Große Angst vor kleinen Zecken?

Im Gespräch mit Dr. phil. Jörg Berchem, Heilpraktiker

„Große Angst vor kleinen Zecken“ lautet der Titel eines Videos, das Dr. phil. Jörg Berchem der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Dieses und ein weiteres Video „Zehn Vorurteile und Fakten über das Impfen“ waren für mich der Anlass, Kontakt mit Dr. Berchem aufzunehmen. Er promovierte an der philosophischen Fakultät und erwarb auch akademische Abschlüsse in naturwissenschaftlichen Disziplinen. Zudem ist er Heilpraktiker, Autor und freier Wissenschaftler. In Köln führt er eine Naturheilpraxis. Darüber hinaus ist er Leiter des Fortbildungsprogramms des Berufs- und Fachverbandes Freie Heilpraktiker e.V.

In seiner Praxis verfolgt er ein ganzheitliches Therapiekonzept, das sich auf unterschiedliche naturheilkundliche Säulen stützt, darunter Ausleitungsverfahren, Hypnotherapie, Infusionstherapien, bioenergetische Blutdiagnose und vieles mehr. Als ganzheitlich arbeitender Naturheilkundler behandelt er keine Krankheiten, sondern Menschen. Dabei folgt er dem naturheilkundlichen Anspruch, alle Faktoren zu berücksichtigen, die zu Symptomen geführt haben können: physische, mentale, emotionale, konstitutionelle, umweltbedingte und soziale. Da ganzheitliche Gesundheit aus Sicht der Naturheilkunde auch spirituelles Heilsein beinhaltet, wird auch dieser Bereich nicht ausgeklammert. Konkret heißt das, dass Dr. Berchem die Hilfesuchenden dazu ermutigt, ihren individuellen Weg zu gehen. In seinen Vorträgen und Seminaren liegt ein großer thematischer Schwerpunkt auf der Prävention und ganzheitlicher Heilkunde. Informationen über alles, was das Immunsystem stärkt, gehören dazu.

FRIEDA im Gespräch mit Dr. Jörg Berchem

FRIEDA: Aufhänger dieses Beitrages ist in erster Linie Ihr eingangs erwähntes Video „Große Angst vor kleinen Zecken“. Ich muss gestehen, dass mich die Großaufnahmen von Zecken, die uns die Medien in jeder Zeckensaison präsentieren, nicht gerade entspannen, denkt man dabei doch unweigerlich an die Lyme-Borreliose. Und das dürfte vielen Menschen so gehen. Nebenbei bemerkt: In dem Beitrag „Lyme-Borreliose natürlich behandeln“ erwähnte ich schon, woher die Bezeichnung „Lyme“ stammt.

Auf der Seite des RKI ist zu lesen, dass die Lyme-Borreliose durch eine Infektion mit Bakterien der Art Borrelia burgdorferi (Borrelien) verursacht werde. Diese würden durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen. Die Krankheit könne verschiedene Organsysteme betreffen, insbesondere die Haut, das Nervensystem und die Gelenke.

Zecken werden aber nicht nur meistens im selben Atemzug mit Borreliose genannt; im Zusammenhang mit den „fiesen kleinen Blutsaugern“ wird in den Medien regelmäßig auf die FMSE-Impfung verwiesen. FMSE ist die Abkürzung von „Frühsommer-Meningoenzephalitis“. Mit der FMSE-Impfung soll dieser offiziell durch Viren verursachten Gehirn-, Gehirnhaut- oder Rückenmarkentzündung präventiv begegnet werden. Man sagt, FMSE-Viren würden durch Zeckenbisse auf Menschen übertragen, selten auch durch den Genuss von Rohmilch. Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch gibt es nicht. Demnach muss man also zunächst zwischen Borrelien (Bakterien) und Viren unterscheiden. Wird da irgendetwas vermischt, das nicht zusammengehört und welche konkrete Gefahr geht denn nun von Zecken aus?

(c) Dr. phil. Berchem, Joyful-Life

Dr. Jörg Berchem: Vermischt wird vor allem einiges in der Werbung für die FSME-Impfung. Da gibt es Plakate, auf denen Zecken abgebildet sind. Hier wird das „Feindbild Zecke“ geschürt und mit Ekel und Angst gearbeitet. In vielen Veröffentlichungen in den Medien wird obendrein einfach von der „Zecken(schutz)impfung“ gesprochen. Das sieht dann für den Laien zum einen so aus, als wäre die Zecke an sich eine Gefahr und nicht nur möglicher Träger und als würde die Impfung den Anspruch erheben, gegen alle vermeintlich durch Zecken übertragene Krankheiten zu schützen.

Tatsache ist: Gegen die viel weiter verbreitete Borreliose gibt es gar keine Impfung. Die FSME, vor der die Impfung schützen soll, ist hingegen nur regional verbreitet. Eine Impfung für Personen, die nicht in FSME-Gebieten wohnen oder dorthin reisen, ist also ohnehin unnötig. Dennoch habe ich in Apotheken und Praxen im Rheinland Werbung für die Impfung gesehen, obwohl es kein Endemiegebiet ist. Das und die Zecken an sich als Problem darzustellen, ist irreführend.

Viel zu selten wird auch auf die Risiken hingewiesen, die durch eine FSME-Impfung bestehen: Offiziell ist von einer Wahrscheinlichkeit 1:32000 für eine Nervenschädigung durch die Impfung die Rede, also eine Person von 32000 Geimpften. Dem gegenüber steht eine Wahrscheinlichkeit von 1:78000 für einen bleibenden Schaden durch eine FSME-Erkrankung. Berücksichtigt man, dass nur in Endemiegebieten, und dort nur 2% aller Zecken infiziert sind und nur 10% derer, die von einer infizierten Zecke gebissen werden, überhaupt erkranken, dann liegt das Risiko einer Erkrankung mit bleibenden Schäden bei eins zu mehreren Millionen. Das Risiko einer Nervenschädigung durch die Impfung ist also wesentlich höher als das Risiko, an FSME zu erkranken und davon einen bleibenden Schaden zu erleiden. Und das sind offizielle Zahlen! (Quellen: arznei-telegramm 6/91, Robert-Koch-Institut und Statistisches Bundesamt)

Es gibt also keinerlei Mehrwert durch die Impfung, sondern lediglich ein erhöhtes Risiko. Deshalb gehört diese Impfung auch bei vielen Medizinern, die ansonsten Impfungen positiv betrachten, zu den durchaus umstrittenen Impfungen oder wird sogar von ihnen abgelehnt.

Ein Schutz vor Borreliose durch eine Impfung wird überhaupt nicht angeboten. Da die Impfung aber einen Schutz vor „Zecken“ oder „zeckenübertragbaren Krankheiten“ suggeriert, fühlen sich Geimpfte sicherer als sie es tatsächlich sind. Einfache Maßnahmen, um Erkrankungen durch Zeckenbisse zu vermeiden, werden dann vernachlässigt. Dazu zählen beispielsweise angemessene Kleidung und das Absuchen des Körpers nach Zecken nach der Durchquerung von Büschen oder dem Spielen im Wald. Vor allem Hundebesitzer sollten das tun. Man kann auch ein natürliches Repellant, also Öl auf die Haut auftragen, das Zeckenbisse verhindern hilft. Solche Präparate, die auch gut vertragen werden, sind im Biobereich erhältlich und enthalten als Wirkstoffe ätherische Öle.

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Nach wie vor gilt: Je schneller und korrekter eine Zecke entfernt wird, desto geringer das Risiko einer unerwünschten Reaktion oder Erkrankung. Innerhalb der ersten Stunden geht das Risiko gegen Null. Sich mit diesen Maßnahmen zu beschäftigen und eine Zeckenzange zum sicheren Entfernen zu besitzen, ist also eine wesentlich sinnvollere und vor allem sicherere Vorgehensweise als eine Impfung, bei der es – wie üblich bei Impfungen – überhaupt keinen eindeutigen Wirkungsnachweis gibt und die ohnehin nicht zur Vermeidung der häufigsten Erkrankung gedacht ist.

FRIEDA: Es erkranken aber ja Menschen an der Frühsommer-Meningoenzephalitis. Welche Ursachen sind Ihrer Ansicht nach die Auslöser der Erkrankung und wie lässt sie sich naturheilkundlich therapieren?

Dr. Jörg Berchem: Es gibt Sommerenzephalitiden und seit man FSME-Erreger annimmt, werden diese quasi durchweg als Frühsommer-Meningoenzephalitis, also FSME diagnostiziert, ob es einen Zeckenbiss gegeben hat oder nicht. Diese Erkrankung ist aber sehr selten; außerdem tritt sie interessanterweise zeitlich und örtlich begrenzt auf. Vor der FSME-Diskussion wurden diese Erkrankungen mit der Hitze der ersten Sommertage und unzureichendem Schutz davor in Verbindung gebracht. Es würde mich nicht wundern, wenn das auch der tatsächliche Auslöser der wenigen Erkrankungen wäre.

Wir kennen das Phänomen ja auch von anderen Krankheiten, die dann in den Fokus geraten, wenn ein Impfstoff auf den Markt kommt, zum Beispiel bei der Hirnhautentzündung, für die es letztlich über 400 Erregertypen gibt, aber vor der Vermarktung einer Impfung, die gegen einen (!) Erreger (Haemophilus influenza) schützen soll, keine bedeutende Rolle spielte, da sie im Wesentlichen nur in seltenen Fällen und bei einer schweren Vorerkrankung auftritt (Immundefekt).

Eine Enzephalitis ist eine schwere Erkrankung, die ja gerade auch nach Impfungen als akute „Impfnebenwirkung“ gar nicht so selten ist. Es wäre vermessen zu sagen, dass wir sie rein naturheilkundlich behandeln können. Wir können aber die zugrundeliegende Erkrankung (Hirnentzündung ist ja eher ein Symptom als eine Diagnose) eventuell mitbehandeln bzw. versuchen, dazu beizutragen, bleibende Schäden zu verhindern.

FRIEDA: Was bringt die FMSE-Impfung aus Ihrer Sicht dann?

Dr. Jörg Berchem: Wenn es so einfach wäre, eine wirksame Impfung zu entwickeln, warum hat man dann keine gegen die Borreliose entwickelt, die doch die häufigere Erkrankung ist? Kann es sein, dass es hierfür womöglich deshalb keine Impfung gibt, weil es durch die relative Häufigkeit der Erkrankung auffiele, dass die Impfung wirkungslos ist?

Überhaupt muss man sich die Frage stellen: Wenn es für einige Viren und Bakterien(gifte) eine Impfung geben kann, wieso funktioniert das gleiche Prinzip nicht bei allen sogenannten Erregern? Wieso reagiert das Immunsystem einmal auf „abgetötete“ oder „abgeschwächte Erreger“ mit einer Immunität und in einem anderen Fall nicht? Das ist höchst unwissenschaftlich in der Theorie. In der Naturwissenschaft gilt etwas dann als bewiesen, wenn das Ergebnis jederzeit auf die gleiche Weise provoziert werden kann. In der Medizin und teilweise auch in der Pharmazie scheint dieser Grundsatz nicht zu gelten. Hier wird mit fragwürdigen statistischen Methoden etwas als „Evidenz“ und „Kausalität“ ausgegeben, was es bei näherer Betrachtung nicht ist. Reichen denn, sagen wir, beispielsweise 80% (indirekter) Erregernachweis bei einer bestimmten Erkrankung für den „Beweis“ einer Kausalität aus, wenn die negativen Laborergebnisse unerklärt bleiben und falschpositive und falschnegative, die dagegen sprechen, einfach als „unerklärlich“ abgetan werden? In keiner anderen wissenschaftlichen Disziplin als der Medizin würde so etwas akzeptiert werden!

Vieles, was ich über die FSME-Impfung gesagt habe, gilt in ähnlicher oder gleicher Weise für andere Impfungen.

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FRIEDA: Wenngleich es ja immer mehr Ärzte gibt, die allmählich beginnen, die Infektionshypothese und die „offiziellen Pro-Impfstudien“ zu hinterfragen, gibt es anscheinend im medizinischen Establishment immer noch viele, die sich gar nicht erst mit anderen Quellen auseinandersetzen wollen. Werden sich die Fronten da aus Ihrer Sicht eher weiter verhärten oder hoffen Sie auf mehr interdisziplinären Dialog, gerade auch mit Blick auf das Impfen?

Dr. Jörg Berchem: Das Problem ist nicht der interdisziplinäre Dialog. Das Problem ist vielmehr, dass Teile der akademischen Medizin auf Grundlagenforschungen beruhen, die, wie im Falle der Virologie und Impfhypothese, sehr alt sind. Diese ursprünglichen „Thesen“ und „Theorien“ werden heute wie unumstößliche „Wahrheiten“ behandelt. Deshalb spreche ich manchmal auch gerne von der dogmatischen Medizin. Wer als Wissenschaftler oder medizinisch Tätiger diese allgemein akzeptierten Grundlagen in Frage stellt, gefährdet ganze Weltbilder und vor allem medizinische, industrielle und universitäre Disziplinen und Wirtschaftszweige. Deshalb wird er gerne als „Spinner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet, so dass man sich mit seinen berechtigten Fragen oder sogar Arbeiten gar nicht beschäftigen muss. Statt sachlicher Argumentation kommt es dann zu persönlichen Angriffen und Verunglimpfungen.

Zwar hat es in den letzten Jahren durch einige mutige Menschen, die man heute allgemein als „Whistleblower“ bezeichnet, einige Aufmerksamkeit zum Beispiel durch entsprechende Filme gegeben, aber was fehlt, ist eine Forschung, die von wirtschaftlichen und somit politischen Interessen unabhängig ist. Doch da ist die Tendenz eher hin zum Schlimmeren.

Auch denkt außer einigen wenigen Menschen kaum noch jemand über ein Menschenbild oder das Wesen von Krankheit und Heilung nach. In der reduktionistischen Sichtweise moderner Wissenschaft blühen monokausales Denken und Dogmatismus, der alle Ansätze zu alternativen Sichtweisen oder Vorgehensweisen erstickt. Unsummen öffentlicher Gelder fließen in die Genforschung und die Entwicklung von Impfstoffen. Hat die Genforschung bisher die Menschheit gesünder oder glücklicher gemacht? Oder ist ihr Einsatz nicht eher destruktiv bis dahin, dass Formen von Euthanasie ernsthaft als legale Instrumente diskutiert werden? Hat die ganze Impferei die Menschen glücklicher und gesünder gemacht? So wird es dargestellt, aber viele Publikationen weisen inzwischen nach, wie ich es in meinem Video „Zehn Vorurteile und Fakten über das Impfen“ beschrieben habe, dass der Rückgang bestimmter Erkrankungen und eine höhere Lebenserwartung nichts mit der Einführung von Impfungen zu tun haben. Eine solche Behauptung ist nicht zu belegen.

Auf mein Video hin meldete sich ein Professor bei mir, der angab, er interessiere sich für das Thema und wolle in seiner medizinischen Vorlesung darauf eingehen. Er fragte nach einer Quellenangabe, und als ich ihm diese gab, sagte er, ich möchte ihm die Seite kopieren, denn er wolle sich nicht das ganze Buch deswegen kaufen. Es war eins der Bücher von Gerhardt Buchwald. Ich sagte ihm, wenn er sich wirklich für das Thema interessiere, käme er an diesen Büchern nicht vorbei, weshalb ich ihm dringend empfehlen würde, das Buch zu kaufen und zu lesen. Es kam dann noch eine lapidare Antwort, dafür habe er keine Zeit, da war mir klar, dass er überhaupt kein Interesse hatte, sich mit dem Thema wirklich zu beschäftigen, sondern mich wohl nur vorführen wollte als der exemplarische unbelehrbare Heilpraktiker.

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FRIEDA: Ganz erstaunlich ist ja, dass Impfkritiker und naturheilkundlich engagierte Menschen ganz gerne mal von bestimmten Kreisen in die „braune Schublade“ gesteckt werden. Das ist schon ein seltsames „Phänomen“. In dem Interview „Souveränität: Von Karpfen und Delfinen“ sagte mein Interviewpartner, der Arzt und Psychotherapeut Dr. Hans Hein: „Jeder sieht die Welt auf seine Weise, je nach Prägung. Die Systemmuster wirken und ein System existiert. Daher werden dem System gegenüber antagonistisch agierende Individuen als Bedrohung empfunden und man versucht, sie auf unterschiedliche Weise unschädlich zu machen, etwa durch Diffamierung, Verleumdung, notfalls durch Inhaftierung oder Mord.“ Wie sehen Sie das?

Dr. Jörg Berchem: Ja, die „braune Schublade“ ist neben dem Etikett „Verschwörungstheoretiker“ ein beliebtes Vorgehen, um jemanden so darzustellen, dass man sich mit seinen Ansichten und Argumenten gar nicht auseinandersetzen muss und dass letztlich niemand wagt, diesem Menschen zuzuhören oder in irgendeiner Weise mit ihm in Verbindung gebracht zu werden. Weltfremde „Reichsbürger“ und unbelehrbare Neonazis liefern natürlich alle Argumente dafür, unmöglich sachlich diskutieren zu können. Aber leider werden oft Menschen so tituliert, die eigentlich ganz gegenteilige Positionen vertreten, zum Beispiel der freie Journalist Ken Jebsen, der Friedensforscher Daniele Ganser oder der Sänger Xavier Naidoo. Schlimm ist es natürlich, wenn Impfkritiker tatsächlich durch Engagement in dubiosen Parteien oder durch rassistische Äußerungen auffallen. Leider fallen mir auch dazu ad hoc zwei Beispiele ein; darunter leidet das Impfthema dann stark.

Das Problem ist, dass es heute wieder akzeptiert wird, dass Menschen an den Pranger gestellt werden können, wie im Mittelalter, nur dass es sich jetzt um einen virtuellen und medialen Pranger handelt. Facebook und Co, andere Internetplattformen, aber auch das Fernsehen, etikettieren, denunzieren und verurteilen immer häufiger munter drauflos und fungieren als moderner Pranger und Inquisitor, statt sich sachlich und differenziert mit dem eigentlichen Thema zu beschäftigen. Als Pazifist und friedensbewegter Mensch ist mir das auch schon passiert, da wurde ich dann als „Kriegstreiber“, und „Terrorist“ betitelt, als Heilpraktiker und dann noch impfkritisch, wird man schnell als „Scharlatan“ oder „Troll“ bezeichnet.

Wer so nicht zu einer sachlichen und differenzierten Auseinandersetzung fähig ist, den ignoriert man in der Tat besser.

Wir haben heute so viele Möglichkeiten und Freiheiten wie nie zuvor. Einst wurden „Wahrheiten“ dogmatisch durch Mächtige bestimmt. Heute muss das so nicht mehr sein. Aber nur wenn wir die Möglichkeiten und Freiheiten auch nutzen, uns Themen auf verschiedene Weise zu nähern und dabei offen und kritisch bleiben, um zu entdecken, was für uns richtig ist, und dafür auch eintreten, nur dann werden wir diese Möglichkeiten und Freiheiten auch behalten. Die nächsten Mächtigen, die Wahrheit verordnen wollen, sind längst da.

Philosophisch betrachtet ist es für mich so, dass Wahrheit etwas ist, was wir nie wirklich ganz schauen werden, wir können uns nur auf möglichst viele Sichtweisen jeder Wahrheit nähern. Das hat mich die Beschäftigung mit anderen Kulturen gelehrt, die die Welt auf unterschiedliche Weise betrachten. Diese als „falsch“ oder „richtig“, als „primitiv“ oder „entwickelt“ zu etikettieren, verhindert persönliche Entwicklung, Erkenntnis und das Bilden einer eigenen fundierten Ansicht. Ich kann nur jedem empfehlen, sich beim Thema „Impfen“ undogmatisch und vielseitig zu informieren. Jede Entscheidung, die auf mannigfachen und interessenunabhängigen Informationen beruht, verdient es, respektiert zu werden.

FRIEDA: Vielen Dank für das Interview!

FRIEDAs Kaffeekasse:

 

Danke.

Zum Weiterlesen:

6-fach-Impfung – Schütteltrauma – Kindesentzug, Ansteckende Krankheiten – Nur ein Mythos?, Wissenschaftselite oder Markt der Eitelkeiten?, Zeitbombe Aluminium, Gesundheitsrisiko Impfungen, Vincent – Odyssee durch Impfschaden, Impfen. Die Fakten, Medizin: Visionen für ein Miteinander, Aliana – tatsächlich an Virusspätfolgen gestorben?, Man Made Epidemic, Demenz durch Grippeinmpfung?, Kundenbindung mittels Hormonspirale, Risiko Silikonimplantate, Spenderkinder ohne Lobby, Marketing des Grauens, Blut und Bewusstsein, PROHOM – Für die Menschen – Therapiefreiheit erhalten, Spinnenbisse – Die unterschätzte Gefahr, anamed – Allen Hürden zum Trotz, Lyme-Borreliose biologisch behandeln, Fluoride sind gesund und CO2 ist schädlich?, Der betrogene Patient, Pfusch an der Frau, Fehlbildungen durch Valproinsäure, Krank durch Strahlen und Plastik?, Harfe statt Ritalin, Mammografie – Pseudoprävention?, Von der Allianz gegen Demenz, Symptomcocktail oder vielleicht KPU?, Cholesterinsenker in der Kritik, Titandioxid – Nanopartikel erneut im Visier, Krebs betrifft immer den ganzen Menschen, Ständig müde?, Fluoridierung – Toxisch oder harmlos?, Fettstoffwechsel im Blick?, Nanotechnologie – Segen oder Fluch?, Krank durch Nano-Partikel? Im Gespräch mit Achim Stelting, Overcast – Klimaexperimente am Himmel, Vernetzt denken in der Medizin – Was bedeutet das?, Clustermedizin – Was ist das?, Gesundheitssystem statt Krankheitsverwaltung, Heilung der Mutterwunde durch die eigene Stimme, Ein Plädoyer für Empathie, Mitochondrien – Nicht die Größe ist entscheidend, Integrative Medizin – Was ist darunter zu verstehen?, Co-Abhängigkeit – Im Schatten der Sucht, Moby Dick und die Hybris der so genannten Wissenschaft, Wallungen und andere Wehwehchen, Smartphones im Unterricht?, Natur Deficit Disorder, Der Geist hat keine Firewall, Trauma überwinden – Damit der Himmel wieder blauer wird, Dunkelretreat – Erleuchtung durch Dunkelheit?, u.v.a.m. sowie viele weitere Beiträge über Gesundheitsthemen im Spirit of Health Magazin und siehe ggf. auch FRIEDAs Parteienumfrage zur Gesundheitspolitik

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