Fantasy – TauMond alias Phantastes

Ein Märchen nicht nur für Erwachsene

Cover (c) Avox-Verlag

„Wundersam, poetisch, bizarr und fesselnd – ein Fantasy-Roman ist verwoben mit einer Liebesgeschichte, wie sie ungewöhnlicher kaum sein kann, eine Geschichte, der die Kraft innewohnt, das eigene Leben zu verändern…“.

Knapp acht Jahrzehnte bevor John Ronald Reuel Tolkiens „Hobbit“ erschien, begründete der schottische Pastor und Schriftsteller George MacDonald (1824-1905) mit seinem Werk TauMond alias Phantastes die moderne Fantasy-Literatur. Heute gilt er als einer der genialsten und gleichermaßen visionärsten englischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Inspiriert von Novalis’ literarisch-metaphysischer Idee des „echten Mähr’chens“ schlug George MacDonald mit seinem imaginativen Erstlingswerk „Phantastes“ die Brücke zwischen der deutschen Romantik eines Novalis und den Mythen der altenglischen Geister- und Feenwelt.

Nicht nur für J. R. R. Tolkien („Herr der Ringe“), sondern auch für Lewis Carrol („Alice im Wunderland“), Mark Twain („Die Abenteuer des Tom Sawyer“) und viele andere wurde George MacDonald zum inspirierenden Vorbild.

Das außergewöhnliche Buch TauMond wurde von Ulrich Taschow nicht nur ins Deutsche übersetzt, sondern in eine gut lesbare Sprache transformiert und fortgeführt. TauMond ist ein Märchen für Frauen und Männer sowie für Jugendliche ab dem Alter von etwa 14. Wer anspruchsvolle Fantasy-Literatur mit beeindruckenden künstlerisch aufwendigen Illustrationen mag, dürfte mit TauMond wahre Lesefreude erleben.

Das Buch erschien jüngst im Leipziger Avox-Verlag zum Preis von 19,90 Euro und umfasst 280 Seiten (Softcover laminiert, 44 Illustrationen, davon 15 farbige und 29 monochrome). ISBN: 978-3-936979-18-3

Zum Inhalt

„Zu seinem einundzwanzigsten Geburtstag erhält Arian die Schlüssel zu dem alten Schreibsekretär seines verstorbenen Vaters und damit unverhofft auch zum lang ersehnten Weg ins Feenland, mit dem seine Familie auf mystische Weise verbunden sein soll. Schon bald jedoch bemerkt er, dass er in eine Geschichte ohne Anfang geraten ist, die deshalb auch kein Ende finden kann.

Auf der Suche nach ihrem Anfang, und damit nach einem Weg zurück in das Reich der Menschen, kommt Arian nach vielen Irrungen und Wirrungen auch in das Haus des Menschenfressers, und öffnet aus Neugier die kosmische Tür zu seinem Schatten, der auf jeden Menschen als sein unheiliger Dämon in der Anderwelt wartet. Auf der nun folgenden spannenden Suche nach Erlösung findet Arian jedoch Verbündete gegen das Grauen wie zum Beispiel eine Buchendame, den Ritter Parzival als sein Alter Ego oder die Hüterin des Hauses der vier Türen. Eine mystische Bibliothek im Feenpalast mit Abermillionen aufgeschriebener und noch zu schreibender Lebensbücher scheint ihm endlich die tiefsten Geheimnisse seiner Existenz zu offenbaren. Und ein kleines Bauernmädchen prophezeit ihm gar Erlösung zum Taumond. Arian versteht ihre Worte leider nicht, obwohl sie ihm doch nur seine Liebe prophezeien …“

(Quelle: Avox-Verlag)

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