Fraktale – Was haben sie mit uns zu tun?

Im Gespräch mit Matthias Alexander Pauqué

Fraktale photo
Foto: http://pixabay.com/en/users/Rachealmarie

Auf den Begriff Fraktale wurde ich Anfang der 1990er Jahre erstmals aufmerksam, weil ein damaliger Kollege, ein Biologe, sich mit Chaosforschung beschäftigte. Ich arbeitete damals in einem ökologisch orientierten Planungsbüro in Bremen, das Umweltverträglichkeitsstudien erstellte. Jener Kollege las in der Mittagspause also seine Bücher über Chaosforschung und ich sah darin erstmals Abbildungen von so genannten Fraktalen, die mich wegen der harmonischen Formenvielfalt sogleich faszinierten.

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Als Fraktale bezeichnet man Objekte, die zu ihren Bestandteilen ähnlich sind. In diesem Zusammenhang wird auch von Selbstähnlichkeit gesprochen. Konkreter: Zerlegt (fragmentiert) man eine Struktur in ihre immer kleiner werdenden Bestandteile, findet man in den Teilen die Form der Ausgangsstruktur. Sehr anschaulich wird das Phänomen der fraktalen Muster beispielsweise am Kohlgemüse, besonders am Romanesco. 

So sehen die Nervenzellen von Organismen ein wenig aus wie Bäume, und verschiedene Bestandteile unserer Zellen erinnern ebenfalls an morphologische Gemeinsamkeiten mit anderen Naturerscheinungen (Anm.: Unter Morphologie wird in der Biologie die Lehre der Strukturen und Formen von Organismen verstanden).

Sehr viel intensiver als ich befasste Matthias Alexander Pauqué sich mit dem Thema Fraktale. Er schrieb das Buch „Fraktale Zeit – Faszinierende Einblicke in ein allgegenwärtiges Phänomen“. Um herauszufinden, was Fraktale mit uns, der Natur und womöglich der ganzen Situation auf der Welt zu tun haben, bat ich den 1973 in Bad Reichenhall geborenen Autor um ein Interview.

FRIEDA im Gespräch mit Matthias Alexander Pauqué

FRIEDA: Nach dem Abitur bist du zur Bundeswehr gegangen und hast dich dort zum Piloten ausbilden lassen. Danach warst du im Versicherungsgeschäft tätig. Wie kommt jemand mit diesem Hintergrund dazu, sich näher mit Mathematik, Physik und mit Fraktalen zu beschäftigen?

(c) Matthias Alexander Pauqué

Matthias Pauqué: Vorweg noch einige Gedanken zu deiner Einleitung und der Begrifflichkeit von „Chaos“ und „Fraktale“. Diese Begriffe passen eigentlich überhaupt nicht zusammen, weil Fraktale kein Ausdruck von Chaos, sondern von höchster Ordnung sind. Die ganze Schöpfung ist fraktal aufgebaut. Ich sehe darin den Ausdruck göttlicher Ordnung, dass alles sich in höchster göttlicher Ordnung ausdrückt, die gesamte Schöpfung also. Den Begriff Chaos haben wir vermutlich nur deshalb dazu entworfen, weil wir in Zusammenhängen, die wir noch nicht begriffen haben, Chaos sehen, also die Ordnung dahinter nicht erkennen können. Die Forschung zu Fraktalen gibt hierzu viele Antworten und hilft dabei, diese „Ordnung im Chaos“ entdecken zu können. Fraktale und Chaos sind eigentlich diametral entgegengesetzt und diese Begriffe in Zusammenhang zu bringen, drückt eigentlich nur unser Unverständnis aus, wenn wir von Chaos sprechen.

Neben Benoît Mandelbrot hat sich übrigens schon viel früher auch der Maler, Bildhauer, Philosoph, Architekt und Mystiker Walter Russell mit der Thematik beschäftigt. Er hat durch seine Erleuchtungszustände so tiefe Einblicke in die Beschaffenheit der materiellen und auch geistigen Wirklichkeit bekommen, dass er in der Lage war, von der göttlichen Einheit bis hin zu den chemischen Elementen, einen schlüssigen Zusammenhang zum Aufbau der Schöpfung darzustellen. Dadurch kam es automatisch dazu, dass er auch auf einen holografischen, fraktalen Aufbau der Materie und der Schöpfung gestoßen ist und das auch so beschrieben hat. Dieser fraktale Aufbau beschreibt, was wir auch sonst erleben, dass in unterschiedlichen Größenordnungen bestimmte Muster sich wiederholen, Muster von Strukturbildungen zum Beispiel, wie etwa der Wirbelsturm mit einem Durchmesser von vielleicht 100 oder 200 Kilometern, der genauso aussieht wie ein Riesengalaxienwirbel mit einem Durchmesser von vielleicht 50.000 bis 60.000 Lichtjahren, also unvorstellbar groß.

Zwischenfrage FRIEDA: Drehen Wirbelstürme sich nicht immer rechts herum?

Matthias Pauqué: Zum einen hängt das davon ab, ob man sich auf der Nord- oder Südhalbkugel auf der Erde befindet. Zum anderen hängt es einfach davon ab, aus welcher Perspektive man es betrachtet, von oben oder von unten, und dann stellt sich wieder die Frage, was ist oben und was ist unten?

Was deine Frage zu meinem Lebenslauf angeht, sieht er auch nur auf den ersten Blick unzusammenhängend aus. Tatsächlich ist es aber so, dass ich schon in Mathematik und Physik Abitur gemacht habe, weil Mathe und Physik mir am meisten Spaß machten. Mein Traumberuf war der des Jet-Piloten, doch falls es mit dem Fliegen bei der Bundeswehr nicht klappen sollte, war mein Plan B, Physik zu studieren. Die Liebe zur Mathematik und Physik war also schon da. Nachdem ich die Bundeswehr verlassen hatte, bin ich zur Versicherung gekommen. Das war keine schöne Zeit in meinem Leben, die ich mir als Erfahrung aber scheinbar ausgesucht hatte, um mal die Finanzbranche und diese rein profitorientierten Energien, die dort wirken, zu erleben. Die letzten acht Jahre über habe ich nur noch im sozialen Bereich gearbeitet, hauptsächlich als rechtlicher Betreuer, wo ich mich als Organisator für Belange der Lebensumstände der Schwächsten in unserer Gesellschaft kümmerte. Meine Liebe zur Mathematik und Physik ist jedoch geblieben.

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1997 lernte ich, parallel zu meinem Austritt aus der Bundeswehr, während eines Aufenthalts in Indien jemanden kennen, der mir den Maya-Kalender und dessen Zyklen vermittelt hat. Davon war ich sofort zutiefst fasziniert, weil der zyklische Aufbau des Maya-Kalenders auch noch fraktal ist. Das hat mich intuitiv sofort fasziniert. Und das führte wiederum dazu, dass ich 2005 durch Veröffentlichungen in der raum&zeit auf den wunderbaren Naturwissenschaftler Hartmut Müller gestoßen bin, der die so genannte Global Scaling-Theorie gelehrt und darüber auch veröffentlicht hat.

Bei der Global Scaling-Theorie geht es auch um Beschreibungen eines Natur-Phänomens. Und das hängt wiederum interessanterweise mit der Maya-Zeitrechnung zusammen. Um es mal verkürzt auszudrücken: Die Maya-Zeitrechnung ist teilweise eine vereinfachte Wiedergabe dieses wissenschaftlichen Zusammenhangs, den Hartmut Müller mit Global Scaling gefunden hat, und den ich dann vertieft gelernt habe und seit etwa 2005 anwende. Das wiederum führte dazu, dass ich das Buch „Fraktale Zeit“ verfasste, in dem ich die mit Hilfe dieses mathematisch-physikalischen Zusammenhangs gewonnenen Erkenntnisse beschreibe. Dieser Zusammenhang beschreibt ein Naturphänomen, nämlich einen fraktalen Aufbau nach einer hohen Logik, was mir die Analyse der Maya-Zeitrechnung ermöglichte. Diese Auseinandersetzung führte zu Einsichten in Bezug auf die hochspannende Analyse der christlichen und jüdischen Zeitrechnung. Die dadurch zutage geförderten neuen Erkenntnisse habe ich in meinem Buch beschrieben.

FRIEDA: Von Ovid (43 v. Chr. bis 17 n. Chr.), einem römischen Epiker, stammt aus dem Werk „Metamorphosen“ das Zitat: „Keines verbleibt in derselben Gestalt, und Veränderung liebend schafft die Natur stets neu aus anderen andere Formen. Und in der Weite der Welt geht nichts – das glaubt mir – verloren; Wechsel und Tausch ist nur in der Form (…)“. Anscheinend gibt es in der Natur einen allem zugrundeliegenden Mechanismus, eine Art formgebende Intelligenz. Haben wir als Menschen überhaupt Einfluss auf die „Gestaltung der Formen“ und wenn ja, auf welche Weise?

Matthias Pauqué: Ich würde es so zum Ausdruck bringen, dass, allgemein gesprochen, die Schöpfung als Grundprinzip bestimmt, wie sich alle Formen entwickeln, wie sie gestaltet und aufgebaut werden. Aber wann und wie sich Formen nach diesem Urprinzip bilden, hängt vom Geist ab, der Materie gestaltet, so wie bei einem Magnetfeld, das die Eisenspäne sortiert. So sind der Geist und unser Denken sozusagen das Hintergrundfeld, das dafür sorgt, dass die Materie sich so gestaltet, wie sie sich eben gestaltet.

Einschub FRIEDA: Demnach geht ja jeder materiellen Erscheinung zunächst eine Idee voraus. Um das am Beispiel Fahrrad zu verdeutlichen, muss erst die Idee davon da sein, die Absicht, der Plan und dann eben die Materialien, um der Idee, der Absicht also, Ausdruck zu verleihen. Im Grunde ist also alles, was die Materie uns heute zeigt, inklusive der Umweltverschmutzung, Ergebnis unseres Geistes und unserer Entscheidungen – ?

Matthias Pauqué: Ganz genau…

FRIEDA: Wenn wir uns jetzt die Welt ansehen, auch die Filme, darunter viele Horrorfilme, die ja federführend in den USA produziert werden, könnte man sich also fragen, wessen „Geistes Kind“ die sind und auch, welche Wirkung sie auf das Kollektivbewusstsein haben? Das heißt aber auch, dass wir gar nicht so ohnmächtig sind, da wir ja entscheiden können, was wir konsumieren und was nicht. Ich ging bereits in den Beiträgen „Der Geist hat keine Firewall“ und „Memetik – Gewalt als Bumerang“ auf dieses Thema ein…

Matthias Pauqué: Auf jeden Fall. Ich würde sagen, die Firewall ist unser Bewusstsein. Das sind wir selbst, die wir entscheiden, wie bewusst wir zum Beispiel die Gedanken, die wir empfangen, weiterdenken wollen oder nicht. Und es gibt meines Erachtens nur das göttliche Denken. Wir sind in der Lage, dieses Denken zu empfangen. Wir entscheiden aufgrund unserer Ausrichtung, die wir bestimmen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes be-stimmen im Sinne von Resonanz, welche Gedanken wir anziehen, welche wir weiterverfolgen, und welche Gedanken wir in die Tat umsetzen. Und das ist in der Tat unsere Entscheidung. Damit lässt uns sozusagen, um es mal spirituell auszudrücken, Gott an seiner Schöpfung teilhaben, und macht uns zu Mitschöpfern, weil wir entscheiden, welche Gedanken wir durch Resonanz empfangen und umsetzen in unserer Schöpfung, in unserem Wirkungskreis.

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FRIEDA: Wer auf die Straße zum Demonstrieren geht, etwa gegen den Krieg oder, wenn man so will, für den Frieden, privat aber Kriegsspiele auf dem Computer spielt, entsprechende Filme ansieht oder anderweitig auf der „Kriegsfrequenz“ (Reptiliengehirn) ist, kann sich die Demo auch schenken, wohingegen jemand, der Frieden in sich selbst hat, womöglich mehr für den Frieden leistet als jemand, der mit Transparenten und Megaphon durch die Straßen marschiert?

Matthias Pauqué: Das ist ein interessantes Beispiel, finde ich. Das würde ich auch so sehen, was natürlich ganz und gar nicht heißen soll, dass die Friedensbewegung ihr Ziel verfehlt. Also wir sind 24 Stunden am Tag gefordert, unser Denken zu beobachten, um zu beobachten, welchen Gedanken hängen wir nach? Welche Gedanken verfolgen wir, statt sie zu verwerfen, und wie sieht unser tatsächliches Handeln aus? Wenn ich mir jetzt einen Film anschaue, der Gewalt verherrlicht, ist das kein Beitrag, um eine positive, kreative Zukunft zu gestalten. Und genau das ist der Punkt: Kreativ, schöpferisch tätig sein, damit erschaffen wir die Zukunft. Und das ist eine Entscheidung, die man jeden Augenblick treffen kann.

FRIEDA: Journalistisch ist man da aber zuweilen durchaus in einer Dilemmasituation zwischen dem Bedürfnis, über gewisse (womöglich unethische) politische, gesellschaftliche, medizinische Tendenzen informieren zu wollen, ohne sich selbst davon frustrieren zu lassen und auch, ohne andere damit in Panik versetzen zu wollen…

Matthias Pauqué: Richtig, also ich denke mal, gerade die so genannten alternativen Medien erfüllen schon eine sehr wichtige Funktion, weil ja dadurch auch immer wieder Menschen hinzukommen, die auf einem anderen Wissensstand sind. Da ist es wichtig, denke ich, dass die alternativen Medien einfach ihre Arbeit kontinuierlich weitermachen, und durchaus auch über Themen berichten, die negativ sind, weil durch diese Arbeit Licht ins Dunkel kommt. Wenn diese Medien das für sich eben als ihre Aufgabe erkannt haben, ist es gut, dass sie diese weiterverfolgen, wobei das dann nicht zu Lasten einer Berichterstattung über positive Tendenzen gehen sollte, darüber, was es also bereits für Alternativen gibt. Ich denke, die Aufklärung an sich ist nach wie vor sehr wichtig und die muss auf jeden Fall auch aufrechterhalten werden, weil ich wahrnehme, dass die Vertreter des Systems und die Systemmedien auch immer damit beschäftigt sind, neu Aufgedecktes im neuen Mäntelchen umzugestalten, so dass neu Hinzukommende, die noch nicht so informiert sind, durchaus wieder getäuscht werden könnten. Nachdem „Neue“ praktisch eine Information bekommen haben, schauen sie nach, und sehen dann: „Ach, das ist ja gar nicht so…! Das sind ja alles nur Verschwörungstheorien!“

FRIEDA: Wie die Systemmedien funktionieren, wissen wir, wobei ich immer dazu ermutige, mehr zu kooperieren, denn im so genannten Mainstream gibt es sehr gute und integre Journalisten, und die gab es immer, Menschen, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten stets versuchten, bestimmte Inhalte zu vermitteln. Wer gezielt danach sucht, findet durchaus eine Menge, sei es in der SZ, der ZEIT, früher auch häufiger als heute in der taz, oder auch in einigen anderen konventionellen Blättern, die man nun nicht gerade „jenseits des Mainstreams“ ansiedeln würde. Gerade die jetzige Zeitqualität bietet sich ja an, um genau dort mitzugestalten, wo schon etwas Neues am Werden ist. Wo kann man sich anschließen? Mit wem kann man sich zusammentun? Wie gibt man Menschen konkrete Hilfe zur Selbsthilfe und Informationen für konkrete Lösungen? Nach diesem Exkurs aber zurück zu den Fraktalen: Was ist eigentlich unter einem „fraktalen Spektrum“ zu verstehen?

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Matthias Pauqué: Also ein Spektrum ist eine ganz einfache eindimensionale Skala, auf die man beispielsweise verschiedene Frequenzen aufträgt, z.B. das Spektrum der Frequenzen des sichtbaren Lichts. Dann spricht man von einem Spektrum. Fraktal ist das Spektrum dann, wenn die dort verzeichneten Frequenzen zum Beispiel in der Art und Weise, wie sie gefunden werden, ein fraktales Muster ergeben. Das ist genau der Fall in dem Zusammenhang, in dem ich an die Zeit- und Geschichtsanalyse herangehe, dieser Grundzusammenhang, der eben beschreibt, wie Materie aufgebaut wird, wie Raum und Zeit gestaltet werden. Dieses Spektrum lässt sich als Frequenzspektrum darstellen, aber auch als Spektrum der Schwingungszyklen.

Die Art und Weise, wie sich die Resonanzfrequenzen oder Schwingungsperioden auf diesem Spektrum abbilden, ist fraktal. Das ist faszinierend. Und Fraktale sind ja lückenhafte Objekte, lückenhafte Strukturen. Das heißt, an gewissen Stellen findet man etwas und an vielen anderen nichts. Das bringt zum Ausdruck, dass die Natur nur bestimmte Frequenzen auswählt, die in Resonanz sind zu gewissen grundlegenden Schwingungsquellen. Interessant ist, dass dieses Spektrum fraktale Frequenzen abbildet, die vorrangig in der Natur zur Anwendung kommen.

FRIEDA: Heißt das, dass in einer Welt wie unserer das fraktale Gesamtspektrum – mal aus dem All betrachtet – insgesamt derzeit eher in Richtung „anorganisch“ statt in Richtung „organisch“ tendiert, und somit deshalb nicht wie ein harmonisch geformter Romanesco-Kohl aussieht? Mit anderen Worten: „Zurück zur Natur!“ – ?

Matthias Pauqué: Dieses fraktale Spektrum ist eine Grundmatrix. Das ist vollkommen wertneutral. Man kann über eine Resonanz-Frequenz zum Beispiel Daten übertragen und man benutzt einfach diese Frequenz, weil sie energetisch vorteilhaft anwendbar ist, da sie von der Natur unterstützt wird. Da braucht man sich nur ein Radio vorzustellen. Ob man nun über diesen Radiosender mit einer bestimmten Frequenz schöne, kreative, inspirierende Informationen verbreitet oder Horrormeldungen, bleibt dem Sender überlassen, macht die Frequenz deswegen aber nicht zu einer schlechten Frequenz. Aber der Empfänger entscheidet, ob er das aufnimmt oder nicht.

FRIEDA: Nun wird mir klarer, was das zu bedeuten hat. Dabei fällt mir auch die rasant (verordnete) Einführung der so genannten Energiesparlampe ein, deren Lichtspektrum, u.a. nach den Untersuchungen des Baubiologen Wolfgang Maes, ein Konglomerat von verschiedenen Flimmerfrequenzen verursacht, wie man sie bei der Glüh- oder der Halogenbirne überhaupt nicht findet. Die biologischen Konsequenzen der Energiesparlampe für den Organismus seien, so Wolfgang Maes, daher insgesamt unklar. Es gebe aber Hinweise auf negative Auswirkungen auf das Nervensystem. Auch das Interview mit Magnus Schlichtig über den Kammerton A kommt mir in dem Zusammenhang in den Sinn, denn interessanterweise wurde die Frequenz des Kammertons A im Jahre 1939 auf „disharmonischere“ 440 Hertz festgesetzt und zwar trotz massiver Proteste von Musikern. Das ist insofern interessant, wenn man sich die Geschichte näher ansieht und die Zeitqualität, in der Deutschland sich damals befand. Zu jener Zeitqualität äußert sich Wolfgang Aurose übrigens in dem Gespräch „Identität und Evolution“.

Das Thema Fraktale ist ja auch eines, über das schon seit Jahren berichtet wird, wenn man danach sucht, beispielsweise in dem Magazin Spektrum: http://www.spektrum.de/magazin/die-fraktale-geometrie-des-lebendigen/826605

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Zur nächsten Frage: Es gibt ja immer wieder Prophezeiungen, die einen Weltuntergang prognostizieren, obwohl der bisher zum Glück ausblieb. Dr. Immanuel Velikowski, von dem das Buch „Welten im Zusammenstoß“ stammt, postuliert, dass es im ersten und zweiten Jahrtausend v. Chr. enorme Katastrophen auf der Erde gab, deren Zeugen unsere Vorfahren gewesen sind. Bei seiner umfänglichen Literaturrecherche fand er heraus, dass es in kulturübergreifenden Quellen sehr ähnliche Hinweise auf diese Katastrophen gibt, und dass die Erinnerungen daran immer noch unser Weltbild, somit auch unser Denken und Fühlen, beeinflussen. Kann es sich bei den gerade seit Jahren wieder kursierenden Prophezeiungen in Richtung Weltuntergang um „Erinnerungen“ an frühere Katastrophen handeln, an Muster oder Fraktale, die im kollektiven Unbewussten noch aktiv sind, etwa durch unerlöste traumatische Erfahrungen?

Matthias Pauqué: Also bestimmt sind im kollektiven Bewusstsein Erinnerungen an vergangene Katastrophen gespeichert. Davon bin ich überzeugt. Aber im Hinblick auf Prophezeiungen ist ganz wichtig zu beachten: Prophezeiungen sind immer wahrscheinliche Zukünfte ausgehend von dem Zeitpunkt, an dem ein hellsinniger Mensch diese Visionen empfangen hat. Das heißt, eine Zukunft ist nie zu 100% sicher, sondern solche hellsinnigen Menschen haben in der Regel auf der Basis dessen, was zu ihrem Zeitpunkt los war, eine wahrscheinliche Zukunft vorausgesehen, die so eintreten kann, aber nicht eintreten muss.

Einschub FRIEDA: Wir haben also ein Naturgesetz, das weder gut noch böse ist, sondern einfach existiert. Wir aber entscheiden, was wir in die Form bringen. Die Natur hat ein großes Potenzial zur Selbstorganisation, besonders dann, wenn der Mensch nicht zerstörend eingreift, sondern mit der Natur in Synergie ist. Jeder Mensch kann somit entscheiden, wo er formend wirkt, in der Rüstungsindustrie, um u. a. Drohnen zu bauen, als Krankenschwester in der Psychiatrie, um Menschen zu sedieren? Oder in einem Permakulturgarten, einer Naturheilklinik etc…..

Matthias Pauqué: Ganz genau. Also der Faktor, der bestimmt, welche Zukunft eintritt, ist abhängig davon, was jeder einzelne Mensch denkt, erwartet und tut. Meiner Wahrnehmung nach passiert gegenwärtig etwas sehr, sehr Positives auf diesem Planeten, dass bei all dem Krieg und Grauen schon eine eigentlich mehr als ausreichend große Anzahl von Menschen kreativ und schöpferisch tätig ist und damit schon eine positive Zukunft gestaltet, so dass wir tatsächlich, auch wenn noch einige Geburtswehen bevorstehen oder wir die Geburtswehen noch nicht abgeschlossen haben, insgesamt kollektiv in eine sehr schöne Zukunft steuern. Und genau deswegen: Prophezeiungen sind Möglichkeiten, aber niemals in Stein gemeißelte sichere Vorhersagen.

FRIEDA: „Mehr als ausreichend“ für was?

Matthias Pauqué: Mit „mehr als ausreichend“ spreche ich von einer bestimmten kritischen Masse an Menschen, die bereits eine gewisse Bewusstseinserweiterung durchlaufen, diese schöpferischen Prinzipien erkannt haben und in die Tat umsetzen. Diese kritische Masse braucht keine Mehrheit der Menschen, sondern nur einen bestimmten Anteil. Wenn dieser erreicht wird, schwappt diese Welle unumkehrbar auf alle anderen Menschen nach und nach über, so dass die Verwirklichung der erkannten schöpferischen Prinzipien unumkehrbar stattfindet.

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Eine Schneeflocke reicht noch nicht für eine Lawine, aber ein kleiner Schneeball an der richtigen Stelle kommt ins Rollen und ist irgendwann nicht mehr aufzuhalten. Gefördert wird diese Entwicklung aktuell durch die überwiegend vorherrschende Zeitqualität einer Neugeburt. Sie zwingt uns Menschen an vielen Stellen zu einer Entwicklung, die auch Bereiche betrifft, die wir vielleicht bislang noch nicht anschauen wollten. Damit werden all die Menschen zusätzlich mobilisiert, die einer individuellen Entwicklung gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt sind, aber noch zögerten. Fehlentwicklungen könnten nun z. B. zu Krankheiten führen, die eine Umstellung des eigenen Lebens erzwingen. Es ist also eine Zeit der Ent-Scheidung, in der sich jeder ent-scheiden muss!

Ebenso beschleunigt wird das kollektive Aufwachen durch immer schärfere Maßnahmen der dunklen Seite, die ebenfalls auf dem Weg zu der von ihr gewünschten Weltdiktatur „Gas geben“ muss. Damit beschleunigt sie gleichfalls das Aufwachen der Menschen, für die der ganze rechtswidrige, menschenfeindliche Wahnsinn immer offensichtlicher wird. Dazu passt die Äußerung von Mephistopheles in Goethes Faust: Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“

FRIEDA: Was auch immer unter „Aufwachen“ zu verstehen ist, kommt aus meiner Sicht ein Aspekt dazu, der nach meinem Empfinden noch viel zu wenig thematisiert wird. Nach meinem Kenntnisstand sind viele Menschen mehr oder weniger traumatisiert, ohne das zu wissen! Sie werden daher auch oft nicht adäquat behandelt, wenn sie sich etwa wegen psychischer oder psychosomatischer Beschwerden an Mediziner oder Psychologen wenden. Wer sich für diese Gedanken interessiert, kann dazu einiges nachlesen in den Beiträgen „Trauma überwinden – Damit der Himmel wieder blauer wird“, „Dunkelretreat – Erleuchtung durch Dunkelheit“, „Linie41 – Kollektive Anosognosie?“, „Souveränität: Von Karpfen und Delfinen“, „Co-Abhängigkeit – Im Schatten der Sucht“, „Die Heilung der Mutterwunde durch die eigene Stimme“, weswegen ich sehr dazu ermutigen möchte, sich mal mit der Frage der eigenen Traumatisierung („Heilung des inneren Kindes“) zu beschäftigen. Dazu stehen uns heute viele alternative Angebote zur Verfügung, darunter auch die von mir sehr favorisierten Synergie-Aufstellungen. Trauma bindet Energie im Körper, Lebenskraft, die buchstäblich zu einer Erstarrung führt, die kreativ-schöpferisch natürlich dann auch blockiert ist. Alleinige Gesprächstherapien helfen da oft nicht weiter, sondern besonders körper- und kunsttherapeutische Angebote. Darum halte ich Aufklärung in diesem Bereich für unerlässlich, denn traumatisierte Menschen sind sehr leicht manipulierbar (hypnotisierbar) und verstehen somit gar nicht, aus was sie denn „aufwachen“ sollen.

Der wunderbare Film „Wie im Himmel“ veranschaulicht auf berührende Weise, worum es eigentlich geht: Um die Heilung des inneren Kindes, um das Hinterfragen der eigenen Glaubenskonzepte, um die Auseinandersetzung mit den tiefsten Wunden und schließlich um das Finden des eigenen Selbstausdrucks (Ton). Tragisch finde ich in diesem Zusammenhang besonders, dass unsere Kinder eben oft Ausdruck der (häufig unterschwelligen) familiären Probleme sind, doch nur wenige Eltern selbst eine Therapie in Angriff nehmen, sondern oft lieber die Kinder mit Pillen behandeln lassen. Genau das aber dürfte ja die Ursachen des „zum Ausdruck gekommenen Konfliktes über das Kind als Symptomträger“ natürlich nicht lösen…

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Matthias Pauqué: Ja, und um das zu erkennen, bietet sich eben diese Zeitqualität an, indem die vielleicht bislang unter der Decke steckenden Traumata, oder eigentlichen Ursachen für Probleme, jetzt auch ans Tageslicht kommen und auch kommen müssen, um sie zu bearbeiten oder zu erlösen, damit wir in eine positive Zukunft starten können. Die aktuelle Zeitqualität zwingt uns also zur Bearbeitung, ein Ausweichen ist nicht mehr möglich, eine bloße Symptombekämpfung genügt nicht mehr.

Meine fraktalen Zeitforschungen haben ergeben, dass wir mit Sicherheit sagen können, welche Zeitqualitäten wir vor uns haben und in welcher Zeitqualität wir jetzt sicher leben. Das kann man sich ganz gut anhand des Bildes einer schwangeren Frau vorstellen, ein Bild, das ich dafür gern verwende. Da ist es sicher, dass das Kind auf die Welt kommt, doch es könnte zum Beispiel eine Prophezeiung existieren auf der Basis dessen, in welcher Verfassung die Frau sich vielleicht bei der Konzeption befand. Dann hat vielleicht ein Arzt, oder wer auch immer, prophezeit: Oh je, das wird aber eine schwierige Geburt! Aber angenommen, die Frau nimmt diese „Prophezeiung“ nicht als ausweglose Situation an, sondern sie entwickelt sich, erlangt ein gutes Vertrauen in sich selbst, lebt gesünder, informiert sich über natürliche Geburten, nimmt während der Schwangerschaft schon bewusst Kontakt zum wachsenden Kind in sich auf, entspannt sich, vertraut auf ihre Intuition, sucht die Anbindung an die Natur, meidet, um das Thema nochmal aufzugreifen, auch Gruselfilme und Psychothriller, freut sich einfach auf das Kind, dann wird es wahrscheinlich eine ganz leichte Geburt. Indem die schwangere Frau bewusst andere Entscheidungen trifft, begegnen ihr auch andere Menschen, die sie ermutigen statt zu blockieren. Sie gewinnt also Vertrauen in diesen natürlichen Prozess. Das heißt, die Zeitqualität einer Neugeburt steht fest, aber wie die Geburt verläuft, kann einerseits total positiv sein, ein wunderbares Erlebnis für Mutter und Kind, wunderbar, Glückseligkeit verbreitend, kann aber auch zu einem Horror werden, im Extremfall, dass Mutter und Kind sterben.

Und das kann man meiner Meinung nach sehr gut und analog mit Prophezeiungen vergleichen. Wenn wir uns frühere Prophezeiungen für diese Zeit im Zusammenhang mit der Zeitqualität anschauen, sind wir heute in der besonderen Situation, dass wir drei große Zeitqualitäten in Überlagerung vorfinden. Die kleinste davon ist die christliche. Nach christlicher Zeitrechnung sind wir in einer Zeitqualität, in der etwas zu Ende geht. Das kann man gut mit dem Ende eines Tages vergleichen, wo jeder weiß, ja, der Tag geht jetzt zu Ende. Morgen ist zwar ein neuer, aber dieser geht jetzt vorbei. Nach meinen gegenwärtigen Einsichten bedeutet das, dass die Herrschaft der Kirche, die ja das Christentum dominiert, und natürlich m. E. als Institution teilweise auch von so genannten Dunkelkräften gesteuert wird, dass deren Herrschaft zum Ende kommt, aber auch der ganze christliche Prozess jetzt in so einer Art Endphase ist. Dieser wird überlagert von einer Neugeburtsqualität. Ich komme dazu nochmal auf das Beispiel mit der Schwangerschaft zurück. Es geht also um genau solch eine Qualität wie bei einem Geburtsprozess, allerdings bei einer viel, viel längeren „Schwangerschaft“, nämlich 5.777 Jahre, und dementsprechend auch viel mächtiger als die Geburt eines Menschen nach einer Schwangerschaft mit ca. 260 Tagen.

Diese Neugeburtsqualität haben wir in der jüdischen Zeitrechnung. Und da die christliche Zeitrechnung nur ein dicker Ast am Baum der jüdischen Zeitrechnung ist, ist also die jüdische Neugeburtsqualität in der jüdischen Zeitrechnung ganz eng mit der christlichen Zeitrechnung verwoben. Daher ist diese Neugeburtsqualität auch für uns von größter Bedeutung und Wirksamkeit. Und eine Neugeburt ist immer eine Herausforderung. Sie zwingt dazu, sich in besonderer Weise den natürlichen Neugeburtskräften zu fügen. Da gibt‘s kein „Auf-die-Pause-Taste-Drücken“ oder „Nee, will ich jetzt gerade nicht“. Also mal eben ein wehenhemmendes Mittel nehmen, funktioniert nicht oder macht alles nur noch komplizierter. Diese Qualitäten werden von einer noch größeren Neugeburtsqualität überlagert, und diese dritte hängt mit dem 26.000-Jahreszyklus zusammen, in den wiederum die anderen beiden Zeitqualitäten eingebettet sind. Und jetzt kann man sich vorstellen, wenn schon der Geburtszyklus von 260 Tagen so mächtig ist, wie mächtig er dann bei knapp 5.800 Jahren ist, und erst recht nach 26.000 Jahren.

Für uns als Kollektiv gesprochen heißt das also: Wenn wir diesen Neugeburtsprozess nicht annehmen, ggf. keine Kurskorrekturen vornehmen, bleibt hier kein Stein auf dem anderen. Gleichzeitig aber, wenn wir ihn annehmen und jedes Individuum vor allem die Chance für sich darin erkennt und danach handelt, (und es spricht im Moment eine Menge dafür, dass das auch gelingt…), dass eben genügend Menschen die richtigen Entscheidungen treffen, kreativ-schöpferisch tätig werden, sich also den positiven schöpferischen Prinzipien zuwenden, dann wird das hier auf der Erde zu einem Entwicklungssprung führen, der paradiesische Zustände wahr werden lässt.

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FRIEDA: In Bezug auf deine Äußerung in Richtung Kirche ist mir wichtig, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten, denn einerseits ist Menschen, die sich näher mit der Geschichte befasst haben, sicherlich bekannt, welche Einflüsse dort nicht nur, aber auch wirken, andererseits ist deine Bemerkung ja nicht als Kritik an Jesus Christus zu verstehen.

Matthias Pauqué: Ganz genau. Es geht darum, dass die Menschen mündig werden und das Bewusstsein, das Jesus Christus damals als Personifizierung vermittelte, in ihrem konkreten Leben umsetzen statt zu hoffen, dass diese Aufgabe ihnen abgenommen wird. Ich sage in diesem Zusammenhang immer gern, dass Jesus ja als genialer, kosmischer göttlicher Geist hier eine Art „Licht-Virus“ ins System „gespielt“ hat, der überhaupt erst dazu führte, dass diese Zeitqualität ergänzt wurde.

FRIEDA: Wenn ich dich richtig verstehe, bietet diese Zeitqualität sich an, um sich jenseits von religiösen Dogmen auf genau das auszurichten, was man als Christusbewusstsein oder Christusgewahrsein verstehen kann? Es geht also darum, dass die Menschen erwachsen werden und nicht mehr passiv darauf hoffen, dass irgendein Retter ihnen ihre Probleme abnimmt?

Matthias Pauqué: In den wesentlichen Prophezeiungen wird ja überall eine wiederkehrende Christusgestalt erwartet. Das ist zum Beispiel auch im Islam der Fall, wobei diese Gestalt dort dann einen anderen Namen hat, wie zum Beispiel Mahdi, der nach traditioneller Auffassung als Nachkomme des Propheten Mohammed gilt. Die Christen hoffen eben auf die Wiederkehr von Jesus Christus. Jesus selbst hat seine Wiederkehr auch verschlüsselt angekündigt. Davon handelte auch mein letzter Artikel in der raum&zeit (November-Dezember-Ausgabe, siehe hier: https://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/artikel-archiv/raum-zeit-hefte-archiv/alle-jahrgaenge/2017/ausgabe-210/global-scaling-sagt-massiven-religioesen-umbruch-voraus.html, in dem ich das beschreibe. Und im Judentum wird der Endzeitmessias erwartet. In den babylonischen Prophezeiungen erwartet man den Dritten Sargon aus dem hohen Norden. Auch zum Beispiel in den für mich sehr wichtigen Prophezeiungen der Cherokee-Indianer, oder Tsalagi, wie sie sich selbst nennen, wird die Wiederkehr eines fortgeschrittenen Geistes, oder sagen wir mal, eine Reinkarnation des Christusgeistes erwartet.

FRIEDA: Wobei sich diese Prophezeiungen ja eher auf eine personifizierte Rückkehr des „Christusgeistes“ beziehen dürften. Viele Religionen haben zwar in der Essenz eine ähnliche Ausrichtung, unterscheiden sich allerdings in ihrer Symbolik, ihren Ritualen und Interpretationen ihrer Schriften dann wiederum voneinander. Und genau diese Unterschiede werden dann eben oft auch dazu genutzt, um die Menschen zu spalten nach dem Motto „Wir sind aber die Auserwählten und die anderen die Ungläubigen“. Nicht zuletzt deshalb sind viele Kriege geführt worden. Dazu ist es vielleicht auch ganz interessant, sich damit zu befassen, wer die unterschiedlichen Religionen installierte, doch dazu müsste man wiederum noch etwas weiter in der Geschichte zurückgehen…

Kann man es so sehen, dass das neue Bewusstsein ein Fraktal hervorbringt, in dem sich das Christusgewahrsein sozusagen personifiziert? Immerhin wird in der Offenbarung Johannes auch eindringlich vor falschen Propheten gewarnt?

Matthias Pauqué: Das ist für mich in einem Zusammenhang mit den erwähnten Zyklen zu sehen, die sich in diesem Zeitfraktal widerspiegeln. Und so ist es für mich sicher, dass es sich tatsächlich in der Inkarnation einer Wesenheit mit menschlichem Körper zeigen wird, die diese Qualität als Mensch verkörpert, was aber nicht ausschließt, oder vielmehr ist es ja auch wünschenswert, dass sehr viele Menschen ebenso diese Qualität in sich entdecken und merken, dass sie an diese Christusqualität angeschlossen sind und sie sich diese eröffnen können. Das ist auch das, was gerade zu sehen und zu spüren ist, dass immer mehr Menschen das an sich entdecken und das auch tatsächlich zum Ausdruck bringen, indem sie entsprechend schöpferisch tätig werden. Umso weniger muss diese inkarnierte Wesenheit besonders aufmerksam handeln, wie Jesus das vor gut 2.000 Jahren getan hat, was damals eine sehr, sehr dunkle Zeit war. Und so, denke ich, wird beides stattfinden, dass eben eine Inkarnation sichtbar werden wird, gleichzeitig aber werden auch viele Menschen sich selbst ihrer innewohnenden Christusqualität bewusst werden.

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Es war bisher ja auch immer so, dass diese inkarnierten hochentwickelten Wesen immer auch lehrende Tätigkeiten ausgeführt haben. Das sind ja auch immer nur Angebote. Umsetzen muss es der Mensch letztendlich selbst. Es ist ja nicht damit getan, dass so jemand kommt. Man könnte es auch so sagen, dass solch eine Wesenheit wie ein Navi fungiert, aber das Ziel eingeben, fahren und das Lenkrad betätigen, muss der Mensch schon selbst. Entscheidend ist also das kreative Tun.

Um das Beispiel von vorher mit der Teilnahme an Friedensdemonstrationen nochmals aufzugreifen: Solange wir keine Strukturen aufbauen für ein heilsames gemeinschaftliches Zusammenleben, die schöpferisch ausgerichtet sind, darunter z. B. ein neues Geldsystem, ein neues Gesundheitswesen, also als Übergang neue Strukturen schaffen, damit wir das Alte hinter uns lassen können, so lange kriegen die alten Systeme Energie und es wird sich nichts zum Besseren wenden. Also mit dem Lesen von Büchern ist es nicht getan, sondern wir müssen ins Handeln kommen, um gemeinsam konstruktiv neue Wege aufzubauen.

Und um nochmal auf die Prophezeiungsfrage einzugehen, könnte ich dazu noch etwas aus der fraktalen Mathematik sagen. Wie schon erwähnt, ist Frequenz ja immer im Kehrwert eine Schwingungsdauer. Bezogen auf das jetzt wirkende, faszinierende Zeitfraktal heißt das: Dieses Spektrum von Resonanzfrequenzen ist gleichzeitig ein Spektrum von natürlichen Schwingungsperioden. Alles ist ja Schwingung in uns und um uns. So hat der Herzschlag auch eine bestimmte Frequenz und Dauer, der Tageszyklus, der Mondzyklus usw. Dieses Spektrum der Schwingungsperioden nenne ich Zeitfraktal, weil es diese fraktalen Gruppierungen von Schwingungsperioden aufzeigt. Wenn ein Prozess nun, weil er einfach älter wird, dadurch immer längere Schwingungsperioden erfahren darf, also ausschwingt, sich durch dieses Zeitfraktal hindurchentwickelt, sich in einen anderen fraktalen Bereich hineinentwickelt, geht es dabei auch in kleinere, in sich abgeschlossene Abschnitte. Das haben Fraktale eben so an sich, wie wir ja gelernt haben. Diese kleineren Abschnitte (Fraktale) sind dann wieder so aufgebaut wie der größere darüber liegende Abschnitt, dessen Teil sie gleichzeitig sind.

Aufgrund dieser fraktalen Zeitlogik kann man durchaus auch Prognosen machen. Wenn man sich beispielsweise in so einem Zeitabschnitt befindet, der auf einer fraktal niedrigeren, kürzeren Ebene jetzt beginnt und Teil eines größeren Fraktals ist, lassen sich aufgrund der Ereignisse Rückschlüsse dahingehend ziehen, worum es bei dem größeren fraktalen Zeitabschnitt geht. Und diese fraktale Schachtelung von Zeitqualitäten und Zeitfenstern, innerhalb derer man etwas tun oder nicht tun kann, und wo es um bestimmte Themen geht, das wird eben durch die Betrachtung dieser Zeitfraktale ermöglicht. Und so kann man durchaus auch einen Vorausblick, eine gewisse Prognose, eine gewisse Prophezeiung wagen, wenn man genügend Informationen über den gegenwärtigen Zustand eines Prozesses hat.

FRIEDA: Was die von dir erwähnten Prophezeiungen der Cherokee-Indiander angeht, möchte ich, ohne hier noch ein neues Fass aufzumachen, das Buch „Frontier Tales of Terror“ von Fritz Zimmermann (da spricht das Titelbild schon für sich…) erwähnen, das es, soweit ich weiß, derzeit nur in englischer Sprache gibt…aber das nur am Rande, denn bei all den Prophezeiungen und Glaubenskonzepten sollten wir nicht nur von der Gregorianischen Zeitrechnung ausgehen, sondern auch davon, welche Schriften und Überlieferungen schon viel älter sind als die Bibel, die Tora und der Koran…

Zur nächsten Frage: In einem Interview mit dem Schweizer Portal resonanz4life.tv sagtest du, fraktale Strukturen funktionierten zwar generell nach Resonanzfrequenzen, aber es gebe auch Bereiche, in denen keine solchen (natürlichen) Resonanzfrequenzen vorhanden seien mit Blick auf unsere Daseinsebene in der Materie, die du als niedrigste Ausdrucksform der Schöpfung bezeichnest. Somit bist vermutlich auch du der Meinung, dass wir eigentlich mehrdimensionale Wesen sind, es weitere Ausdrucksformen der Schöpfung gibt und wenn ja, wie lässt sich das anschaulich erklären?

Matthias Pauqué: Das fraktale Spektrum hat auch Lücken, wobei Lücken bedeutet, dass es Frequenzen gibt, die nicht in Resonanz sind. Das heißt wiederum, dass die Schöpfung sich in Raum und Zeit bestimmte Frequenzen sucht, um sich auch hier in der Materie körperlich auszudrücken, also wie sich bestimmte Organismen gestalten, der Herzrhythmus, der Atemrhythmus etc. Diese Frequenzen sind in bestimmten Schlüsselpositionen und eben nicht in diesen Lücken. Dabei ist es einfach mal interessant zu wissen, welche Resonanzfrequenzen von Bedeutung sind, welche überhaupt Resonanzfrequenzen sind, und dass das fraktale Frequenzspektrum in der Raumzeit hier auf Erden an sich von der ganzen mathematisch-physikalischen Herleitung her zum Ausdruck bringt, dass es in dieser Dimension um so genannte Eigenschwingungsprozesse geht, um Schwingungsprozesse auf energetisch niedrigstem Niveau sagen wir in der Physik.

Das ist für mich in spiritueller Hinsicht so sinnbildlich, dass wir uns hier in der Materie, und das ist jetzt nicht wertend gemeint, in unserem physischen Körper auf der niedrigsten Daseinsebene befinden. Das heißt also, es gibt höhere Ebenen, auch als geistige Welt bezeichnet, in der auch die Ideen ihre Heimat haben, also die Inspiration, und die dafür sorgen, dass diese Ideen dann in der Materie, also in der untersten Daseinsebene mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung, zum Ausdruck kommen. In dieser niedrigsten materiellen Daseinsebene gibt es eben bevorzugte Frequenzen, die Resonanzfrequenzen sind, und Bereiche, die die Natur meidet.

FRIEDA: Also demnach gibt es Bereiche, die die Natur meidet, so wie es in anderen Dimensionen auch Entitäten geben dürfte, aus denen nicht naturkompatible Impulse kommen oder wie ist das zu verstehen?

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Matthias Pauqué: Das ist viel praktischer zu verstehen und man kann sich das so vorstellen: Man hat einen grundsätzlichen Schwingungserreger, quasi einen Impuls, der auch von der individuellen Absicht und der Aufmerksamkeit abhängt. Und der speist die ganze Schöpfung auf der niedrigsten Daseinsebene für uns, also in der materiellen Welt von Raum und Zeit. Und wenn man auf dieser Ebene Strukturen aufbauen möchte, muss man in Resonanz zu diesen energie-versorgenden Schwingungsprozessen gehen. Es besteht also eine Grundschwingung, die viele Ober- und Untertöne hat.

Da gibt‘s aber auch Bereiche, die nicht in Resonanz zu diesem idealen göttlichen Grundton sind. Und wenn man nicht in Resonanz zu diesem bzw. zu seinem eigenen individuellen Seelen-Grundton ist, dann hat das, was man auf dieser Ebene in Raum und Zeit verwirklichen will, keinen Bestand mehr, weil es energetisch nicht entsprechend versorgt wird. Also mal mit einem praktischen Beispiel veranschaulicht: Du hast zwei Gitarren und willst zwischen den beiden Instrumenten Informationen übertragen. Wenn du da auf einer Gitarre die dickste Seite zupfst und willst, dass bei der anderen Gitarre auch die dickste Seite schwingt, ist es erforderlich, bei der Empfängergitarre die gleiche Frequenz einzustellen, die der Frequenz der Sendergitarre entspricht. Das fraktale Spektrum beschreibt praktisch alle Frequenzen, die diese Resonanzbedingungen erfüllen.

FRIEDA: Das heißt, wenn sich die Gesamtschwingung erhöht, wenn also viele Individuen sich auf eine bestimmte Frequenz ein-stimmen, um nochmals auf das Christusbewusstsein zurückzukommen, haben alte Strukturen, die diesem Christusbewusstsein nicht mehr entsprechen, keine Chance mehr? Ich frage deshalb so penetrant nach, damit das Thema auch wirklich verständlich wird für Menschen, die vielleicht zunächst gar nichts damit anfangen konnten. Kann man sich das auch so vorstellen, dass irgendwann Unternehmen, bei denen die Menschlichkeit immer mehr hinter dem Profitstreben hinterherhinkt, pleite machen müssen oder ein Finanzsystem, das nicht das Wohle aller im Auge hat, irgendwann zerbersten muss?

Matthias Pauqué: Das steht zu dem vorher Gesagten nicht in direkter Beziehung, sondern mehr mit Blick auf die Zeitqualität an sich, in der sich ein Prozess befindet. Man kann sich das so vorstellen: Je älter ein Prozess ist, desto mehr Zeitqualitäten kennt er. Zum Beispiel: Wenn ein Kind auf die Welt kommt, kennt es den Jahreszyklus noch nicht, sondern den kennt es erst, wenn mindestens mal ein Jahr vorbei ist mit Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Und wenn das Kind mal 22 Jahre alt geworden ist, dann hat es zum Beispiel auch schon mal einen vollständigen Sonnenzyklus einer Polaritätsumkehr erlebt. Das hat eine bestimmte Qualität und die lernt es eben erst kennen, wenn es so alt geworden ist. Und so erfährt ein Prozess, zum Beispiel ein Mensch in seiner Entwicklung, immer mehr verschiedene Qualitäten, die aber, wenn sie mal erlebt wurden, deswegen ja nicht weg sind, sondern bleiben und sich überlagern. Durch diese Überlagerung wird unser Leben immer komplexer, was irgendwann dazu führt, dass man in Phasen kommt, in denen sich so viele Prozesse überlagern, dass man sie nur noch bewältigt, wenn man im Fluss mit dem Prozess an sich und den natürlichen Schwingungsprozessen ist.

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Wenn ein Prozess älter wird, wird er auch mächtiger, aber er muss sich früher oder später auch der schöpferischen Weisheit fügen. Um auf das Beispiel mit dem Unternehmen zurückzukommen: Auch vor dem Hintergrund der fraktalen Zeit sind wir nun alle in alte Prozesse involviert, wo sich viele Themen aus der Vergangenheit, die noch nicht erledigt sind, wieder melden und auch zeitenergetisch auf‘s Tablett gebracht werden, ohne dass wir dem ausweichen können, wo sich quasi der Zeitpunkt der Erzeugung, wie am Beispiel der Geburt, jetzt wieder zeigt und unsere Aufmerksamkeit erfordert. So ist es bei all diesen Prozessen, und da überlagern sich all diese Qualitäten. Wenn jetzt zum Beispiel ein Unternehmen gegen Wahrheitsprinzipien verstößt in einer Zeit, in der sich so viele Prozesse überlagern, die bewältigt werden wollen, und nichts anderes als die Wahrheit noch funktionieren wird, dann wird so ein Unternehmen keine Chance mehr haben.

FRIEDA: Um unser umfangreiches Gespräch noch auf eine Kernaussage zu bringen: Wir können durch bewusste Wahl, wie wir unsere Zeit gestalten, sehr wohl Einfluss auf die weitere Gestaltung der Welt nehmen und uns dabei wieder mehr auf göttliche Inspiration ein-stimmen statt auf die Maximierung materieller Vorteile, weil womöglich sonst, wie du sagtest, irgendwann kein Stein auf dem anderen bleiben wird, sofern wir mit Mutter Natur weiter so umgehen. Nochmal zur Überschrift dieses Beitrages: Was Fraktale mit uns zu tun haben, gerade auch mit Blick auf die Natur und die Zukunft dieses Planeten, ist dank deiner Antworten hoffentlich deutlich geworden. Lieben Dank dafür.

Matthias Pauqué: Ja, im Grunde befinden wir uns in einer wunderbaren Zeit. Auch dir, Beate, herzlichen Dank für das Gespräch!

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Danke.

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