbst besprechen und idealerweise auch synergetisch lösen. Das beginnt im Kleinen, wie eben in der Graswurzelbewegung weltweit auch in Gemeinden und Städten.

Es ist essenziell wichtig, dass wir uns klar machen, dass es Hierarchien mit Gehorsamkeitsanspruch, auf allen Ebenen des Zusammenlebens verhindern, dass wir wirklich gemeinsame, nachhaltige Veränderungen bewirken können. Durch meine Arbeit und Erfahrungen mit Gruppen und Gemeinschaftsbildungsprozessen sind mir viele, tiefsitzende Konditionierungen und Haltungen begegnet, sowohl in Männern als auch in Frauen, die leider oft unbewusst wirken und schlimmstenfalls beste Vorhaben sabotieren können.

Für Menschen, die bereits vom Leben geprägt wurden, ist es eine enorme Umstellung, aber auch wichtige Heilung, sich in neue Kommunikationsformen hinein zu finden. Daher sehe ich den Weg, meine Konsensmethode bereits an Schulen zu vermitteln, als wesentlich an – Offenheit und Unterstützung auf diesem Gebiet würde ich sehr begrüßen! Die ersten Hürden beginnen bereits mit der Selbst- sowie Fremdwahrnehmung von Gefühlen und Bedürfnissen und damit verbunden sind Selbstwert-Schätzung und Respekt. Wenn aus dieser Haltung heraus alle Lösungen in unserer Gesellschaft angegangen werden, dann haben wir als Ganzes eine reale Hoffnung auf Frieden und Wohlstand in allen Bereichen. Das meint, wenn alle individuellen, gemeinschaftlichen und ökologischen Ebenen miteinander in Beziehung gesetzt und ganzheitlich bewusst entschieden werden, nicht mehr von Einzelnen über einzelne Interessen oder Interessengruppen hinweg.

Mein Wunsch und meine Vision, auch von vielen Frauen weltweit, ist, dass Frauen mehr und mehr Gehör finden und sich durch ein Zusammenschließen und gegenseitige Unterstützung für das Leben und für die Erde einsetzen. Nur so kann es für uns als Menschheit, für unsere Kinder, hier auf dem Wunder Erde weitergehen. Das ökologische Gleichgewicht ist wieder herzustellen und die Achtung und Würde vor dem Leben, damit meine ich die gesamte Natur und die Tier- und Pflanzenwelt. Wir als Menschen sind nur ein kleiner Teil davon und wenn wir es genau nehmen, braucht die Erde uns nicht, aber wir brauchen ein gesundes Umfeld, sauberes Wasser und Lebensmittel, um zu existieren. Da Frauen von Natur aus die Hüterinnen des Lebens sind, kommt uns nun diese Rolle zu und dies ist immer mehr Frauen in allen Kulturen bewusst.

Buch direkt bestellen

Es findet bereits seit einigen Jahren ein kollektives weibliches Erwachen, quer durch alle Religionen, Kulturen und sozialen Schichten, statt. 1998 habe ich die erste Vision empfangen und 2011 die facebook-Gruppe „Erwachen einer neuen Weiblichkeit – Frauen weltweit“ gegründet. In meinem 2011 erschienenen Buch: ‚Die Geburt der Neuen Seele – Aufbruch in eine andere Wirklichkeit!‘ veröffentlichte ich meine Erlebnisse, Visionen und Erkenntnisse bereits. Ich staune und erlebe Bestätigung in dem, was in den letzten Jahren und aktuell passiert. Außer „Gather the Women – Global Matrix“ gibt es noch viele, viele andere Zusammenschlüsse und Aktionen von Frauen rund um die Erde. Ich vertraue da auf die Kraft der Göttin, die Urkraft, die in allen Frauen lebt, dass sie sich ihren Weg bahnen wird, durch die Herzen der Frauen, hinein in unsere Wirklichkeit. Frauen auf der ganzen Welt tanzen, tanzen für den Frieden…und was ihnen gemeinsam ist, sind die Füße auf Mutter Erde, die Erde verbindet uns weltweit…und wir sind da, um die Göttin wach zu tanzen!

Für mich ist das die Sehnsucht nach der Verbundenheit der Seelen, nach der Weltenseele, der Sophia in uns allen. Sophia, die Göttin der Weisheit, ist seit jeher dargestellt mit dem Symbol der Taube und dem Regenbogen, den Symbolen der Hoffnung und des Friedens. Sie wieder sichtbar und fühlbar zu machen in dieser Welt, dafür gehen wir!

Verwandte Themen:

Die Heilung der Mutterwunde durch die eigene Stimme, Sexsymbol oder Tunnelblick?, Salvator Mundi und der weibliche Gottesaspekt, Die abgeschaffte Mutter, Mütter für Mütter, Wenn Mütter kämpfen, Identität und Evolution, Harfe statt Ritalin, Gaia – Nach Hause kommen, Zurück zur Gemeinschaft, Rat der Großmütter, Eltern wissen das nicht – Für ein Bildungssystem mit Hirn und Herz, Gefühle artikulieren statt Gewalt ausagieren, Von der Harmonie zur Synergie u.v.a.m.

FRIEDAs Kaffeekasse:

 
Weitersagen auf

Monetäres für FRIEDAs Kaffeekasse