Klima-Greta, QAnon und so

FRIEDA verabschiedet sich dann mal...

Das TV-Gerät habe ich vor Jahren abgeschafft. Radio höre ich auch fast nie mehr. Früher habe ich noch gelegentlich Fachzeitschriften gekauft, doch auch das geschieht immer seltener. Nur bei Büchern verzichte ich noch nicht auf „Konsum“. Zudem habe ich einige Newsletter abonniert, beispielsweise den von Rubikon. Manchmal schaue ich auch bei den Nachdenkseiten, KenFM oder acTVism Munich rein. Online-Identitäten in „sozialen Medien“ habe ich inzwischen keine mehr. Mein früheres amazon-Konto habe ich vor einigen Wochen gelöscht. Das fühlte sich irgendwie befreiend an…

Ein Handy habe ich mir sowieso erst sehr spät angeschafft. Inzwischen besitze ich auch ein Smartphone, das ich aber möglichst nicht zum Telefonieren nutze. Das dort integrierte Navigationssystem erwies sich mal eine Weile als ganz praktisch. Es war bequem, aber es trug nicht dazu bei, mich besser zu orientieren. Die Technik setzte mich sogar manches mal auf die falsche Fährte. Ganz ohne Internet komme ich allerdings nicht aus. Schon gar nicht als Bloggerin. Aber das Bloggen ist nun auch bald Vergangenheit…

Nichtsdestotrotz bekomme ich mit, was in der Welt so los ist. Das beginnt schon damit, wenn ich den Computer anstelle und mich bei meinem mail-Anbieter einlogge. Dann tauchen unterschiedliche Meldungen auf. Fast immer geht es um „Herzogin Kate“ oder um irgendwelche anderen Privatangelegenheiten von so genannten „Promis“. Ggf. zum Weiterlesen: Die infantile Gesellschaft sowie Digitale Drogen

Schon komisch: Wer nicht politisch korrekt ist, wird inzwischen automatisch als „Rechts“ eingestuft, auch wenn man eigentlich „traditionell Links“ ist, doch Fotos von Familien, die zweifellos Nazi-Sympathisanten waren, sind jede Woche regelmäßig (!) in diversen Boulevard-Magazinen zu finden. Was „The Royals“ und die Nazis angeht, hat die Historikerin Karina Urbach übrigens eine Menge herausgefunden. Aber das nur am Rande.

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Momentan empört sich die Welt über den Shitstorm gegen Greta Thunberg, die Klima-Ikone mit dem Asperger Syndrom. Sie ist die Tochter der Opernsängerin Malena Ernman und des Schauspielers Svante Thunberg. Ihre Eltern haben also Berufe, die von Haus aus mit einer gewissen Theatralik zu tun haben. Bei Wikipedia steht:

„Im Alter von elf Jahren wurde sie durch die Beschäftigung mit dem menschengemachten Klimawandel depressiv und hörte auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurde bei ihr das Asperger Syndrom diagnostiziert.“ Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Greta_Thunberg

Wer Gretas „Klimaaktivismus“ kritisiert, wird auch schon als „Rechts“ bezeichnet. Schade eigentlich.

Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber, aber auch schon immer ein Propagandainstrument

Unter der Überschrift „Ich will, dass ihr in Panik geratet“, zitierte die Welt am 25.01.2019 die 16-Jährige. https://www.welt.de/vermischtes/article187693472/Greta-Thunberg-in-Davos-Ich-will-dass-ihr-in-Panik-geratet.html

Die Weltwoche aus der Schweiz fand zur Sache ganz andere Töne. „Wir basteln uns eine Klima-Ikone“ hieß es in der Ausgabe vom 23.01.2019 in einem Beitrag von Katerina Janouch. Darin schreibt die Kollegin „Wenig bekannt ist, dass diese Bewegung das Ergebnis einer gutorganisierten PR-Kampagne ist, hinter der neben dem Unternehmen ‚We don’t have time‘ Aktivisten von Extinction Rebellion stehen, einer internationalen, radikalen Umweltschutzbewegung.“ https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-4/artikel/wir-basteln-uns-eine-klima-ikone-die-weltwoche-ausgabe-4-2019.html

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Forscht man einmal ein wenig nach, wer hinter „We don‘t have time“ so alles steckt, zeigen sich doch schnell die üblichen Verdächtigen. Aber die Recherche soll jedem selbst überlassen bleiben. Na ja, ein wenig Vorarbeit habe ich doch übernommen. Da wäre beispielsweise der CEO von „We don‘t have time“ namens Ingmar Rentzhog. Der war früher bei Laika Consulting AB in Stockholm beschäftigt.

Aus dem Firmenprofil: „Die Finanzkommunikation ist – und war es immer – die Arena von Laika Consulting. Wir unterstützen unsere Kunden mit Strategie, Beratung und Umsetzung; eine Aufgabe, die dazu führt, dass unsere Kunden mehr Vertrauen gewinnen, mehr Kunden und Investoren.“

Eine Beraterfirma also. Auch die anderen Mitarbeiter bei „We don‘t have time“ weisen in ihren Lebensläufen auch nicht so wirklich umweltschützerisches Engagement auf, zumindest nicht so, wie ich es verstehe. Zum Vergleich: Ich hatte nach meiner Ausbildung zur Biologisch Technischen Assistentin 1990 mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: Öffentlicher Dienst (= sicherer Arbeitsplatz, relativ sichere Altersbezüge, wenig Mitgestaltungsspielraum, Hierarchien), Lebensmittelkonzern (weißer Kittel, gute Bezahlung, gute „Aufstiegschancen“, Hierarchien), kleines ökologisches Planungsbüro (niedriges Gehalt, unsichere Zukunft, engagierter Chef, authentische Kollegen, viel Verantwortung und viele Mitgestaltungsmöglichkeiten, sinnvolle Tätigkeit, keine Hierarchien).

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Ich entschied mich für das Planungsbüro. Wir erstellten damals Umweltverträglichkeitsstudien und andere ökologische Gutachten. Leider wurden im Laufe der Jahre öffentliche Gelder in dem Bereich so gekürzt, dass der kleine Betrieb irgendwann Konkurs anmelden musste. Ggf. zum Weiterlesen: https://frieda-online.de/koennen-wir-uns-unsere-politik-noch-leisten/

Im Gegensatz zu vielen „Grünen“ Politikern, von denen etliche nicht einmal eine Ausbildung haben oder aus völlig „unökologischen Berufsfeldern“ direkt in die Politik gingen, kann ich in meiner Vita zumindest auf konkretes umweltschützerisches Engagement zurückblicken – mal ganz abgesehen von meiner journalistischen Tätigkeit auch in diesem Bereich und vielen früheren privaten Einsätzen zum Thema Umweltschutz. Aber das nur nebenbei.

Greta und der Klimawandel

Bevor ich zu QAnon komme, nochmal zurück zu Greta. Wenn in so kurzer Zeit eine 16-Jährige derart medial aufgebauscht wird, steckt immer eine finanzkräftige Interessengruppe dahinter – und natürlich Medien, die irgendwie davon profitieren. Und diese Medien profitieren genau dann von so einer Kampagne, wenn deren Anzeigenkunden wiederum ein Interesse daran haben, dass die Menschen glauben, 0,038 % CO2 in der Luft wären für Überschwemmungen und Dürreperioden auf diesem Planeten verantwortlich. Dass Menschen mit Asperger Syndrom oft sehr verbissen ihr Spezialgebiet verteidigen, ist bekannt. Mit der Symptomatik kenne ich mich recht gut aus.

Ich finde es grundsätzlich ja gut, wenn sich junge Menschen politisch engagieren. Seltsam nur, dass man ein behindertes Mädchen nun dermaßen protegiert, während beispielsweise die 15-jährige Izabella Nilsson Jarvandi medial hierzulande eher unter den Redaktionstisch zu fallen scheint. Izabella ist nämlich bei den schwedischen Gelbwesten aktiv und engagiert sich dort gegen die Globalisierung.

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Wer noch halbwegs bei Verstand ist, weiß, dass die Globalisierung entscheidend mitverantwortlich ist für Menschenrechtsverletzungen und Umweltsünden in vielen Teilen der Welt. Aber mit „Klimazertifikaten“ lässt sich eben mehr Geld machen als mit Globalisierungsgegnern. Siehe ggf.: https://frieda-online.de/der-optimismus-des-willens/

Wenn sich weltweit Wissenschaftler dagegen aussprechen, dass CO2 keinen Klimawandel verursachen kann, und diese nicht angemessen Gehör finden, sollte uns das nachdenklich stimmen. So trafen sich bereits 2007 in Heiligenroth 15 kritische Experten verschiedener Fachrichtungen zum 1. Heiligenrother Klimagespräch. Näheres: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/ueber-uns/

Jüngst hat auch der israelisch-amerikanische Physiker Nir Shaviv dem Deutschen Bundestag gegenüber erklärt, dass CO2 nicht für den angeblichen Klimawandel verantwortlich ist, nachzulesen hier: https://www.bundestag.de/blob/580504/2b96f368c0a785e5e4a09bb1d9797449/19-16-143_fachgespraech_cop24_prof_nir_shaviv-data.pdf

sowie hier noch in einem Interview: https://www.haaretz.com/1.5074585

Auch der Meteorologe Dr. Wolfang Thüne äußerte sich zum Thema in zwei Interviews, die ich auf FRIEDA-online publizierte: Verordnungsdschungel am Beispiel EnEV sowie Klimawandel und Gehirnwäsche

Wegen des „Klimas“ wurden, wir erinnern uns, vor Jahren auch Glühlampen verdammt und die schädlichen quecksilberhaltigen „Energiesparlampen“ propagiert. Erstaunlich, dass die geniale Idee des Berliner Elektroingenieurs Dieter Binninger hierzulande auf so wenig Gegenliebe stieß. Er hatte nämlich eine Glühlampe mit nahezu grenzenloser Lebensdauer entwickelt, die alles übertraf, was bis dato auf dem Markt war – und das bei gleichem Energieverbrauch und gleicher Helligkeit.

Eine Glühlampe, die nicht sein durfte…

Ich erinnere mich nicht daran, dass die Medien damals großartig über Binninger berichteten. Da seine Glühlampen in diesem Land nicht in Massenproduktion gehen durften, versuchte er es in einem ostdeutschen Lampenwerk in Polen. Doch als die Sache Gestalt annehmen sollte, verunglückte der Elektroingenieur leider tödlich. Es gibt schon seltsame Zufälle. Mehr dazu: https://frieda-online.de/politikum-gluehlampe/

An dieser Stelle sei auch nochmals auf das Interview über „Das Neue Dorf“ mit Prof. Dr. Ralf Otterpohl hingewiesen. Darin sagt er: „Es ist wissenschaftlich absolut klar, dass Wasserdampf mit ganz weitem Abstand das überragende Klimagas ist (…). In den Klimamodellen gibt es so viele veränderbare Parameter, dass man alles herausbekommt, was die Politiker-Lenker wollen. Shit in, Shit out. Wasserdampf wird beim Kohlenstoffdioxid mit einem Faktor von 2,5 ‚einbezogen‘, da wackelt ein ganz dünner Schwanz mit einem ganz fetten Hund. Sehr solide Forschung mit riesigem Aufwand an langen Eisbohrkernen hat vor einigen Jahrzehnten ganz klar gezeigt, dass etwa 800 Jahre nach einer Erderwärmung das lebenswichtige CO2 ansteigt. Der Hockey-Stick wurde von Autor Dr. Mann selbst inzwischen widerrufen. Politisch ist es bequem, nicht an die unfassbare Bodenzerstörung heranzugehen und Interessengruppen können weiter agro-chemische Boden- Insekten- und letztlich Menschenvernichtung betreiben. Momentan ist es nach Düngemittelverordnung sogar quasi verboten, Humus aufzubauen. Der Mensch ist Teil der Natur mit dem kleinräumigen Leben. Und mit der freigebigen Natur könnten sicher auch 30 Milliarden Menschen sehr gut leben.“ (Gefettete Hervorhebung durch mich).

In der „Schrot&Korn“, Ausgabe Oktober 2018, stand in dem Beitrag „Ene, mene, muh, raus bist du“, dass Tausende Bauern in Deutschland alljährlich ihren Betrieb aufgeben. So gesehen gehören Bauern, insbesondere Bio-Bauern, schon längst auf die Liste der ‚gefährdeten Arten‘. Gründe dafür sind in der Subventions- und Konjunkturpolitik zu suchen und in den Seilschaften der Agro-, Gentechnik- und Chemie- und Lebensmittelkonzerne mit Banken und Politik. Der eklatante Schwund an Bauern ist auch ein Ergebnis von 30 Jahren „Grüne“ im Bundestag!

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„Das Höfesterben ist keine neue Entwicklung. Schon seit hundert Jahren sinkt die Zahl der Betriebe stetig. Der Grund dafür heißt Fortschritt. Moderne Maschinen und Ställe, die Anwendung von Pestiziden und Mineraldünger sowie Zuchtfortschritte bei Pflanzen und Tieren haben dazu geführt, dass ein Landwirt mit seinen Erzeugnissen heute wesentlich mehr Menschen ernähren kann als vor 50 Jahren. Doch von dieser Entwicklung haben vor allem größere Betriebe profitiert. Sie konnten mehr investieren, dadurch effizienter wirtschaften, billiger produzieren und weiter wachsen. Kleinbauern, bei denen es nur für das Notwendigste reichte, konnten in diesem Wettbewerb nicht mithalten und blieben auf der Strecke“, heißt es in dem Beitrag aus der Schrot&Korn.

Kleinbauern – das heißt vor allem Biobauern! Ist die Qualität unserer Lebensmittel besser geworden? Warum importieren wir Produkte aus anderen Ländern, die auch bei uns wachsen? Warum ist es nach der Düngemittelverordnung verboten, Humus anzubauen? Warum unternehmen die „Grünen“ nichts dagegen? Gesunde Böden sind das A&O – weltweit! In seinem Buch „Körper und Erde – Essay über gutes Menschsein“ schreibt der Öko-Aktivist, Landwirt und Schriftsteller Wendell Berry: „Eine Gesellschaft, die nicht mit dem Boden verbunden ist, auf dem sie gründet, verliert die Bodenhaftung und wird krank.“

Elektromobilität auf Kosten der Menschenrechte und Umwelt

Nun soll der Diesel verboten werden und die „Grüne“ Lösung heißt „Elektroauto“. Dazu steht in einem Newsletter des Inkota-Netzwerks „Ob Tempolimit oder Batteriezellen-Produktion: Keine Gelegenheit lässt die Bundesregierung derzeit aus, um der angeschlagenen deutschen Automobilindustrie zur Seite zu stehen. Bei einem brisanten Thema drückt sie dabei immer wieder beide Augen zu: den menschenrechtlichen Risiken des wachsenden Rohstoffbedarfs.“ Mehr dazu: https://www.inkota.de/index.php?id=2550

Was brauchen wir wirklich?

Es geht um die Rückbindung an die Natur, um die Verbindung von Leben und Essen, Essen und Arbeiten. Nur ein Landbau, der sich an diesen natürlichen Rhythmen und Synergieeffekten orientiert, kann zur Heilung der Beziehungen und der Welt führen. Das betrifft das Saatgut genauso wie die Tierhaltung und die Versorgung mit sauberem Wasser. Bei vielen der im Zuge der „Energiewende“ propagierten Maßnahmen handelte es sich von Anfang an um Mogelpackungen.

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Beispiel Biogas: Manche Landwirte schickten ihre Kühe nicht mehr auf die Weide, weil sie den Kuhdung für ihre Biogasanlage brauchen. So genanntes „Biogas“ setzt auf Gülle und Mist als „Wirtschaftsdünger“. Die Einträge von Gülle sollen angeblich auch dem Gewässerschutz dienlich sein. Doch ist die Qualität des Trinkwassers gestiegen angesichts der unzählige Substanzen aus der Düngemittel- und Pharmaindustrie? Welche Auswirkungen hat es für die Tiere, wenn sie noch weniger im Freien sind als ohnehin schon?

„Problematisch für Biogasanlagen ist, dass ihr Gewinn auch abhängig vom weltweiten Getreidepreis ist. In Zeiten knapper Getreidevorräte heizen immer neue Biogasanlagen die Konkurrenz um Biomasse vom Acker an. Zudem sichern sich Großinvestoren zunehmend riesige Ackerflächen, um dort Mais anzupflanzen. Dafür zahlen sie fast jeden Preis – was die Pacht in die Höhe treibt“, heißt es in dem Beitrag „Biogas – Nachhaltigkeit mit Nebenwirkungen“ vom Bayerischen Rundfunk, publiziert am 29.02.2016.

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Nochmal zu Greta: Die starke Zunahme des Asperger Syndroms wird übrigens in einem Zusammenhang mit Impfungen gesehen. Dazu veröffentlichte ich auf FRIEDA-online mehrere Beiträge, beispielsweise ein Interview mit der Mutter von Vincent L., eines von den Kindern, die nach einer Impfung schwer erkrankten. Ob Vincent wohl auch so viel mediale Aufmerksamkeit bekäme, wenn er eine Kampagne zum Thema „Impfungen und Autismus“ machte mit den Worten „Ich will, dass ihr in Panik geratet!“??? In diesem Fall wäre Panik wirklich angebracht!

Was meine mehrfachen Bitten nach glaubwürdigen Studien „pro Masernimpfung“ angeht, adressiert an den FDP-Politiker Wieland Schinnenburg, der sich im „Staatsfunk“ pro Masernimpfung“ ausspricht, warte ich heute noch auf Antworten.

Nun aber zu QAnon…

Manche vermuten hinter „Q“ eine Gruppe von Leuten, die die Welt retten und den „tiefen Staat“ trockenlegen wollen, andere eine künstliche Intelligenz. Wenn die Theorie mit der KI stimmt, dürfte die Wirksamkeit von „Q“ entscheidend damit zu tun haben, wie viele Menschen durch ihre Aufmerksamkeit und Fokussierung dazu beitragen, dass das, was „Q“ ankündigt, auch geschieht. Das hat etwas mit kybernetischen Regelkreisen und Algorithmen zu tun.

Mich hat „Q“ auch mal kurz interessiert, doch ich hatte schnell den Verdacht, dass es sich bei QAnon um eine Art PsyOp (Psychological Operation) handeln könne. Außerdem – was in den USA passiert, können wir ohnehin nicht wirklich beeinflussen. Hierzulande gibt es genügend Handlungsbedarf! Doch es ist immer einfacher, in die Ferne zu sehen und zu hoffen, dass irgendein Retter die Probleme der Welt für uns löst. Das hat aber in der Vergangenheit schon nicht funktioniert. Wir sollten uns auch vor Augen halten, dass die gewinnträchtigsten Branchen in den USA die Rüstungs- und die Filmindustrie sind. Aber das ist in Europa ja nicht gravierend anders…

Im Zusammenhang mit der Diskussion um QAnon möchte ich auf die Interviews „Souveränität – Von Karpfen und Delfinen“ und „Pötters Perlen“ verweisen. Seit vielen Jahren engagieren sich hier verschiedene Initiativen und Vereine gegen Glyphosat, für mehr Demokratie für oder gegen dieses oder jenes. Doch wieso braucht eine so genannte Demokratie eigentlich Vereine, die sich für mehr Demokratie einsetzen? Vielleicht weil, der Öffentliche Dienst durchsetzt ist mit lethargischen und/oder korrumpierbaren Leuten und die Politik inzwischen vor Wirtschafts-Vasallen nur so wimmelt?

Was betrifft uns eigentlich noch? Oder anders gefragt: Was macht uns eigentlich noch betroffen? Darüber sollten wir, wie ich finde, öfter mal nachdenken.

„Jeder dumme Mensch kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen!“ (Arthur Schopenhauer)

Diese Tage schickte mir eine Freundin, die gerade in Urlaub ist, ein Foto von einem Rotkehlchen. Der kleine Vogel war recht zutraulich und besuchte meine Freundin täglich in ihrer Ferienwohnung, um sich ein paar Körner zu ergattern. Ich habe weder im letzten noch in diesem Jahr Rotkehlchen gesehen. Vielleicht sollte ich deswegen mal zur Uni Oldenburg fahren?

Die machen dort nämlich Tierversuche, u.a. auch mit diesen niedlichen kleinen Vögeln. „Am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg werden freilebende Rotkehlchen gefangen, um sie grausamen Experimenten auszusetzen! Und dies seit mindestens 14 Jahren! In einem einzelnen Versuch mussten 92 Rotkehlchen leiden. Die Tiere werden mehrfach einzeln in einen kleinen Kasten gesetzt, der mit speziellem Papier ausgekleidet ist. Bei seinen vergeblichen Flugversuchen in die ihm angeborene Zugrichtung hinterlässt der Vogel Kratzspuren, die von den Experimentatoren ausgewertet werden. Dann werden die Vögel starken Magnetfeldern ausgesetzt, um ihren Navigationssinn zu stören und sie orientierungslos zu machen. In einem anderen Versuchsprojekt werden 40 Rotkehlchen geköpft, um ihre Augennetzhäute zu untersuchen. Diese und andere Versuche an Singvögeln wie Gartengrasmücken und Steinschmätzer werden am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg durchgeführt“, Quelle: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/aktionen/2715

Hinweis: FRIEDA-online betreibe ich allein und auf eigene Kosten. Ich erhalte kein Geld für die auf diesem Blog empfohlenen Bücher und Produkte. Affiliate-Provisionen erhalte ich erst und nur dann, wenn über DIREKTVERLINKUNGEN Bücher/Produkte bestellt werden. Ich empfehle die Waschkugel von ALEA BORN, da sie Waschpulver überflüssig macht – also ein sinnvoller Beitrag für die Umwelt ist. Zum Bestellen bitte einfach auf den Banner klicken.

Am „Institut für Biologie und Umweltwissenschaften“??? Was bitte haben überflüssige und grausame Tierversuche mit Biologie und Umwelt zu tun???

Und noch etwas: „Auch die Xenotransplantationsforschung verspricht seit Jahren den serienmäßigen Austausch defekter Organe. In diese Kaskade reiht sich nun eine weitere Studie der LMU München unter der Federführung von Bruno Reichart ein, die ebensolche Versprechen macht (2). In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung prognostiziert der Herzchirurg, wenn alles gut laufe, könne man mit diesem Ansatz vielleicht schon in 3 Jahren in die Klinik gehen (3). Vielleicht – vielleicht aber auch nicht. Die Entwicklungen in der Xenotransplantation aus den letzten Jahrzehnten lassen eher Gegenteiliges vermuten. Seit 25 Jahren arbeiten die Münchner Forscher nun im Bereich der Transplantation von Schweineherzen in Paviane. In dieser Zeit wurden immer wieder Hoffnungen geschürt, dass angeblich bahnbrechende Ergebnisse aus den Tierstudien bald schon Patienten retten könnten. Nichts dergleichen ist passiert. Als 1992 Astrid, das erste für die Organübertragung geschaffene genmanipulierte Schwein, das Licht der Welt erblickte, prophezeiten ihre Schöpfer erste klinische Versuche am Menschen innerhalb von drei Jahren (4). Der Schweizer Pharmariese Novartis prognostizierte im Jahr 1999, dass ab 2010 bis zu 300.000 Menschen jährlich Herz, Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse vom Tier erhalten könnten (5). Die Firma PPL Therapeutics kündigte nach ihrer Erzeugung von geklonten, genmanipulierten Schweinefünflingen im Jahr 2002 klinische Versuche, d.h. Menschenversuche, in vier bis fünf Jahren an (4). Im Jahr 2006 war bei einer Tagung am Berliner Robert-Koch-Institut von vier bis fünf Jahren bis zum Einsatz am Menschen die Rede (6). Selbst der Pharmakonzern Novartis, der lange die Xenotransplantation propagierte und an dem Ansatz festhielt, gab Anfang dieses Jahres zu, aufgrund mangelnder Erfolgsaussichten diesen Forschungsansatz ganz aufzugeben (7).“ Quelle: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/projekte/stellungnahmen/2816-wie-immenses-tierleid-als-meilenstein-verkauft-wird

Wir ahnen also, wie es mit der „Wissenschaftselite“ aussieht. Tja. Dazu empfehle ich auch den Beitrag „Soziopathie – Eine gesellschaftliche Herausforderung„. Wie gesagt, hierzulande gibt es so viele Bereiche, die Engagement erfordern. Und kein QAnon wird uns das abnehmen!

FRIEDA sagt: „Lebt wohl!“

Mit diesem Beitrag möchte ich mich verabschieden. Demnächst mache ich noch ein Inhaltsverzeichnis, das ich dann irgendwann mal online stelle. Es enthält für jeden Beitrag/jedes Interview (übrigens mehr als 260 seit Ende Oktober 2016) kurze Informationen zum Inhalt und den entsprechenden Link. Wer will, kann das Dokument dann durchscrollen und entscheiden, welche Themen sie/ihn interessieren.

Foto (c) https://unsplash.com/photos/BbCPdgcCNHU?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText

FRIEDA hat mich einen Haufen privates Geld gekostet. Vom unbezahlten Arbeitseinsatz mal ganz zu schweigen. Mehr als 310.000 Aufrufe kann ich seit Ende Oktober 2016 verzeichnen. Für ein Portal, das quasi „aus dem Nichts“ entstand und überwiegend aus längeren Texten besteht, ist das nicht so übel. Pro Monat sind das immerhin zwischen 11.000 bis 12.000 Klicks und das, wo ich die meiste Zeit über nicht einmal in sozialen Netzwerken war.

Nur leider spiegeln weder die Spendensituation noch die Affiliate-Provisionen diese Aufrufzahlen auch nur annähernd wider.

Ich kann mir FRIEDA schlichtweg nicht mehr leisten, weder finanziell noch zeitlich noch kräftemäßig. Zwar gab es stets viel Ermutigung, aber davon kann ich eben meine laufenden Kosten nicht bezahlen.

Insofern: Ein herzliches „Lebe wohl!“

FRIEDAs Kaffeekasse:

 

Danke.

Und hier noch das empfehlenswerte Buch „TransSurfing“ von Vadim Zeland als Hörbuch – bitte direkt auf den Kanal klicken:

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