Kongresspaket – Demenz und Prävention

Update: Kongress für menschliche Medizin

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„In Deutschland leben gegenwärtig fast 1,6 Millionen Demenzkranke; zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jahr für Jahr treten etwa 300.000 Neuerkrankungen auf. Infolge der demografischen Veränderungen kommt es zu weitaus mehr Neuerkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits Erkrankten. Aus diesem Grund nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf rund 3 Millionen erhöhen. Dies entspricht einem mittleren Anstieg der Zahl der Erkrankten um 40.000 pro Jahr oder um mehr als 100 pro Tag. Die Zahl der früh, d.h. vor dem 65. Lebensjahr Erkrankten beträgt etwa 20.000; in der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit gibt es etwas mehr als 40.000 Erkrankte“, heißt es auf einem Informationsblatt der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft.

Demenz – Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Die inflationäre Zunahme an demenziellen Erkrankungen ist nicht nur eine riesige gesundheitspolitische und volkswirtschaftliche Herausforderung; das menschliche Leid „hinter der Diagnose“ für die Betroffenen und deren Angehörige lässt sich nicht statistisch erfassen. Gesundheitliche Prävention ist daher wichtiger denn je.

(c) Prof. Dr. Jörg Spitz

„Weltweit sprechen die Forschungsergebnisse zunehmend dafür, dass die Demenz kein unabwendbares Schicksal der Gene oder des Alters ist, sondern hausgemacht wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Anstelle frustraner Versuche, bei Demenzpatienten mithilfe von Medikamenten verklumpte Proteine in beschädigten Zellen aufzulösen, erscheint es daher wesentlich sinnvoller, die Entstehung dieser Proteine (und damit der Demenz) durch geeignete Lebensstilmaßnahmen zu verhindern“, so Prof. Dr. Jörg Spitz von der Akademie für menschliche Medizin.

In der Studie „The Global Burden of Disease Study 1990-2013“ wird ein Anstieg der Lebenserwartung von durchschnittlich 65,3 Jahren auf 71,5 Jahre postuliert. Gleichzeitig haben ein Drittel der Menschen (2,3 Milliarden) mehr als fünf Gesundheitsprobleme und nur 4% der Weltbevölkerung sind ohne Gesundheitsprobleme.

Zivilisationskrankheiten sind multifaktoriell zu betrachten

Um die Zivilisationskrankheiten wirkungsvoll in den Griff zu bekommen, muss man einerseits multifaktoriell arbeiten: Ernährung, Bewegung, Vitamin D und andere Hormone, Stressmanagement, sozialer Bezug, Mikrobiome des Darms und der zirkadiane Rhythmus sind Ansatzpunkte. Andererseits reicht nicht nur eine Verhaltensprävention, sprich wenn einzelne sich gesund verhalten. Es braucht vor allem eine Verhältnisprävention, das bedeutet das Schaffen einer gesunden Umwelt. In einer gesunden Umgebung fällt es viel leichter, sich gesund zu verhalten.

Das menschliche System ist extrem regenerationsfähig, viele Gewebe erneuern sich innerhalb von Stunden bis Tagen. Der Mensch ist selbst entfaltend, selbst erhaltend, selbst reparierend selbst optimierend und selbst vermehrend und dennoch schafft er es, durch sein krankmachendes Verhalten das komplexe System zu sabotieren.

Die Umwelt ist ein wichtiger Schlüsselfaktor für die Gesundheit – auch bei Demenz

Dabei wird die Umgebung des Menschen zunehmend komplexer: Neben der natürlichen Umwelt gibt es ebenso eine soziale und technische Umgebung sowie den Mikrokosmos des Einzelnen. In jedem der verschiedenen Umweltbereiche gibt es Schad- und Schutzfaktoren. Schutzfaktoren der sozialen Umwelt sind beispielsweise eine sinnhafte Arbeit, Meditation und Regenerationsphasen. Schadfaktoren in der technischen Umwelt sind u.a. toxische Substanzen und Luft-, Licht und Wasserverschmutzung.

Aktuelle wissenschaftliche Paradigmenwechsel führen zu einem völlig neuen Verständnis für unseren Körper und seinen Bezügen zur Umwelt. Nicht die Gene steuern die Zellen, sondern die Umwelt unsere Gene (Epigenetik). Chronische Krankheiten beginnen nicht erst in der Kindheit, sondern schon bei der epigenetischen Veränderung von Spermium und Eizelle sowie im Mutterleib (z.B. Alkohol oder Schwermetallbelastung der Eltern). Beispiele für Verhältnisprävention, d.h. das Schaffen einer gesunden Umwelt, sind betriebliches und regionales Gesundheitsmanagment (z.B. die Initiative „gesundes Kinzigtal“). Die Akademie für menschliche Medizin bietet unter dem Motto “Auf dem Trittbrett der Natur zu gesunden Lebenswelten” ein Netzwerk interessierter, gesundheitsbewusster und unabhängiger Menschen und Organisationen.

Kongresspaket Demenz

Die Akademie für menschliche Medizin veranstaltete bereits 2016 einen Kongress zum Schwerpunktthema Demenz mit dem Titel „Mikronährstoffe und Spitzenprävention – additiv, alternativ und exklusiv?“ Im Paket gibt es jetzt die Video-Aufzeichnungen der spannenden, informativen – und gerade auch für medizinische Laien leicht verständlichen – Vorträge namhafter Referenten, die auf den beiden Kongresstagen ein profundes Wissen über die optimale Prävention von Demenz vermittelt haben. Diese Videodokumentation liefert reichliches Anschauungsmaterial, um Demenz durch Lebensstilmaßnahmen effektiv vorzubeugen. Zum Bestellen einfach oben auf den Banner klicken – oder hier: https://digitalewelt.spitzen-praevention.com/kmm-demenz/

Weitere Informationen zu den Referenten und Vortragsinhalten sind auf der AMM-Seite natürlich auch zu finden.

Zum Weiterlesen: Ein Beitrag mit dem Titel „Immer wenn man ihnen Pillen gab – Vom Umgang mit Neuroleptika in Seniorenheimen“ als pdf.

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