Greta als Türöffner für eine CO2-Steuer – ?

Naturschutz sieht anders aus!

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„So könnte eine deutsche CO2-Steuer funktionieren“ lautete die Überschrift eines Artikels auf Spiegel online am 26.04.2019. Irgendwie ahnte man es ja. Zuerst wird eine beispiellose Kampagne mit einem Mädel als Zugpferd gestartet, dessen Opa als „Erfinder des Klimawandels“ gilt, und schon wird debattiert, ob CO2 besteuert werden soll. Sollte eine solche CO2-Steuer eingeführt werden, dürfte das Murren in der Bevölkerung wegen Gretas Vorarbeit dann schon mal sparsam ausfallen. Wir wollen ja die Welt retten! Zur Erinnerung: Wir haben 0,038% CO2 in der Luft! Die wirklichen Umweltsünden, darunter die katastrophale Situation der Böden weltweit, werden von Klima-Greta aber anscheinend irgendwie nicht so ganz wahrgenommen, zumindest nicht angemessen erwähnt. Vielleicht sollte Greta einfach weniger die Schule schwänzen und intensiver am Biologieunterricht teilnehmen?

CO2-Steuer – neuer Ablasshandel?

Mit stereotyp betroffenem Blick posaunt die Gallionsfigur der Klimaalarmisten Greta Thunberg ihre Botschaften in die Welt – supportet by the mainstreammedia und irgendwelchen Promis, die über rote Teppiche zur Greta-Gala schwadronieren. Bei dieser Gala, in deren Rahmen Greta im März 2019 die „Goldene Kamera“ verliehen wurde, war auch Thomas Gottschalk anwesend. Der fuhr seine Ex Thea übrigens gerne mal im Rolls Royce spazieren (…). Er ist also genau der richtige Unterstützer für die „Klimaschutzbewegung“. Was die Gage des für Gummibärchen werbenden TV-Moderators für die „Wetten Dass-Sendung“ angeht, gibt es übrigens auf der Seite Vermögensmagazin interessante Details. Dort ist zum Beispiel zu lesen, dass Gottschalk pro Wetten-Dass-Sendung 100.000 Euro einsackte. Wir sollten also nicht vergessen, wofür die Rundfunkzwangsgebühr bezahlt werden muss! Nicht für die Rettung der Welt, sondern für Raffzähne aus dem weiten Feld des „Öffentlich Rechtlichen Rundfunks“, und das sind im Großen und Ganzen sicher eher keine Naturschützer! Und wenn man sich mal die Produkte der Firma Haribo ansieht, besonders die Fanartikel, gewinnt man auch nicht gerade den Eindruck, dass wir es hier mit einem naturschutzfreundlichen Unternehmen zu tun haben…

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Am 17.04.2019 traf Greta gar den Papst. Bei der Gelegenheit hätte sie ihn ja mal auf die Kindesmissbrauchsfälle und so manche andere Merkwürdigkeit rund um den Vatikan ansprechen können, beispielsweise das gigantische Vermögen des römisch-katholischen Klerus oder aber den Baals-Kult der Pfaffen. Doch die Verteufelung von CO2 und die Liebäugelei mit dem Vatikan, passen eigentlich gut zur Greta-Show im „System Baal“…

Götzenanbetung im Vatikan?

Über Baal ist wiederum auf der Website „Theologe“ zu lesen: „Er ist ein Gott, den sich die Menschen selbst ausgedacht haben. Baal ist in diesem Sinne folglich nur ein Phantom oder ein virtueller Gott. Virtuell, das bedeutet: Er ist Teil der virtuellen Welt, also der Schein- und Phantasiewelt der Menschen. Doch das heißt nicht, dass es ihn nicht gibt. Denn hinter diesem Gottesbild stehen bestimmte Kräfte, und das ist alles andere als harmlos. Im Namen des Gottes Baal wurde den Völkern Angst und Schrecken eingejagt. Es wurde in seinem Namen gefoltert und gemordet und die Unterwerfung von Menschen erzwungen, und hinter Baal versteckten sich immer wieder Priester und Könige. ‚Baal‘ ist letztlich das Wort für ein ganzes System, das ‚System Baal‘, verstanden als die Manifestation dämonischer Energien auf der Erde, die gegen den Schöpfergott und Seine kosmischen Gesetze wirken. Und letztlich zielt solches auf die Zerstörung des Planeten Erde und des Universums, anders gesprochen: Der Ewige Gott ‚des Himmels und der Erde‘ soll auf diese Weise besiegt werden. Da Gott in allen Lebensformen gegenwärtig ist und es keiner Priester zur Vermittlung zwischen Menschen und Gott bedarf, ist die gesamte Priesterkaste, gleich welcher Religion und Gewandung, dem System Baal zuzurechnen.“

Warum Gretas Klimaschutzparolen nicht viel mit Lösungen für konkreten Naturschutz zu tun haben und eine CO2-Steuer ein Etikettenschwindel wäre. Ein paar Beispiele:

Küstenfeuchtgebiete, Fließgewässer, Wälder, Moore, Korallenriffe, Meere und etliche weitere Ökosysteme sind weltweit schon gravierend geschädigt und damit auch deren Artenvielfalt. Und daran sind nicht etwa 0,038% CO2 schuld, sondern der Raubbau durch Menschen, insbesondere durch Konzerne! Etwas detaillierter: Küstenfeuchtgebiete gehören zu den weltweit am meisten gefährdeten Lebensräumen. Das Watt, Flussmündungen, Salzwiesen und Küstenseen bieten charakteristischen Tier- und Pflanzenarten, darunter besonders Fische und Küstenvögel, ein Refugium. Darüber hinaus bieten Küstenfeuchtgebiete, sofern sie intakt sind, Überschwemmungsschutz und dienen als Wasserfilter- und speicher. Doch der globale Verlust dieser Biotope beläuft sich bereits auf 50-70% (Millenium Assessment 2005, Ramsar Konvention 2015).

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Mit Fließgewässern sieht es nicht viel erfreulicher aus. Auch sie sind wichtige Ökosysteme sowie Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Uferregionen, Sand- und Kiesbänke, Auwälder und Röhrichte strukturieren die Landschaft nicht nur auf natürliche Weise, sie regulieren auch das Oberlächen- und Grundwasser. Doch auch in diesem Bereich führte das menschliche Eingreifen schon zu schweren Beeinträchtigungen: Eutrophierung (Überdüngung), Artenarmut, Verminderung der Speicherkapazität und somit auch der Grundwasserneubildung. Die größten Schäden der Fließgewässer werden durch Eindeichung, Düngemittel aus der Landwirtschaft und Staudammbauten verursacht. Destabilisierte Stoffkreisläufe führen zu Überschwemmungen und/oder zur Austrocknung von Flächen. Und destabilisierte Fließgewässer wirken sich auch negativ auf die Meere aus. Ein Hauptverursacher des Artensterbens ist übrigens die industrielle Intensivlandwirtschaft.

Auch Moore leisten einen ganz entscheidenden Beitrag für intakte Ökosysteme. Neben ihrer Funktion als Lebensraum für viele Tiere und Pflanzenarten können sie auch CO2 und Wasser speichern. Bei Trockenheit und Hitze geben sie Wasser ab, bei viel Feuchtigkeit nehmen sie wiederum Wasser auf. Im Grunde hat sich die Natur solche Systemkreisläufe schon ganz gut „ausgedacht“.

Allerdings sind auch Moore inzwischen stark gefährdet. Sehr viel erfreulicher sieht es auch nicht mit Wäldern aus. Sie gehören zu den weltweit wertvollsten Ökosystemen, doch inzwischen sind bereits etwa 60% aller Waldflächen auf der Erde geschädigt. Weitere Millionen Hektar fallen menschlichem Raubbau in jedem Jahr zum Opfer. Solche Themen bleiben in der offiziellen Klimadebatte allerdings meistens auf der Strecke. Warum?

Und eine CO2-Steuer soll dann womöglich dazu beitragen, die Erde zu retten? Oder dient sie am Ende nur wieder dem Beamtentum und einigen globalen Konzernen, die mit Pseudo-Umweltschutzmaßnahmen, Klimazertifikaten und „Greenwashing“ einen Haufen Geld generieren, während die Steuerzahler immer weiter zu Kasse gebeten werden für Maßnahmen, die in den letzten Jahrzehnten am allerwenigsten dem tatsächlichen Naturschutz gedient haben? Zur Erinnerung: 30 Jahre „Grüne“ im Bundestag! Das sind 30 Jahre Versagen im konkreten Naturschutz!

Hier noch ein paar Zahlen zum Stromverbrauch allein durch Standby-Betrieb:

http://www.wie-energiesparen.info/stromsparen-im-haushalt/haushaltsgeraete/standby-kosten/

Warum wird in dem Bereich nicht gespart? Oder warum werden Standby-Geräte nicht verboten, wenn sie so viel Strom verbrauchen? Wäre das nicht eine wirksamere Maßnahme als eine CO2-Steuer? Und warum darf die Industrie nach wie vor ungestraft auf „Verschleiß“ produzieren? In diesem Zusammenhang gäbe es noch viele „Warums“, aber damit mag sich jeder Mensch selbst beschäftigen…

Ansonsten rege ich an, die Kirchensteuer abzuschaffen statt eine CO2-Steuer einzuführen! Von der auf diese Weise eingesparten Kirchensteuer könnte man zumindest schon einmal viele Maßnahmen für beispielsweise die Renaturierung von Böden umsetzen – weltweit! Die Rundfunkzwangsgebühr könnte dann auch gleich abgeschafft werden. Mit all dem Geld ließe sich zweifellos die Welt retten!

Eine Übersicht über Missbrauchsskandale der „Kirchendiener“ gibt es übrigens hier https://www.theologe.de/sexuelle_vergehen.htm und hier https://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm

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u.v.a.m.

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