„Die Macht der Mythen“

Wirken hinter allem Muster?

„Man kann nicht kreativ sein, solange man nicht die abgegrenzten, festgesetzten, einfach alle Regeln verlässt“, könnte ein Zitat des Hirnforschers Prof. Dr. Gerald Hüther sein, ist es aber nicht. Es stammt von Joseph Campbell. Der Mythenforscher veröffentlichte im Jahr 1949 sein Buch „Der Heros in tausend Gestalten“. Campbell versuchte, aus mythologischen Mustern universelle Erfahrungen abzuleiten. Dabei ließ er sich unter anderem von Carl-Gustav Jung und dessen Archetypenmodell inspirieren. Campbell war der Ansicht, dass Mythen eine wichtige Orientierung bei der Sinnfindung im eigenen Leben bieten und die Mythologie die Aufgabe habe, das soziale Miteinander zu sichern und sich untereinander als Gemeinschaft zu stärken.

Sechsteilige DVD-Serie bestellen

„Star Wars“ wäre ohne Joseph Campbell wohl nicht so erfolgreich geworden. Immerhin gehörte Regisseur George Lukas zu Campbells Studenten. Eine sechsteilige Interview-Reihe mit Joseph Campbell, die mit Hunderten von Bildern, Filmsequenzen und Musik aus „Star Wars“ veranschaulicht, wie seine Erkenntnisse die Struktur der Filme beeinflusst haben, bietet weit mehr als spannende Unterhaltung, sondern auch Antworten auf Fragen mit Blick auf Strukturen und Zusammenhänge das Leben an und für sich betreffend.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Die Heldenreise
  • Teil 2: Die Botschaft von Mythen
  • Teil 3: Die ersten Geschichtenerzähler
  • Teil 4: Opfer und Glück
  • Teil 5: Liebe und die Göttin
  • Teil 6: Die Masken der Ewigkeit

„Die nächste Mythologie lässt sich ebensowenig wie der Traum der kommenden Nacht vorhersagen, denn eine Mythologie ist keine Ideologie. Sie wird nicht vom Gehirn entworfen, sondern vom Herzen erfahren.“ (Joseph Campbell)

 

Weitersagen auf

Monetäres für FRIEDAs Kaffeekasse